Peter Anders hat den Fußball geliebt und gelebt – als Spieler wie auch als Trainer oder Sportlicher Leiter. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod im Alter von 71 Jahren sorgt bei vielen Menschen im Fußball-Kreis für Betroffenheit.
Oer-Erkenschwick, das war seine Heimat – geprägt hat Peter Anders aber über Jahrzehnte auch die Fußballszene im Kreis. Sechs Jahre war er damals alt, als sein Vater in der legendären „Sportzentrale Romanski“ am Stimberg die Beitrittserklärung für die Spvgg. Erkenschwick unterschrieb. Ein Verein, der ihn über Jahrzehnte begleiten sollte.


Keine Experimente auf dem Trainerposten: David Sawatzki bleibt Teamchef der Spvgg. Erkenschwick. Mit der Zielsetzung: Mit attraktivem Fußball begeistern.

Schon wieder hat die Spvgg. Erkenschwick auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Trainer David Sawatzki will damit die Offensive beleben. Ein Spieler kehrt an den Stimberg zurück.
Olaf May ist seit gut einem Jahr Vorsitzender der Spvgg. Erkenschwick. Trotz jüngster Turbulenzen – die Jugend bleibt das A und O und soll Identifikation schaffen.
Vor 15 Jahren wurde am Stimbergstadion in Oer-Erkenschwick ein Kunstrasen verlegt. Jetzt ist es Zeit für eine Sanierung. Die ist bald abgeschlossen.
Der von den Vereinen laut einer breit angelegten Befragung mehrheitlich gewollte und von der Verbandsspitze bereits angekündigte Saison-Abbruch in Westfalen hat am Montagabend die nächste formelle Hürde genommen. Die Ständige Konferenz sprach sich in einer zweistündigen Videokonferenz einstimmig für einen Abbruch aus. In dem Gremium sind neben dem Präsidium alle Kreisvorsitzende in Westfalen vertreten, darunter der hiesige „KV“ Hans-Otto Matthey.
Noch sind die Koffer nicht gepackt, aber der Plan steht: Im August will Lukas Große-Puppendahl wieder in die USA reisen. An der Carson-Newman-University wird der 27-Jährige sich noch einmal als Student einschreiben. Große-Puppendahl wird damit den Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick verlassen, deren Kapitän er ist. „Eigentlich hätte ich gerne weitergemacht hier“, so „Puppi“, „aber als Anfang März das Angebot aus den USA kam, musste ich es annehmen.“
Der Saisonabbruch im westfälischen Amateurfußball ist quasi perfekt: In einer Videokonferenz am Donnerstagabend stimmten alle 29 Kreisvorsitzende für ein vorzeitiges Ende. Sie folgen damit dem Votum der Vereine, die sich zuvor mit großer Mehrheit für einen Abbruch ausgesprochen hatten.
Die Spvgg. Erkenschwick setzt weiter auf die Jugend. Von drei Talenten betritt nur eins Neuland.
Angebote hatte der 18-Jährige einige, der beim Hombrucher SV in der U19 spielt und dort zu den Besten der Westfalenliga gehört. Am Ende entschied er sich für Spvgg. Erkenschwick.
Von der Spendenaktion „Schwicker für Schwicker“ erhoffen sich alle fünf Oer-Erkenschwicker Fußballklubs ein paar Euro für die Vereinskasse. Jetzt gibt es erste Zahlen.
◦Die Spielordnungen im Amateurfußball werden verändert.
VIP-Tickets mit Pilsken und Stimberg-Klops für 19,16 Euro für eine virtuelle Stadtmeisterschaft – eine Aktion der Oer-Erkenschwicker Vereine soll die Solidarität stärken.
Die Spvgg. Erkenschwick sendet ihre Forderungen an den Verband. Westfalen kommt seinen Klubs bereits entgegen: Keine Spielabgaben in diesem Frühjahr.
Eine Woche vor dem Westfalenliga-Drby spielen Spvgg. Erkenschwick und TuS 05 Sinsen stark auf: Schwarz-Rot setzt sich beim SC Neheim mit 2:0 durch, Sinsen schlägt Hohenlimburg überraschend klar 3:0.
Bei der Spvgg. Erkenschwick ist es aktuell ein Auf und Ab: Der engagierten Leistung (mit vielen Torszenen) gegen FC Brünninghausen (1:0) folgte ein eher maues Spiel gegen Concordia Wiemelhausen und eine 0:1-Niederlage. Trainer David Sawatzki ahnt: Diese Formschwankungen sind normal. „Bei uns stehen eben viele sehr junge Spieler auf dem Feld."