Mit dem letzten Spiel am Freitag (0:2 beim FC Kray) hat die Spvgg. Erkenschwick ihre Testspielphase beendet. Team und Trainer haben umgehend in den Derbymodus umgeschaltet. „Montag und Dienstag gab’s noch zwei knackige Einheiten, dann wird das Training dosiert auf das Spiel beim TSV ausgerichtet“, sagt Trainer Zouhair Allali. Am Sonntag ist die Spvgg. um 15 Uhr in Marl-Hüls zu Gast.
Die Spvgg. Erkenschwick will nicht wieder in alte Fehler verfallen
In der Vorsaison schwebte das Damoklesschwert der Insolvenz über der Spvgg. Erkenschwick. Das ist vom Tisch. Ein Segen für den Verein und seinen neuen Vorstand um Hermann Silvers..
Die Mannschaft von Sportfreunde Siegen ist das Team mit den wenigsten Spielen in der am Sonntag zu Ende gehenden Oberliga-Hinrunde. Drei Spielausfälle stehen zu Buche. „Und natürlich“, so umreißt es Trainer Ottmar Griffel vor dem Jahres-Kehraus am Sonntag (14.30 Uhr) gegen die SpVg Erkenschwick, „haben wir durch die vielen Pausen unseren Rhythmus ein wenig eingebüßt.
Nach der Auftaktniederlage gegen Arminia Bielefeld II war Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel in 13 Spielen ohne Niederlage geblieben. Jetzt hat es den Tabellenführer aber erwischt. Die TSG verlor das Auswärtsspiel gegen die Spvgg. Erkenschwick mit 1:2.Doch auch nach dieser Niederlage ist die TSG Sprockhövel weiterhin ein souveräner Tabellenführer. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Lippstadt beträgt bei einem Spiel mehr zehn Punkte und der auf den Tabellendritten Sportfreunde Siegen 13 Punkte.
Die Heimaufgaben zuletzt gegen den SuS Stadtlohn und gegen den SV Zweckel hat die TSG Sprockhövel souverän gemeistert. Aber die beiden Gegner stehen auch zur Zeit auf den beiden Abstiegsrängen der Fußball-Oberliga. Nun steht für die Sprockhöveler ein Auswärtsspiel an. Gegner ist die Spvgg. Erkenschwick, sicherlich ein ganz anderes Kaliber als die Kontrahenten in den Wochen zuvor. Anstoß im Stimbergstadion in Erkenschwick ist um 14.30 Uhr.
Der SV Zweckel will am Sonntag auf heimischem Rasen gegen die Spvgg. Erkenschwick die Pleite aus der vergangenen Woche wiedergutmachen. „Meine Mannschaft wird alles geben“, – das verspricht Günter Appelt, Trainer der Oberligamannschaft des SV Zweckel, vor der Partie seiner Elf am Wochenende.
Bereits am Samstag reist der SV Schermbeck zum vorgezogenen Oberliga-Kick nach Erkenschwick. Dabei will Trainer Christoph Schlebach nicht erneut in die Rolle des Aufbaugegners schlüpfen. Vergangenen Sonntag SuS Stadtlohn, am Samstag Spvgg. Erkenschwick und am nächsten Wochenende Westfalia Rhynern – für Christoph Schlebach sind dies alles Kontrahenten, die „noch nicht so richtig in Schwung gekommen sind und der Musik etwas hinterher hinken“.
Es bleibt dabei: Der TuS Ennepetal kann in der Fußball-Oberliga gegen die Spvgg. Erkenschwick einfach nicht gewinnen.Am Sonntagnachmittag gab es vor der Rekordkulisse von 300 Zuschauern im Bremenstadion eine klare 1:4 (0:1)-Niederlage gegen die Stimberg-Elf. Die hat nunmehr aus den letzten sechs Spielen gegen die Klutertstädter 16 Punkte geholt.
Es war schon immer ein besonderes, ein besonders brisantes Spiel, wenn in der Fußball-Oberliga der TuS Ennepetal und die SpVg Erkenschwick aufeinander treffen. So wird es auch am Sonntag im Bremenstadion sein. Eine erhöhte Sicherheitsstufe ist dann angesagt – ob der Gäste-Fans. Aber auch das Geschehen auf dem Platz hat es in sich. Es birgt eine gehörige Portion Unterhaltungswert.
Das erste Halbfinale im Cranger-Kirmes-Cup bestreiten am Donnerstag (17.45 Uhr) der SC Westfalia Herne und die Spvg. Erkenschwick, danach (19.30 Uhr) treffen der TSV Marl-Hüls und der SV Wanne 11 aufeinander. Mit dem SC Hassel ist die Mannschaft ausgeschieden, die in ihren beiden Turnierspielen spielerisch den stärksten Eindruck hinterlassen hat.
Nach dem gelungenen Auftakt der Testspielreihe gegen den Drittligisten Fortuna Köln (1:2) tritt Regionalligist SSVg Velbert am Sonntag (14 Uhr) bei der Spvgg. Erkenschwick zum nächsten Härtetest an. Beim Duell im ehrwürdigen Stimberg-Stadion kann Trainer André Pawlak diesmal auf seinen gesamten Kader zurückgreifen
Für den abstiegsbedrohten SV Zweckel geht es im Oberliga-Heimspiel gegen die SpVgg Erkenschwick nur um eines: Drei Punkte müssen her. „Ich gehe in jede Partie mit dem Ziel zu gewinnen. Wir müssen so früh wie möglich Herne überholen und damit den Abstiegsplatz verlassen“, sagt SVZ-Trainer Günter Appelt vor der Begegnung mit dem Tabellenfünften aus Erkenschwick, die am Sonntag, 17. Mai, um 15 Uhr an der Dorstener Straße ausgetragen wird.
Mit diesem Punkt konnte man sicher nicht rechnen. Die TSG Sprockhövel kam im Auswärtsspiel gegen Erkenschwick völlig überraschend zu einem 2:2.Ein ganz frühes und ein spätes Tor ermöglichten den Sprockhöveler Punktgewinn. Für das ganz frühe sorgte wieder einmal Max Claus, der schon im Auswärtsspiel gegen den ASC Dortmund in der ersten Minute eingenetzt hatte. Diesmal war es nach 40 Sekunden passiert. Nach einer Balleroberung von Niklas Orlowski kam der Ball zu Claus, der dann zum 1:0 einschoss.
Das Heimspiel gegen den SuS Neuenkirchen haben die Oberliga-Fußballer der TSG Sprockhövel am vergangenen Wochenende in den Sand gesetzt. Da gab es eine 1:3-Niederlage gegen einen Gegner, der sicherlich schlagbar war. Ungleich schwieriger wird es für die TSG am Sonntag im Auswärtsspiel gegen die SpVgg. Erkenschwick.
„So nah an Ahlen dran waren wir zuletzt beim Saisonstart“, scherzt Florian Schnorrenberg. Nachdem Westfalia Rhynern das Nachholspiel gegen den Tabellenführer am Mittwoch mit 2:1 gewonnen hat, ist „Kompression“ in die Tabellenspitze gekommen. Hochspannung vor den entscheidenden Wochen, in denen der TuS Erndtebrück in Rhynern und Ahlen anzutreten hat.
„Wir haben es uns schwerer vorgestellt“, gab Erkenschwicks Co-Trainer Stefan Mroß bei der Spielbesprechung im schmucken Ennepetaler Vereinsheim nach dem 3:0-Sieg zu. Und TuS-Trainer Imre Renji pflichtete ihm durchaus bei: „Eine klare Torchance habe ich bei uns nicht gesehen.“
Spiele zwischen dem TuS Ennepetal und der SpVgg. Erkenschwick boten zuletzt immer eine besondere Brisanz. Und so wird es auch am Ostermontag einen heißen Tanz um die Punkte geben. Davon ist jedenfalls TuS-Trainer Imre Renji fest überzeugt.
Dreimal lag der SC Westfalia Herne gegen die Spvgg. Erkenschwick zurück und siegte am Ende dennoch mit 4:3. Sie jubelten, hüpften und tanzten, als hätten sie gerade die Meisterschaft gewonnen. Das war zwar nicht der Fall, aber der dritte Sieg in Folge, und dann auch noch gegen eines der Topteams der Liga, löste reichlich Emotionen beim SC Westfalia Herne aus.
Die Stimmung beim SC Westfalia Herne ist derzeit richtig gut. Die beiden Siege über die direkte Abstiegskonkurrenz Zweckel und Neuenkirchen waren nicht nur dafür wichtig, die rettenden Plätze nicht aus den Augen zu verlieren, sondern auch fürs Gemüt und das Selbstvertrauen. An diesem Sonntag kommt mit der Spvgg. Erkenschwick aber ein Gegner von größerem Kaliber ins Stadion am Schloss Strünkede (Anstoß 15 Uhr).
Viel mehr Zeit hätte sich Deniz Batman nicht lassen können. Nur noch drei zu spielende Sekunden zeigte die Uhr in der Heinrich-Auge-Halle an, als der Mittelfeldspieler der Spvgg. Erkenschwick im Endspiel des Bernd „Otto“ Fuhrmann-Gedächtnisturniers des Leusberg zum 3:3 ausglich – und damit die Hoffnungen des A-Kreisligisten Genclikspors auf eine Pokal-Verteidigung platzen ließ.
In der Fußball-Oberliga verpasste der SV Zweckel eine Überraschung: Die Grünhemden rangen der favorisierten SpVgg Erkenschwick ein 3:3 ab. Bei besserer Chancenverwertung hätten die Grünhemden, die weiterhin den vorletzten Tabellenplatz belegen, die Partie aber auch gewinnen können. Der SV Zweckel wartet in der Fußball-Oberliga weiterhin auf den zweiten Saisonsieg. Am 13. Spieltag rangen die Gladbecker der favorisierten SpVgg Erkenschwick immerhin einen Zähler ab. Bei besserer Chancenverwertung hätten die Grünhemden, die weiterhin den vorletzten Tabellenplatz belegen, die Partie im Stimberg-Stadion aber auch gewinnen können.