Bilanz gegen TuS 05 Sinsen

 LETZTES SPIEL: Kreispokal 2. Runde, Donnerstag, 27. August 2026, 19 Uhr (BSA Obersinsen - KR)

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick  0:12 (0:4)
tus 05 sinsenSpvgg.: Niklas Alter - Kamil Nugajev, Nico Pulver, spvgg erkenschwick 2014Michael Marvin West (46. Justin Lubkoll) - Deniz Can Demir, Helbest Dubski, Marius Lackmann - Ben Berzen (46. Elias Abid Óuabbou), Patrice Yoann Heisinger (51. Oguz Karagüzel), Lukas Matena, Harrison Daniel Uchenna (70. Obed Ofori) - Trainer: Nassir Malyar
Tore: 0:1 Patrice Yoann Heisinger (9.), 0:2 Ben Berzen (14.), 0:3 Lukas Matena (15.), 0:4 Ben Berzen (29.), 0:5 Helbest Dubski (50.), 0:6 Oguz Karagüzel (53.), 0:7 Elias Abid Óuabbou (62.), 0:8 Justin Lubkoll (72.), 0:9 Obed Ofori (74.), 0:10 Oguz Karagüzel (78.), 0:11 Oguz Karagüzel (83.), 0:12 Marius Lackmann (90.) 
Schiedsrichter: Tim Szymczak  
Zuschauer: 150 (BSA Obersinsen - KR)
Besonderes Vorkommnis: Lukas Matena (Spvgg.) verschießt in der 89. Minute einen Foulelfmeter links neben das Tor

 

 

westfalenliga 2

LAST GAME WESTFALENLIGA:

Spvgg. Erkenschwick - TuS 05 Sinsen

(Sonntag, 19. März 2023, Jule-Ludorf-Sportanlage)

Bisherige Bilanz dieser Paarung
Heimsiege Remis Auswärtssiege
3 0 1

Auffallend: Am 28. November 2021 gab es mit dem 6:0 in Sinsen der höchste Derbysieg aller Zeiten gegen die Marler. Bisher noch kein Remis in den Meisterschaftsspielen. 

 

Mehr zum Verein TuS 05 Sinsen
 
 Es gab bisher neben den neun Westfalenligaspiele noch 6 Pokal- und 3 Freundschaftsspiele: 
Gesamtbilanz
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

4

3

0

1

15:5

 Auswärts

5

3

0

2

10:8

 Gesamt

9

6

0

3

25:13

 
Enthalten sind alle Meisterschaftsspiele nach Wiederaufnahme des Spielbetrieb im Jahr 1946  
 
Meisterschaftsspiele in der Übersicht
 
Nr. Datum Liga Begegnung Ergebnis Zuschauer
1 12.11.2017 Westfalenliga 2 Sinsen - ESV 0:1 (0:0) 280
2 22.05.2018 Westfalenliga 2 ESV -Sinsen 2:4 (0:1) 267
3 11.11.2018 Westfalenliga 2 Sinsen - ESV 3:0 (0:0) 350
4 03.05.2019 Westfalenliga 2 ESV - Sinsen 4:1 (3:1) 350
5 15.09.2019 Westfalenliga 2 Sinsen - ESV 0:4 (0.2) 274
6 28.11.2021 Westfalenliga 1 ESV - Sinsen 6:0 (2:0) 202
7 08.05.2022 Westfalenliga 1 Sinsen - ESV 5:2 (2:0) 200
8 18.09.2022 Westfalenliga 1 Sinsen - ESV 0:3 (0:1) 180
9 19.03.2023 Westfalenliga 1 ESV - Sinsen 3:0 (2:0) 444
 
Alle Meisterschaftsspiele im Detail
 SPIEL 1: Westfalenliga 2, 14. Spieltag, Sonntag, 12. November 2017, 14:30 Uhr (Kunstrasenplatz BSA Sinsen)
 Spvgg. besiegt Sinsen 1:0

Nach spannendem Spiel und Spielverlauf setzte sich die Spvgg. Erkenschwick beim TuS 05 Sinsen hauchdünn mit 1:0 durch. Mohamed Bamba erzielte in der 66. Minute das Tor des Tages für die Schwarz-Roten. Und während sich die siegreiche Truppe nach dem Abpfiff zum Spielerkreis formierte und die Erkenschwicker Fans ihren Jubel anstimmten, explodierte Spvgg.-Trainer Zouhair Allali beinahe und störte die Feierlaune seiner Mannen. Schließlich verließ der A-Lizenz-Inhaber den Kreis maulend, stapfte davon – und bekam die Tänze seiner feiernden Spieler nicht mit. Eine kuriose Szene. Immerhin blieb Allalis Elf ja im achten Auswärtsspiel ungeschlagen.

In der 66. Minute schlug die Spvgg. zu: Mohamed Bamba beeindruckte mit seinem Antritt, mit seinem Solo und mit seinem raffinierten Torschuss zum 0:1. Auf der anderen Seite ackerte Sinsen beherzt für den Ausgleich: Der TuS 05 griff an, erzwang Standards in Serie – doch zur klaren Ausgleichschance fehlten immer ein paar Schritte oder Zentimeter. So blieb es spannend bis zum Schluss – sicher sein konnte sich der Derbysieger erst mit dem Abpfiff.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 0:1 (0:0)
Sinsen: tus 05 sinsenSven Jüspvgg erkenschwick 2014rgens - Grams, Koschollek, Patrick Goecke logo rot, Özgen - Köksal (81. Tekin), Marvin Piechottka, Temming, David Sdzuy, Yannick Goecke - Alexander Glembotzki (70. Kadrilja) - Trainer: Thomas Mlodoch
Spvgg.: Philipp Kunz - Janik Bröcker, Danny Tottmann, Dennis Weßendorf, Philipp Mandla - David Sawatzki (77. Bastian Kniza), Ridvan Avci, Kevin Lehmann, Thoma Hildwein (66. Skandar Soltane) - Bernad Gllogjani, Mohamed Bamba - Trainer: Zouhair Allali
Tor: 0:1 Mohamed Bamba (67.)
Schiedsrichter: Armin Sieber (Haltern)
Zuschauer: 280 (Kunstrasenplatz BSA Sinsen)
Rote Karte: Pattrick Goecke (Sinsen) in der 45. Minute wegen einer Notbremse
Besonderes Vorkommnis: Ridvan Avci (Spvgg.) verschießt in der 45.+1 einen Foulelfmeter neben den Pfosten
 
 SPIEL 2: Westfalenliga 2, 29. Spieltag, Pfingstmontag, 22. Mai 2018, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
 2:4 - Sinsen stürmt den Stimberg
 Die Spvgg. Erkenschwick hat in der Westfalenliga Staffel 2 keine Chance mehr auf den Relegationsplatz. Beim 2:4 gegen Sinsen sah nicht nur TuS-Trainer Thomas Sliwa Fußball verkehrt. Am Ende waren die Sinsener aggressiver in den Zweikämpfen und vor allem viel zwingender vor dem Tor: Fast jeder Angriff wurde mit einer chirurgischen Präzision vorgeführt.

Zumindest waren die „Schwicker“ vor 300 Zuschauern am Ende ziemlich weit davon entfernt. Trotz eines passablen Beginns – die Schwarz-Roten gewannen zunächst mehr Zweikämpfe und hatten die Spielkontrolle – fehlte das Wesentliche: Der Ertrag.

 Sinsen verteidigte gut und nutzte die erste(!) Chance eiskalt aus: Nach einem Ballgewinn in der Erkenschwicker Hälfte setzte Johannes Engel Dominique Temming in Szene, der zum 0:1 traf (31.).  Überhaupt Temming: Am Ende war der Routinier mit drei Treffern der „Spieler des Spiels“.

Spvgg. Erkenschwick -  TuS 05 Sinsen 2:4 (0:1)
Spvspvgg erkenschwick 2014gg.: Marvitus 05 sinsenn Kröger -  Eleftherios Ilias, Danny Tottmann, Dennis Konarski, Dennis Weßendorf - Jan Binias, Bastian Kniza (75. Lorenz Niedrig) - Ibrahim Erdem (53. Skanar Soltane), Ridvan Avci, Thomas Hildwein - Bernad Gllogjani - Trainer: Rene Lewejohann
Sinsen: Sven Jürgens - Koschollek, Engel (81. David Sdzuy), Tekin, Goecke, Köksal, Sabellek (62. Kadrija), Aksu, Adamczok logo rot, Marvin Piechottka, Temming (72. Zoladz) - Trainer: Thomas Sliwa
Tore: 0:1 Dominique Temming (30.), 0:2 Dominique Temming (53.), 1:2 Bernad Gllogjani (55.), 1:3 Dominique Temming (60.), 2:3 Ridvan Avci (65. Handelfmeter), 2:4 Egzon Kadrija (77.)
Schiedsrichterin: Vanessa Arlt (Greven)
Zuschauer: 267 (Stimberg-Stadion)
Rote Karte: Dennis Adamczok (TuS Nordvesta Sinsen) in der 65. Minute wegen Handspiels auf der Linie
 
 SPIEL 3: Westfalenliga 2, 14. Spieltag, Sonntag, 11. November 2018, 15 Uhr (Kunstrasenplatz BSA Sinsen)
 Erkenschwick hält Sinsen nicht auf

 Der TuS 05 Sinsen hat einfach einen Lauf. Auch eine lange starke Spvgg. Erkenschwick kann den Westfalenliga-Spitzenreiter nicht stoppen. Der feiert beim 3:0 im Derby den siebten Erfolg in Serie.

Der TuS 05 gewann aufgrund einer starken Phase nach der Halbzeitpause mit 3:0 und konnte den Vorsprung an der Tabellenspitze noch ausbauen. Für die Gäste vom Stimberg war es das vierte Spiel in Folge ohne Sieg bei zwei Unentschieden.

 Nach einem trüben Nachmittag für die Schwarz-Roten gab es noch einen Platzverweis für Danny Tottmann, der in der 89 Minute Schiedsrichter Leonidas Exuzidis eine Bemerkung zurief – der Unparteiische zog Rot.

 Dabei deutete zunächst alles auf ein erfreuliches Abschneiden für die Mannschaft von Trainer Rene Lewejohann hin. Sie hatte den besseren Start auf der Bezirkssportanlage. Lewejohann hatte seinen Spielern frühes Attackieren verordnet.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 3:0 (0:0) 
Sinsetus 05 sinsenn: Maspvgg erkenschwick 2014rvin Blum - Timo Koschollek, Saritas, Patrick Goecke, Köksal (14. Marco Kampmann), Tekin, Yilmaz, Adamczok, David Sdzuy, Fürkan Saritas, Marvin Piechottka - Trainer: Antonios Kotziampassis
Spvgg.: Philipp Kunz - Dennis Weßendorf, Danny Tottmann logo rot, David Sawatzki, Kevin Lehmann- Hakan Gökdemir, Sascha Drepper (70. Djaniny Cleitson dos Santos), Philipp Mandla - Ahmet Inal, Timo Conde (77. Eleftherios Ilias), Bernad Gllogjani - Trainer: Rene Lewejohann
Tore: 1:0 Marco Kampmann (52.). 2:0 Marvin Pichottka (60.), 3:0 Patrick Goecke (66. Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Ickern)
Zuschauer: 350 (Kunstrasenplatz BSA Sinsen)
Rote Karte: für Danny Tottmann (Spvgg.) in der 90. Minute wegen Meckerns
 
 SPIEL 4: Westfalenliga 2, 31. Spieltag, Freitag, 3. Mai 2019, 19:30 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 Sinsens Aufstiegstraum platzt am Stimberg

War das der entscheidende Strauchler im Kampf um die Westfalenliga-Spitze? Der Tu? 05 Sinsen unterlag im Derby bei der Spvgg. Erkenschwick. An der Berechtigung des 4:1 (3:1) für die Schwarz-Roten wollten die verantwortlichen Personen auch gar nicht zu rütteln.

Jedenfalls war Spvgg. Traoner Ahmet Inal ganz froh, dass seine Elf die Kampfansage auch mit Leben füllte. "Vollgas-Fußball" hatte der 37-jährige versprochen. Und bekam ihn auch - zumindest in den ersten 45 Minuten.

Spvgg. Erkenschwick - TuS 05 Sinsen 4:1 (3:1)
Spvgspvgg erkenschwick 2014g.: Philitus 05 sinsenpp Amft - Lukas Große-Puppendahl, Danny Tottmann, Dennis Weßendorf (90. Janik Bröcker), Eleftherios Ilias (83. Sascha Drepper) - Hakan Gökdemir, Jan Binias, David Sawatzki (83. Steffen Heine), Skandar Soltane, Kevin Lehmann - Bernad Gllogjani - Trainer: Ahmet Inal
Sinsen: Jürgens - Grams, Patrick Goecke, Köksal, Helfer, Engel, Tekin (46. Adamczok), Aksu - Nico Köhler (78. Speker), Robin Köhler (60. Marco Kampmann) - Marvin Piechottka - Trainer: Antonios Kotziampassis
Tore: 1:0 David Sawatzki (12.), 1:1 Patrick Goecke (13. Foulelfmeter), 2:1 Bernad Gllogjani (24.), 3:1 David Sawatzki (39.), 4:1 Sascha Drepper (90.)
Schiedsrichter: Andreas Braun (Schwerte)
Zuschauer: 350 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 
 SPIEL 5: Westfalenliga 2, 6. Spieltag, Sonntag, 15. September 2019, 15 Uhr (Rasenplatz BSA Sinsen)
 So geht Derby: Spvgg. siegt in Sinsen

jubel in sinsen 2019Westfalenliga-Derby kommt der Spvgg. Erkenschwick gerade recht: Beim TuS 05 Sinsen schießt sich der Westfalenligist aus der Krise.

Schwarz-Rot gewinnt 4:0 und das hochverdient. Vor rund 300 Zuschauern auf der Bezirkssportanlage ist die Spielvereinigung von der ersten bis zur letzten Minute die bessere Mannschaft.

Die „Schwicker“ sind einsatz- und spielfreudiger, zeigen mehr Biss in den Zweikämpfen, lösen Probleme viel cleverer. Und sie sind individuell stärker.

Schon nach fünf Minuten erzittert das Sinsener Gebälk: Skander Soltane hängt auf der linken Seite alle Verteidiger ab, zieht den Ball vor das Tor, wo Leon Stöhr den Ball per Kopf an die Latte wuchtet.

Zwei Minuten später muss sich Sinsens Torhüter Simon Werner schon mächtig strecken, um bei Soltanes Schuss noch ein Faust an den Ball zu bekommen.

Wieder zwei Minuten später das fällige 0:1: Hakan Gökdemir spielt einen Flachpass von der Mittellinie durch die Sinsener Hälfte auf Bernad Gllogjani. Ein Doppelpass – schon ist Dennis Weßendorf frei vor Simon Werner und schiebt den Ball überlegt ins Eck (9.).

Mit dem Pausenpfiff fällt doch noch das verdiente 0:2. Es ist symptomatisch für die Verfassung beider Mannschaften: Bei einem Pass auf den klar im Abseits lauernden Gllogjani heben Sinsens Defensive kollektiv den Arm und schalten ab. Dumm nur, dass der Erkenschwicker Angreifer gar nicht zum Ball geht – stattdessen tritt Hakan Gökdemir aus dem Mittelfeld heraus an, schnappt sich das Leder und netzt mit einem Heber ein (45.). Frech – und technisch äußerst sehenswert.

Von dem Schreck erholt sich der TuS 05 nicht mehr. Trainer Toni Kotziampassis nimmt zwar in der Pause einige Wechsel vor – besser wird aber nichts. Die Spvgg. ist Herr im fremden Haus.

In der 57. Minute schlägt Gökdemir einen Freistoß aus dem Mittelfeld nach vorn, Bernad Gllogjani kann fast ohne Gegenwehr vollstrecken – 0:3. Auch der vierte Erkenschwicker Treffer passt zum Ganzen: Gllogjani gewinnt im „16er“ mehrfach Pressschläge und drückt den Ball über die Linie – 0:4 (71.)

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 0:4 (0:2)
Sinsetus 05 sinsenn: Simon Werner - spvgg erkenschwick 2014Emre Köksal, Dominik Grams, Noah Schulz - Ben Kitschelt, Julian Stöhr, Muhammed Aksu (46. Patrick Goecke), Jakob Helfer, Olcay Yilmaz (75. Philipp Demler), Dennis Adamczok (46. Sascha Schröder) - Marius Speker (63. Lorenz Niedrig logo gelb rot) - Trainer: Antonios Kotziampassis
Spvgg.: Sören Stauder - David Sawatzki (70. Samir Bouachria), Lukas Große-Puppendahl, Steffen Heine, Dennis Weßendorf (87. Mikael Satin) - Dzenan Pilica (80. Andreas Ovelhey), Hakan Gökdemir, Skandar Soltane, Leon Stöhr (75. Behnan Sarikiz), Umut Berke - Bernad Gllogjani - Trainer: Ahmet Inal
Tore: 0:1 Dennis Weßendorf (9.); 0:2 Hakan Gökdemir (45.); 0:3 Bernad Gllogiani (57.); 0:4 Bernad Gllogjani (70.)
Schiedsrichter: Thorsten Kleiböhmer (Vorhalle)
Zuschauer: 274 (BSA Sinsen)
Gelb-Rote Karte: Lorenz Niedrig (Sinsen) in der 73. Minute wegen Unsportlichkeit
 
 SPIEL 6: Westfalenliga 1, 13. Spieltag, Sonntag, 28. November 2021, 14:30 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)

Der achte Streich: Spvgg. feiert im Derby den höchsten Saisonsieg
pilica dzenan 1280x639Auch der TuS 05 Sinsen kann die Spvgg. Erkenschwick nicht stoppen: Im Westfalenliga-Derby schlagen die Schwarz-Roten den Nachbarn mit 6:0. Für den TuS 05 ist nicht nur das Ergebnis bitter.
6:0! Das klingt nach Dominanz. Nach Klassenunterschied. Und nach einem überforderten Gegner, der von der ersten bis zur letzten Minute auseinander gespielt wird. Tatsächlich war alles ganz anders. Bevor es am Ende leicht wurde für die Spvgg. Erkenschwick, war das Derby harte Arbeit.
Das Ergebnis trügt: Erkenschwick und Sinsen liefern sich lange ein umkämpftes Derby. Dzenan Pilica behauptet den Ball vor Philipp Demler.© Thomas Braucks

Wegen der aufmerksamen Corona-Kontrollen stand noch eine lange Schlange von Zuschauern vor dem Kassenhäuschen der Jule-Ludorf-Sportanlage, da langten die Seriensieger vom Stimberg zum ersten Mal hin: Jan Binias setzte einen Freistoß ins Eck – 1:0 (6.). Den Treffer hatten die Gäste gerade weggesteckt, da wurden sie erneut hart erwischt. Kapitän Emre Köksal, eine Bank in Sinsens Defensive, verletzte sich am Oberschenkel und humpelte nach langer Behandlungspause vom Feld (13.).
Trotzdem entwickelte sich ein sehenswertes Westfalenliga-Spiel, in dem beide Mannschaften nach vorn spielten. In der 18. Minute etwa kombinierten die Ex-Erkenschwicker Gerard Lubkoll und Leon Stöhr. Stöhr zog aus der Drehung ab, Torhüter Florian Gabisch parierte glänzend. Auf der anderen Seite setzte die Spvgg. konsequent nach: Ein Schuss Stefan Oerterers wurde geblockt, der Ball flipperte zu Finn Wortmann, der cool abschloss – 2:0 (20.).
Notbremse 60 Meter vor dem Tor: Rot
Die Folge: Weiter hohes Tempo, viele harte Zweikämpfe (Jan Binias schied nach 26 Minuten verletzt aus) und einige vielversprechende Sinsener Angriffe. Auf dem falschen Fuß erwischten die Gäste Erkenschwicks Torhüter aber nie. Seine größte Tat vollbrachte Florian Gabisch in der 44. Minute – als er Olcay Yilmaz‘ Schuss aus 16 Metern mit einer Hand übers Tor lenkte.
Nach dem anschließenden Eckball starteten die Schwarz-Roten einen Konter, den Yilmaz schnell stoppte – mit einem rüden Foul an Skandar Soltane. Mitten hinein in die anschließende Rudelbildung zog Schiedsrichter Thorsten Kleiböhmer die Rote Karte. Hart, aber nicht abwegig. 60 Meter vor dem eigenen Tor so einzusteigen, das war sicher nicht besonders clever vom Sinsener.
Isensee bringt Linie in die Erkenschwicker Angriffe
Auch in Unterzahl tat der TuS 05 viel fürs Spiel, war nach der Pause ein paar Mal drauf und dran, den Anschluss zu schaffen. Bis Spvgg.-Trainer David Sawatzki umstellte: Er holte den keineswegs enttäuschenden Soltane vom Platz und schickte Moritz Isensee von der Bank auf die Zehner-Position. Mit dem ballsicheren Recklinghäuser kam Linie in die Erkenschwicker Konter.
Exzellent Isensees Pass auf Finn Wortmann in der 65. Minute, sehenswert der Lupfer des Angreifers über Tom Richert zum 3:0. Neun Minuten später durfte Stefan Oerterer nach Foul an Isensee aus 18 Metern per Freistoß ran – und schnibbelte den Ball über die Mauer zum 4:0 in den Giebel (74.).

Damit war der TuS 05 geknackt. Sinsen spielte weiter nach vorn, statt hinten dicht zu machen. Die Spvgg. hatte Platz, konterte nach Herzenslust und spielte Großchancen mindestens im Fünfminuten-Takt heraus. Finn Wortmann machte mit einem kernigen Schuss aus 20 Metern zum 5:0 seinen Dreierpack perfekt (88.) Stefan Oerterer schob elegant zum 6:0 ein (89.). Dann hatte es der TuS 05 Sinsen hinter sich, und die Schwarz-Roten feierten. Zum achten Mal in Folge.

Quelle: Stimberg-Zeitung

Spvgg. Erkenschwick - TuS 05 Sinsen 6:0 (2:0)
spvgg erkenschwick 2014Sptus 05 sinsenvgg.: Florian Gabisch – Dennis Weßendorf, Steffen Heine, Abndreas Ovelhey, Lucas Keysberg - Dzenan Pilica (83. HakanGökdemir), Jan Binias (26. Marel Klakus), Arian Phil Schuwirth (83. Behan Sarikiz) - Finn Wortmann, Skandar Soltane (56. Moritz Isensee), Stefan Oerterer - Trainer: David Sawatzki
Sinsen: Tom Richert – Ünal Kurtulus, Mick Nabrotzki, Tugay Tekin, Emre Köksal (13. Tobias Noack), Philipp Demler (78.Ibrahim Diallo) - Timur Umar (61. Niclas Grzelka), Gerard Lubkoll, Olcay Yilmaz Richert – Ünal Kurtulus, Mick Nabrotzki, Tugay Tekin, Emre Köksal (13. Tobias Noack), Philipp Demler (78.Ibrahim Diallo) - Timur Umar (61. Niclas Grzelka), Gerard Lubkoll, Olcay Yilmaz, Leon Stöhr - Leonard Onofaro (78. Damian Delowetz), Leon Stöhr - Leonard Onofaro (78. Damian Delowetz)  - Trainer: Dennis Hübner
Tore: 1:0 Jan Binias (6.), 2:0 Finn Wortmann (20.), 3:0 Finn Wortmann (64.), 4:0 Stefan Oerterer (74.), 5:0 Finn Wortmann (88.), 6:0 Stefan Oerterer (89.)
Schiedsrichter: Thorsten Kleinböhmer (Vorhalle)
Zuschauer: 208 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
Rote Karte: Olcay Yilmaz (Sinsen) in der 44. Minute wegen Grätsche von hinten

 
 SPIEL 7: Westfalenliga, 30. Spieltag, Sonntag, 8. Mai 2022, 15 Uhr (BSA Sinsen-Naturrasen)
 Eine Stunde Training reicht fürs Derby – Sinsen schlägt Erkenschwick

wessendorf sieht rot in sinsenNach dem, Schlusspfiff herzte Timo Koscholleck erst mal seine Kicker.
Die Schwarz-Roten waren vor 200 Zuschauern ein dankbarer Gegner im Derby.

Erkenschwicker Tiefpunkt: Dennis Weßendorf sieht nach einem Frust-Foul an Nusret Miyanyedi (vorn rechts) die Rote Karte von Schiedsrichter Maik Koch. © Thomas Braucks

In der ersten Halbzeit boten die Gäste ein seltsam lahmes Spiel ohne Biss und Esprit. Als sich der TuS 05 nach 20 Minuten sortiert hatte, waren die Gastgeber die bessere Elf. Beim 1:0 konterten sie die Spvgg. blitzschnell aus, Gerard Lubkoll schloss überlegt ab (27.). In der 34. Minute erhöhte Marius Speker auf 2:0. Damit ging‘s in die Pause.
Aus der Halbzeit kamen die Schwarz-Roten mit mehr Elan und Dynamik. Stefan Oerterer hatte schon kurz nach Wiederanpfiff das 2:1 auf dem Fuß. In der 52. Minute war der Anschlusstreffer dann schon fällig: Jan Binias versenkte eine Oerterer-Flanke volley. Und nur eine Minute später war das Spiel wieder offen: Stefan Oerterer traf auf Zuspiel von Finn Wortmann – 2:2 (53.).
Die Spvgg. nun obenauf? Denkste! Statt entschlossen nachzusetzen, schaltete die Mannschaft zum Ärger ihres Trainer-Duos Michael Lusch und Toni Schreier wieder herunter. „Wir hatten sie doch!“, moserte Schreier hinterher. „Nach dem 2:2 lassen wir den Sinsenern wieder Luft zum Atmen. Für mich ist das unverständlich.“

Der TuS 05 berappelte sich langsam wieder, war Mitte der zweiten Hälfte wieder im Spiel und schockte Erkenschwick mit einem Standard: Grzelkas Freistoß-Flanke befördert der Erkenschwicker Steffen Heine per Kopf unfreiwillig quer durch den Strafraum. Direkt vor die Füße von Emre Köksal: Sinsens Kapitän krönte seine starke Leistung mit dem 3:2 (77.).
Die Gäste machten im Anschluss auf. Halbherzig und ohne wirklich Druck zu entfalten. Der TuS 05 bekam Platz für Konter und nutzte ihn. In der 85. Minute legte Grzelka für Speker auf – 4:2. Und in der Nachspielzeit machte Sinsens Stoßstürmer seinen Dreierpack zum 5:2 perfekt – mit einem „Strahl“ aus 15 Metern (90.+4). Die Spvgg. war zu diesem Zeitpunkt längst geschlagen und in Unterzahl. Dennis Weßendorf hatte Nusret Miyanyedi kurz zuvor aus Frust von hinten in die Beine gelangt – der Kirchhellener Schiedsrichter Maik Koch zog Rot (90.).

TuS 05 Sinsen – Spvgg. Erkenschwick 5:2 (2:0)
tus 05 sinsenSinsen: Richert – Tspvgg erkenschwick 2014ekin, Köksal, Nabrotzki, Kurtulus, Demler (64. Miyanyedi), Grzelka (87. Voß), Yilmaz, Gerard Lubkoll (58. Onofaro), Leon Stöhr (90.+2 Lenger), Speker - Trainer: Timo Koscholleck
Spvgg.: Sören Stauder – Lucas Keysberg (19. Dennis Weßendorf), Steffen Heine, Christoph Kasak - Tom Röttger (46. Dzenan Pilica), Jan Binias, Marcel Klakus, Moritz Isensee, Arian Phil Schuwirth - Finn Wortmann, Stefan Oerterer  - Trainer: Michael Lusch / Toni Schreier
Tore: 1:0 Gerard Lubkoll (27.), 2:0 Marius Speker (34.), 2:1 Jan Binias (52.), 2:2 Stefan Oerterer (53.), 3:2 Emre Köksal (77.), 4:2 Marius Speker (85.), 5:2 MariusSpeker (90.+4)
Schiedsrichter: Maik Koch (Kirchhellen)
Zuschauer: 200 (BSA Sinsen-Naturrasen)
Rote Karte: Dennis Weßendorf (Spvgg.) in der 90.+2 Minute wegen Grätsche von hinten

 
 SPIEL 8: Westfalenliga 6. Spieltag, Sonntag, 18. September 2022, 15 Uhr (BSA Obersinsen, Naturrasenplatz)
 Harte Arbeit im Dauerregen – Spvgg. entscheidet Derby beim TuS 05 Sinsen für sich

jubel in sinsenIn der ersten Hälfte verpasst der TuS 05 Sinsen die Chance, das Derby richtig spannend zu machen. Am Ende setzt sich die Spvgg. Erkenschwick klar durch und feiert den fünften Westfalenliga-Sieg.

Der Tabellenvorletzte trifft den Spitzenreiter – und am Ende steht es 0:3. Das klingt nach einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Es liest sich, als hätte der Favorit den Ball mit spielerischer Leichtigkeit durch die eigenen Reihen laufen lassen. Nur: So fühlte sich bei der Spvgg. Erkenschwick nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg beim TuS 05 Sinsen keiner – ausgenommen die glückseligen Fans vielleicht.

Die Entscheidung in Sinsen: Stefan Oerterer (rechts) hat gerade das 2:0 für die Spvgg. erzielt. © Thomas Braucks

Besonders Magnus Niemöller nicht. „Das war heute harte Arbeit“, befand der Trainer hinterher vor der Erkenschwicker Kabine. Dabei sprach zunächst einiges für Leichtigkeit und Souveränität. Der Favorit erwischte im Dauerregen einen Start nach Maß.

Knapp drei Minuten waren herum, da setzte Enes Schick nach Balleroberung Stefan Oerterer vor dem Sinsener Strafraum in Szene. Der Torjäger leitete das Spielgerät per Absatz mit einem Kontakt in den Lauf von Moritz Isensee weiter. – und der Recklinghäuser schloss mit einer Coolness ab, die bestens zu den neuerdings wieder frischen Temperaturen passte: 0:1.

Allerdings: Dies war lange auch schon der einzige Moment, in dem der Spitzenreiter Glanz verbreitete. Das war aber auch ein Verdienst der Gastgeber: Der TuS 05 zeigte sich wenig geschockt und bot anschließend alles, was ein Außenseiter in einem Derby geben muss: Laufbereitschaft, Einsatz, harte Zweikämpfe.

Und Sinsen spielte zwei erstklassige Chancen heraus. Die erste in der 10. Minute: Gerard Lubkoll, einer der Besten bei den Weißen, trat auf der rechten Seite an und legte für den völlig freistehenden Ioannis Orkas vor. Doch der Mittelfeldspieler zog den Ball mit dem rechten Fuß neben das Tor.

Eine Viertelstunde später die zweite Möglichkeit zum Ausgleich: Diesmal leistete Orkas die Vorarbeit – Marius Speker nahm die Hereingabe direkt, Erkenschwicks Torhüter Rafael Hester bekam gerade noch die Fäuste an den Ball. Einen Meter weiter links oder rechts und es hätte 1:1 gestanden. „In den Situationen muss einfach ein Ball rein“, meinte Sinsens Trainer Timo Koscholleck. „Ansonsten kann ich den Jungs keinen großen Vorwurf machen, sie haben sich reingehauen.“

Allerdings hätten sie kurz vor der Pause auch geschlagen sein können: Torhüter Julian Jaworek zögerte einen Moment zu lange mit dem Abspiel, Finn Wortmann rauschte heran. Nach dem Pressschlag zwischen Torwart und Angreifer flog der Ball in einem hohen Bogen ans Lattenkreuz (41.).

Nach der Halbzeit tat sich erst einmal wenig. Sinsen wollte, konnte aber nicht. Auch weil die Spvgg. auch ohne Jan Binias (blieb leicht angeschlagen für Tom Röttger in der Kabine) nun in der Defensive aufmerksamer agierte. Die Gastgeber hatten in der Erkenschwicker Hälfte kaum Platz und Zeit, den Ball anzunehmen und weiterzuspielen.

Aber auch den Schwarz-Roten fiel vorn zunächst nichts ein. Von hinten fingen sich die Offensiven einen Rüffel von Nils Eisen ein: „Bringt mal wieder mehr Stimmung rein“, forderte der Routinier. Für die sorgte dann Skandar Soltane: Der Flügelmann nahm den Ball im „Sechzehner“ technisch hochwertig an, leitete ihn vors Tor weiter – wo Stefan Oerterer volley zum 0:2 einschoss (67.).

Es war die Entscheidung. Hinten ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. So sehr sich der TuS 05 auch mühte – die Gastgeber arbeiteten einfach keine nennenswerte Chance mehr heraus. Und als dann gegen Ende alle Schwarz-Weißen nach vorn rannten, sah man das Unheil förmlich kommen. In der Nachspielzeit war dann Stefan Oerterer noch einmal so frei in zentraler Position und überwand Torhüter Julian Jaworek zum 0:3. Schiedsrichter Alessandro Cordi schnappte sich den Ball und pfiff ab.

Quelle: Stimberg-Zeitung

TuS 05 Sinsen – Spvgg. Erkenschwick 0:3 (0:1)
tus 05 sinsenSinspvgg erkenschwick 2014sen: Jaworek – Justin Lubkoll, Karthaus (88. El-Sabeh), Waldner, Grzelka (76. Birli), Zuk (79. Akgül), Orkas, Gülsoy (72. Viefhaus), Gerard Lubkoll, Pakowski, Speker - Trainer: Timo Koschollek
Spvgg.: Rafael Hester – Dennis Weßendorf, Nils Eisen, Dzenan Pilica, Enes Schick - Jan Binas (46. Tom Röttger), Philip Breilmann, Skandar Soltane (75. Arian Phil Schuwirth), Moritz Isensee - Finn Wortmann (90. Louis Pogrzeba), Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 0:1 Moritz Isensee (3.), 0:2 Stefan Oerterer (67.), 0:3 Stefan Oerterer (90.+2)
Schiedsrichter: Alexandro Cordi (Gevelsberg)
Zuschauer: 150 (BSA Obersinsen, Naturrasenplatz)

 
 SPIEL 9: Westfalenliga, 21. Spieltag, Sonntag, 19. März, 2023, 15:15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 Nur den Erkenschwicker Fans ist das Wie hinterher egal
An der Spitze gab es keine Veränderungen. Die SpVgg Erkenschwick (3:0 gegen den TuS 05 Sinsen) und der SC Peckeloh (2:0 beim FC Preußen Espelkamp) bleiben punktgleich, wobei die Schwicker zwei Spiele weniger absolviert haben. Während Erkenschwick das Derby gegen Sinsen durch zwei frühe Tore ungefährdet gewann, gab es beim SCP einmal mehr eine spannende Schlussphase, in der das Überraschungsteam der Liga durch zwei späte Tore in Überzahl die Partie für sich entschied.
Spvgg. Erkenschwick – TuS 05 Sinsen 3:0 (2:0)
spvgg erkenschwick 2014tus 05 sinsenSpvgg.: Rafael Hester - Christian Warnat (79. Dennis Weßendorf), Nils Eisen, Christoh Kasak, Dzenan Pilica - Philip Breilmann (87. Röttger), Enes Schick, Jan Binias (87. Tim Forsmann), Moritz Isensee (88. Louis Pogrzeba) - Finn Wortmann, Stefan Oerterer (87. Arian Phil Schuwirth) - Trainer: Magnus Niemöller
Sinsen: Jaworek - Grzelka, Adlung, Waldner, Karthaus, Jerard Lubkoll, Zuk, Justin Lubkoll, Orkas, Speker (89. Birli), Keskin (74. Viefhaus) - Trainer: Timo Koschollek
Tore: 1:0 Christian Warnat (11.), 2:0 Moritz Isensee (16.), 3:0 Moritz Isensee (86.)
Schiedsrichter: Lars Bramkamp (Hattingen)
Zuschauer: 444 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
Gelb-Rot: Finn Wortmann (Spvgg.) in der 77. Minute
 
ESV-Meisterschaftstorschützen gegen TuS 05 Sinsen
 Insgesamt zwölf Spieler erzielten die 25 ESV-Treffer gegen Sinsen:
  •  5 ToreOerterer Wortmann yeg 1280x639: Stefan Oerterer,
  • 4 Tore: Bernad Gllogjani,
  • 3 Tore: Finn Wortmann, Moritz Isensee,
  • 2 Tore: David Sawatzki, Jan Binias,
  • 1 Tor: Mohamed Bamba, Ridvan Avci, Sascha Drepper, Dennis Weßendorf, Hakan Gökdemir, Christian Warnat.
 
Nr. Datum Art Begegnung Ergebnis Zuschauer
1 1984/1985 Testspiel Sinsen - Spvgg. 1:3  
2 12.05.1988 Kreispokal 3. Runde Sinsen - Spvgg. 5:4 n.E.  
3 23.08.2012 Kreispokal 3. Runde Sinsen - Spvgg. 2:1 (1:1) 120
4 04.09.2014 Kreispokal Viertelfinale Sinsen - Spvgg. 1:6 (0:1) 150
5 04.05.2016 Kreispokal-Endspiel Sinsen - Spvgg. 2:5 (2:2)  
6 16.07.2016 Testspiel Sinsen - Spvgg. 1:2 (0:1) 100
7 15.01.2017 Testspiel Spvgg. - Sinsen 3:0 (1:0) 70
8 13.09.2023 Kreispokal 3. Runde Sinsen - Spvgg. 1:4 (1:2)  
9 27.08.2026 Kreispokal 2. Runde Sinsen - Spvgg. 0:12 (0:4) 150
 
 Sonstige Begegnungen im Detail
 SPIEL 1: Testspiel in der Saison 1984/1985:

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 1:3

 
 SPIEL 2: Kreispokal 3. Runde, 12. Mai 1988 (Sportplatz Bezirkssportanlage Obersinsen)

logo KreispokalTuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 5:4 n.E.

 

 SPIEL 3: Kreispokal 3. Runde, Donnerstag 23. August 2012, 18 Uhr (Sportplatz Bezirkssportanlage Obersinsen)  

logo KreispokalSinsen schafft eine kleine Sensation. Der Landesliga-Aufsteiger besiegt den Oberligisten Spvgg. Erkenschwick nach Rückstand durch Westerhoff (21.) durch die Tore von Kopietz (26.) und Cetera (71.) am Ende nicht ganz unverdient mit 2:1.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 2:1 (1:1)

tus 05 sinsenSinsen:Jürgens, E. Köksal, Yaspvgg erkenschwick 2014man, Ley, Weinhold, Temming, Develi, Goecke (53. Gabor), Kopietz, Georgiev, Cetera (88. Brennecke)

  • Spvgg.: Müller, Apolinarski, Brüggenkamp (73. Eisen), Basile, Freyni (73. Fricke), Westerhoff, Ostdorf, Oerterer, Batman (73. Vasiliou) , Glembotzki, Menne - Trainer: Magnus Niemöller
  • Tor: 0:1 Sebastian Westerhoff (21.), 1:1 Kopietz (26.), 2:1 Adrian Cetera (71.)
  • Schiedsrichter: Benny Schäfer (Herten)
  • Zuschauer: 120. 
 

 SPIEL 4: Kreispokal Viertelfinale, Donnerstag 4. September 2014 (Sportplatz Bezirkssportanlage Obersinsen)  

Spvgg. Erkenschwick schlägt Sinsen mit 6:1

Alogo Kreispokalm Ende wurde es eine kleine Demütigung für den TuS 05 Sinsen: Mit 1:6 kam der Landesligist im Kreispokal-Viertelfinale gegen die Spvgg. Erkenschwick unter die Räder. Was das Ergebnis nicht aussagt: Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 1:6 (0:1)
Sinsen: Jürgenstus 05 sinsen - P. Goecke, Kreuz, Koschollek, Danny Tottmann, Temminspvgg erkenschwick 2014g, Luppatsch (80. Georgiev), Zoladz, Y. Goecke, Alexander Glembotzki (71. Marvin Piechottka), Beczkowski (76. Kalyoncu)
Spvgg.: Tim Oberwahrenbrock - Christoph Kasak, Davide Basile, Nils Eisen - David Sawatzki, Philipp Rosenkranz, Alexander Robers (36. Julian Sammerl), Tim Kilian (83. Tom Forsmann), Lukas Opiola  -  Christopher Weißfloh (78. Daniel Feldkamp), Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 0:1 Stefan Oerterer (28. Foulelfmeter), 1:1 Beczkowski (47.), 1:2 Philipp Rosenkranz (64.), 1:3 Philipp Rosenkranz (74.), 1:4 Stefan Oerterer (79.), 1:5 Eisen (86.), 1:6 Julian Sammerl (90.)
Schiedsrichter: Benjamin Schäfer (Herten)
Zuschauer: 150 (Sportplatz Bezirkssportanlage Obersinsen) 
 
 SPIEL 5: Kreispokal-Finale, Mittwoch, 4. Mai 2016, 18:15 Uhr (Sportplatz Bezirkssportanlage Obersinsen)

logo KreispokalDie Spvgg. Erkenskreispokalsieger 2016chwick hat den Kreispokal wieder an den Stimberg geholt. Am Abend setzte sich der Oberligist beim TuS 05 Sinsen vor 200 Zuschauern mit 5:2 (2:2) durch. Der Erfolg war verdient, die Entscheidung fiel aber erst in der Schlussphase. Dass überhaupt Spannung aufkommen würde an diesem Pokalabend, war zunächst nicht abzusehen.

In den letzten drei Spielzeiten hat die Spvgg. nur ein einziges Kreispokal-Duell verloren: das Finale beim TSV vor einem Jahr.

Mehr als eine halbe Stunde lang kontrollierte die Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller das Kreispokalfinale sicher. „Eine richtig gute Leistung“ attestierte der Erkenschwicker Coach seinen Spielern.        

Und die schlug sich auch im Ergebnis nieder: Tim Forsmann jagte den Ball schon in der 10. Minute per Nachschuss aus elf, zwölf Metern ins Netz. Und Julian Sammerl erhöhte in der 22. Minute auf 0:2: Nach einer Flanke von Marvin Schurig und einer unglücklichen Sinsener Abwehr hatte Sammerl aus wenigen Metern Torentfernung keine Mühe.

 Aber mit einer Aktion waren die Gastgeber dann doch im Spiel. Erkenschwicks Torhüter Marcel Müller rutschte ein langer Sinsener Einwurf durch die Hände – Mustafa Dana stand richtig und beförderte den Ball per Kopf zum 1:2 ins Erkenschwicker Tor.

 Im Anschluss spielte der TuS 05 forscher und wurde noch vor der Pause belohnt. Mit einem Traumtor: Johannes Engel zirkelte einen Freistoß aus 22 Metern über die Erkenschwicker Mauer in den Winkel. Das Schaustück des Abends auf der Bezirkssportanlage – 2:2 (44.).

Mehr Schwung nach einem Dreifach-Wechsel

 Ein Treffer, der dem Favoriten sichtlich zusetzte. Die Schwicker Selbstsicherheit der ersten 38 Minuten war weg, nach der Pause belauerten sich beide Mannschaften. Klare Vorteile, klare Chancen erspielte sich keine.

 In der 72. Minute versuchte Spvgg.-Trainer Magnus Niemöller dem lahmenden Spiel seiner Elf mit einem Dreifach-Wechsel wieder mehr Schwung zu verleihen. Deniz Batman, Arda Nebi und Stefan Grummel kamen. Und mit ihnen auch etwas mehr offensiver Biss.

 In der 77. Minute setzte Marvin Schurig im Sinsener „16er“ energisch nach und erzielte mit einem strammen Linksschuss das 2:3. Die Gastgeber versuchten, eine Antwort zu geben – in der Schlussphase aber leisteten sie sich kapitale Patzer in der Defensive. Einen nutzte Mirko Eisen per Kopf zum 2:4 (89.), den zweiten Deniz Batman zum 2:5 (90.).

Am insgesamt verdienten Erfolg des Oberligisten gab es indes wenig zu rütteln. Die Schwarz-Roten verspritzten hinterher reichlich Gerstensaft – um den Titel und ihre eindrucksvolle jüngere Kreispokalbilanz zu feiern.

 
TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 2:5 (2:2)
Sinsen: Jotus 05 sinsennspvgg erkenschwick 2014as Weeke - Patrick Göcke, Danny Tottmann, Timo Koschollek, Alper Özgen, Brian Kreuz - Sören Luppatsch (24. Johannes Engel), Michael Zoladz - Mustafa Dana (71. Salja), Marvin Piechottka, Timo Schumski - Trainer: Martin Schmidt
Spvgg.: Marcel Müller - Christof Kasak, Kevin Kokot, Nils Eisen (72. Deniz Batman), Tim Forsmann, Marvin Schurig - Tim Kilian, Julian Sammerl (72. Arda Nebi), David Sawatzki (72. Stefan Grummel) - Stefan Oerterer, Mirko Eisen - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 0:1 Tim Forsmann (11.), 0:2 Julian Sammerl (23.), 1:2 Mustafa Dana (39.), 2:2 Johannes Engel (44.), 2:3 Marvin Schurig (76.), 2:4 Mirko Eisen (89.), 2:5 Deniz Batman (90.)
Schiedsrichter: Armin Sieber (Haltern)
Zuschauer: 200 (Bezirkssportanlage Sinsen)
 
SPIEL 6: Testspiel, Samstag, 16. Juli 2016, 15 Uhr (Sportplatz Bezirkssportanlage Obersinsen)  

TuS 05 - Spvgg.: Ein Test mit viel Pfeffer

Der Erkenschwicker 2:1-Sieg nach 90 unterhaltsamen Minuten geht durchaus in Ordnung. Die 2:0-Halbzeitführung nach Toren von Ivan Benkovic (41. ein Kopfball nach Maßflanke von Eugene Ofosu-Ayeh) und Ibrahim Erdem (45.; Schuss aus spitzem Winkel durch die „Hosenträger“ von Sinsens Keeper Jonas Weeke), war verdient.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 1:2 (0:1)
Spvggtus 05 sinsen.: Tim Oberwahrenbrock (48. Marvin Kröger) - Muhaspvgg erkenschwick 2014med Demir (63. Ozan Yildiz), Enes Coemez, Dennis Konarski, Tolga Cengelcik (69. Emre Kosgin) - Dennis Weßendorf (63. Janik Bröcker), David Sawatzki (80. Bilal El-Sabeh) - Semih Demiroglu (46. Nico Hawich), Eugene Ofosu-Ayeh (69. Lukas Abdulhanov) - Ibrahim Erdem (46. Ceribas) - Ivan Benkovic (76. Sandro Stellmach) - Trainer: Zouhair Allali
Tore: 0:1 Ivan Benkovic (41.), 0:2 Ibrahim Erdem (45.), 1:2 Goecke (75.)
Schiedsrichter: Graf (Herne)
Zuschauer: 100  (Sportplatz Bezirkssportanlage Obersinsen)
 
SPIEL 7: Testspiel, Sonntag, 15. Januar 2017, 13 Uhr (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion) 

Spvgg. besiegt TuS 05 Sinsen 3:0

Das nennt man einen Einstand nach Maß: Jochen Mrowiec hat in seinem ersten Spiel für die Spvgg. Erkenschwick getroffen. Der von der Hammer SpVg. gewechselte Angreifer erzielte im Test gegen TuS 05 Sinsen in der 12. Minute per Kopf das 1:0. Am Ende feierten die Schwarz-Roten ein 3:0. Der Erfolg fiel, da waren sich die beiden Trainer Zouhair Allali und Martin Schmidt einig, um ein Tor zu hoch aus. Aber am Anfang der Vorbereitung hielten sich Euphorie einerseits wie Enttäuschung andererseits ohnehin in Grenzen.

Spvgg. Erkenschwick - TuS 05 Sinsen 3:0 (1:0)
Spvgspvgg erkenschwick 2014g.: Tim Oberwatus 05 sinsenhrenbrock (46. Marvin Kröger) - Emre Kosgin (46. Viran), Muhamed Demir, Dennis Konarski (46. Enes Coemez), Dennis Weßendorf- Janik Bröcker (62. Timur-Can Güven) - Marco Kampmann, Okan Solak (62. Bilal El-Sabeh), Gerard Lubkoll - Ivan Benkovic, Joachim Mrowiec - Trainer: Zouhair Allali
Tore: 1:0 Joachim Mrowiec (12.), 2:0 Gerard Lubkoll (87.), 3:0 Ivan Benkovic (90.)
Schiedsrichter: Armin Sieber (Haltern)
Zuschauer: 70 (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)
 
 SPIEL 8: Kreispokal 3. Runde: Mittwoch, 13. September 2023, 19 Uhr (BSA Obersinsen - KR)
 Die Pokalhelden operierten im Dunkeln
sinsen auswlogo KreispokalDer Mann des Abends ist David Sdzuy. Mit drei Treffern schießt der Marler die Spvgg. Erkenschwick ins Achtelfinale im Kreispokal. Aber auch der TuS 05 Sinsen hat seine Pokalhelden.
Als am Mittwochabend in der Pause das Flutlicht ausfiel, stand das Kreispokal-Duell zwischen dem TuS 05 Sinsen und der Spvgg. Erkenschwick kurzzeitig auf der Kippe. Bis Platzwart Wolfgang Schmidt und Sinsen-Altherren-Kicker Oliver Berns Hand anlegten. In einer konzertierten Aktion behoben beide ein Problem am Sicherungskasten der Sportanlage.
 TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 1:4 (1:2)
Stus 05 sinsenpvgg: Gaspvgg erkenschwick 2014isch - Schick (88. Kasak), Jordan, Ovelhey, Röttger, Pilica, Schürmann, Lennard Isensee, Sdzuy, Echghouyab (84. Pulver), Wortmann (82. Oerterer) - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 0:1 David Sdzuy (32.), 0:2 David Sdzuy (37.), 1:2 Ufuk Ekincier (39.), 1:3 David Sdzuy (58. Foulelfmeter), 1.4 Stefan Oerterer (85.)
Schiedsrichter: Dominic Nosing
Besonderes Vorkommnis: wegen Flutlichtausfall musste die Halbzeitpause um ca. 15 Minuten verlängert werden
 
 Spiel 9: Kreispokal 2. Runde, Donnerstag, 27. August 2026, 19 Uhr (BSA Obersinsen - KR)
 Keine 53 Tore – aber ein Dutzend
Spvgg. Erkenschwick gewinnt ein ungleiches Kreispokal-Spiel beimTuS 05 Sinsen mit 12:0. Der B-Ligist genießt den Abend in vollen Zügen.
Selten lagen die Tipps vor einem Fußballspiel so weit auseinander wie vor dem Kreispokal-„Duell“ zwischen TuS 05 Sinsen und der Spvgg. Erkenschwick. Unter dem Spieltags-Post des TuS 05 in den sozialen Medien soll ein Witzbold ein 53:0 für den Oberligisten angekündigt haben. Sinsens Trainer Kevin Rudolph hoffte, seine Jungs würden einstellig verlieren. Skeptische Altherren-Fußballer aus Sinsener Reihen dagegen mutmaßten: Zwischen 20 und 40 Gegentreffer könnten es schon werden.
Von derlei Prognosen ließen sich die Sinsener Kicker nicht beirren, der krasse Außenseiter war entschlossen, den Pokalabend in vollen Zügen zu genießen: Als die Erkenschwicker Fans beim Einlaufen rote Luftschlangen aufs Feld schossen, reckte Safak-Can Gülcemal aus dem Sinsener Trainerteam an der Bank sein Handy in die Luft – und ließ die Champions-League-Hymne erklingen.
Und so schlimm wie befürchtet kam es für den B-Kreisligisten vor rund 150 Zuschauern, 115 zahlenden, dann auch nicht. Zwölfmal musste Schiedsrichter Tim Szymczak sein Kärtchen aus der Brusttasche ziehen und einen Treffer notieren. Erstmals in der 9. Minute, als Patrice Heisinger zum 0:1 einschoss. Und zum letzten Mal in der 90., in der Marius Lackmann den 0:12-Endstand besiegelte.
Dazwischen lagen zehn weitere Treffer. Ben Berzen (14., 29.) und Lukas Matena (15.) trafen in der ersten Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel schraubten Helbest Duski (50.), Oguz Karagüzel (54., 82., 83.), Elias Ouabbou (62.), Justin Lubkoll (73.) und Obed Ofori (74.) das Ergebnis in die Höhe.
TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick  0:12 (0:4)
Sptus 05 sinsenvgg.: Niklas Alter spvgg erkenschwick 2014- Kamil Nugajev, Nico Pulver,  Michael Marvin West (46. Justin Lubkoll) - Deniz Can Demir, Helbest Dubski, Marius Lackmann - Ben Berzen (46. Elias Abid Óuabbou), Patrice Yoann Heisinger (51. Oguz Karagüzel), Lukas Matena, Harrison Daniel Uchenna (70. Obed Ofori) - Trainer: Nassir Malyar
Tore: 0:1 Patrice Yoann Heisinger (9.), 0:2 Ben Berzen (14.), 0:3 Lukas Matena (15.), 0:4 Ben Berzen (29.), 0:5 Helbest Dubski (50.), 0:6 Oguz Karagüzel (53.), 0:7 Elias Abid Óuabbou (62.), 0:8 Justin Lubkoll (72.), 0:9 Obed Ofori (74.), 0:10 Oguz Karagüzel (78.), 0:11 Oguz Karagüzel (83.), 0:12 Marius Lackmann (90.) 
Schiedsrichter: Tim Szymczak  
Zuschauer:
Besonderes Vorkommnis: Lukas Matena (Spvgg.) verschießt in der 89. Minute einen Foulelfmeter links neben das Tor
 
 
 

 

 

 

 

 

 

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