LETZTES SPIEL: Oberliga Westfalen, 30. Spieltag, Ostermontag, 6. April 2026, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)

rhynern auswSpvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern 2:3 (2:1)
Spvgg.:
Luca Janosch - Michael Marvin West, Mike Jordan, Henry Haferkorn (83. Dzenan Pilica), Ole Overhoff (87. Oumar Keita) - Luis Oliver Schultz, Marius Lackmann (83. Dylan Pires), Dario Biancardi - Barbaros Inan, , Yegor Konyuchenko (87. Lukas Matena) - Trainer: Nassir Malyar logo gelb rot
Rhynern: Christopher Balkenhoff - Philipp Ratz, Lamine Kaurouma, Elias Kourouma, Michael Wiese - Julius Woitaschek, Jonah Wagner (90. Semih Tirgil) - Johannes Thiemann (Connor Mc Leod), Kerim Karyagdi (85. Mathis Paschko), Henrik Koch (72. Akhim Seber), Wladimir Wagner (72. Georges Arhur Baya Baya) - Trainer: David Schmidt
Tore: 1:0 Yegor Konyuchenko (10.), 1:1 Wladimir Wagner (34.), 1:2 Michael Wiese (45.+2 Eigentor), 2:2 Lamine Kaurouma (54.), 2:3 Kerim Karyagdi (80.)
Schiedsrichter: Nico Thielmann (Siegen)
Zuschauer: 278 (Stimberg-Stadion)
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Trainer Nassir Malyar (Spvgg.) in der 71. Minute wegen wiederholten Meckern

Zweimal geführt, am Ende kein Punkt

 

Gesamtbilanz
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

10

5

1

4

17:16

 Auswärts

10

4

1

5

11:18

 Gesamt

20

9

2

9

28:34

Enthalten sind alle Meisterschaftsspiele nach Wiederaufnahme des Spielbetrieb im Jahr 1946  
 
Die Spiele in der Übersicht
 
Nr. Datum Liga Begegnung Ergebnis Zuschauer
01 21.09.2008 Westfalenliga 1  Rhynern - ESV 1:0 (1:0) 200
02 15.03.2009 Westfalenliga 1  ESV - Rhynern 2:1 (1:0) 200
03 20.11.2010 NRW-Liga  Rhynern - ESV 3:1 (1:1) 150
04 15.05.2011 NRW-Liga  ESV - Rhynern 0:3 (0:2) 130
05 15.09.2012 Oberliga Westfalen ESV - Rhynern 1:2 (0:2) 450
06 17.04.2013 Oberliga Westfalen  Rhynern - ESV 1:4 (1:2) 270
07 25.08.2013 Oberliga Westfalen ESV - Rhynern 2:0 (1:0) 250
08 15.02.2014 Oberliga Westfalen Rhynern - ESV 0:0 150
09 07.12.2014 Oberliga Westfalen  ESV - Rhynern 1:0 (0:0) 200
10 07.06.2015 Oberliga Westfalen Rhynern - ESV 2:3 (1:1) 500
11 07.11.2015 Oberliga Westfalen ESV - Rhynern 2:1 (0:0) 120
12 24.04.2016 Oberliga Westfalen Rhynern - ESV 0:1 (0:0) 400
13 02.10.2016 Oberliga Westfalen Rhynern - ESV 5:0 (4:0) 285
14 02.04.2017 Oberliga Westfalen ESV - Rhynern 3:4 (0:3) 240
15 12.11.2023 Oberliga Westfalen ESV - Rhynern 1:1 (0:1) 283
16 05.05.2024 Oberliga Westfalen Rhynern - ESV 0:1 (0:0) 435
17 08.09.2024 Oberliga Westfalen ESV - Rhynern 3:1 (1:0) 400
18 23.02.2025 Oberliga Westfalen Rhynern - ESV 2:0 (2:0) 334
19 19.10.2025 Oberliga Westfalen Rhynern - ESV 4:1 (2:0) 312
20 06.04.2026  Oberliga Westfalen ESV - Rhynern 2:3 (2:1) 274
 
Alle Spiele im Detail
 SPIEL 1Westfalenliga 1, 6. Spieltag, Sonntag, 21. September 2008, 15 Uhr (Stadion Papenloh)
 Erkenschwicks Stürmer finden nach Rhynerns früher Führung trotz bester Möglichkeiten nicht das ersehnte Ziel
Wieder einmal reichte es – trotz bester Chancen – nicht für den ersten Saisonsieg. Der früher Rhynerner Führungstreffer von Alexander Schiller aus der zehnten Minute brachte bereits die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber, die sich am Ende über eine Punkteteilung oder selbst eine Niederlage eigentlich nicht hätten beklagen können.

Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 1:0 (1:0)
Rhynern: Wegner - Schriewersmann, Naßhan, Jonca, Biela, Baumbach, Gehrmann, Schawlochow, Schiller, Kaleoglu, Asante-Animpong - Trainer: Frank Saborowski
Spvgg.: Jürgen Laugallies - Tim Brüggenkamp, Thomas Falkowski, Max Bönninghausen - Igor Ljustina (63. Arek Grad), Dario Ruzic, Dennis Warncke, Marvin Schurig, Sebastian Demtröder (46. Timo Ostdorf) - Tobias Bockhoff (75. Benjamin Hernandez-Winter), Mirko Grieß - Trainer: Jürgen Klahs
Tor: 1:0 Alexander Schiller (10.) 
Schiedsrichter: Daniel Rott (Schwerte)
Zuschauer: 200 (Stadion Papenloh)

 
 SPIEL 2: Westfalenliga 1, 22. Spieltag, Sonntag, 15. März 2009, 15 Uhr (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)
 Joker Mirko Grieß sichert den Erfolg

Mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen nimmt das mögliche „Wunder vom Stimberg” immer deutlichere Konturen an: Der erste Nichtabstiegsplatz ist nach dem nicht unbedingt erwarteten 2:1-Sieg gegen Westfalia Rhynern nur noch zwei Zähler entfernt.

Grieß war es, der nach einem langen Pass von Marvin Schurig den Turbo zündete, dann Rhynerns Keeper Christopher Sander mustergültig versetzte und mühelos zum 2:1 einschob. Was die Spielvereinigung der letzten Spiele von der der 16 Partien davor unterscheidet, machte die Mannschaft auch gegen Rhynern klar. Himmelhoch jauchzend nach Dominik Ernsts Freistoßtor zum 1:0 (32.) verlor sie nach dem 1:1 (Janusz Biela, 69.) zwar vorübergehend den Faden. Aber dann kehrte sie zurück wie gegen Rheine und Erlinghausen.

Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern 2:1 (1:1)
Spvgg.: Jürgen Laugallies - Jan Hendrik Schmidt, Thomas Falkowski, Max Bönninghausen (34. Tim Brüggenkamp) - Dominik Ernst, Timo Ostdorf, Dennis Warncke, Marvin Schurig, Arek Grad - Tobias Bockhoff (79. Mirko Grieß), Dejan Petrovic (79. Alexander Glembotzki) - Trainer: Jürgen Wielert
Rhynern: Sander - Erdal Kaleoglu, Leon Schmitz (46. Zahorodnyj), Kai Schriewersmann, Jonca, Neufeld (68. Naßhan), Biela, Felberg, Hendriks (81. Louzaoui), Florian Gehrmann, Alexander Schiller - Trainer: Frank Saborowski
Tore: 1:0 Dominik Ernst (32.), 1:1 Janusz Biela (69.), 2:1 Mirko Grieß (86.) 
Schiedsrichter: Vasili Nedic (Iserlohn)
Zuschauer: 200 (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)
 
 SPIEL 3: NRW-Liga, 15. Spieltag am Samstag, 20. November 2010, 14:30 Uhr (Stadion Papenloh)
 Ratlos in Rhynern   
 Nach dem 1:3 (1:1) bei Mitaufsteiger Westfalia Rhynern, der dritten Niederlage in Folge nach dem 0:4 in Velbert und dem 0:1 gegen den SV Schermbeck, hat das Team von Trainer Jürgen Wielert kaum noch Halt und nur noch einen Punkt Vorsprung. Dazu kommen die üblichen Mechanismen: Mit jeder Niederlage sinkt das Selbstvertrauen, steigt die Hoffnung der Gegner auf leichtes Spiel. Die Erkenschwicker nähern sich mit großen Schritten den Abstiegsplätzen. Mit ganz großen Schritten.
Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 3:1 (1:1)
Rhynern: Dennis Wegner - Erdal Kaleoglu, David Schmidt - Arben Tahiri, Alexander Schiller, Dominik Lipki, Felix Bechtold, Marco Dej - Dennis Buschening (90. Leon Schmitz), Florian Gehrmann (86. Patrick Leclaire), Björn Traufetter (90.+2 Andreas Neumann) - Trainer: Michael Lusch
Spvgg.: Marcel Müller - Kevin Kokot , Thomas Falkowski, Jan-Hendrik Schmidt, Marvin Schurig - Mykola Makarchuk (75. Daniel Opitz), Timo Ostdorf (83. Tim Brüggenkamp), André Simon, Dennis Warncke, Tobias Bockhoff (79. Alexander Glembotzki) - Stefan Oerterer - Trainer: Jürgen Wielert
Tore: 0:1 Mykola Makarschuk, 1:1 Florian Gehrmann (39.), 2:1 Dennis Buschening (70.), 3:1 Andreas Neumann (90.+4)
Schiedsrichter: Dr. Lennart Brüggemann (Mesum)
Zuschauer: 200 (Stadion Papenloh) 
Gelbe Karte: / - Kevin Kokot
Gelb-Rote Karte: Kevin Kokot (Spvgg.) in der 85. Minute wegen wiederholten Foulspiels
 
 SPIEL 4: NRW-Liga, 32. Spieltag am Sonntag, 15. Mai 2011 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
Die Erkenschwicker, bei denen Vehbija Hodzic nach der Entlassung von Stefan Blank als Trainer fungierte, starteten zwar ordentlich, mussten jedoch in der 22. Minute einen herben Rückschlag hinnehmen: Tobias Bockhoff sah die Rote Karte. Direkt danach ging das abstiegsbedrohte Team aus Rhynern in Führung und die Spielvereinigung hatte nur noch wenig dagegenzusetzen. Insgesamt lieferten die früh in Unterzahl geratenen Erkenschwicker zu wenig Gegenwehr, um gegen Rhynern ernsthaft für Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen.
Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern 0:3 (0:2)
Spvgg.Marcel Müller - Kevin Kokot (70. Drontmann), Thomas Falkowski, Marvin Schurig - Makola Makarchuk (46. Deniz Warncke), Deniz Batman, Timo Ostdorf, Andre Simon (70. Alexander Glembotzki), Thorben Menne - Tobias Bockhoff, Stefan Oerterer - Trainer: Vehbija Hodzic
Rhynern: Dennis Wegner - Erdal Kalioglu, Miguel Dotor-Ledo - Patrick Leclair (83. Ralph Jonca), Arben Tahiri, Marco Dej, Nils Cala (83. Felix Bechthold), Fernando De Evangelista - Dennis Buschening, Florian Gehrmann (79. Dominik Lipki), Alexander Schiller - Trainer: Michael Lusch
Tore: 0:1 Fernando De Evangelista (23.), 0:2 Alexander Schiller (38.), 0:3 Dennis Buschening (66.)
Schiedsrichter: Daniel Schächner (Duisburg)
Zuschauer: 130 (Stimberg-Stadion)
 
 SPIEL 5: Oberliga Westfalen, 5. Spieltag, Sonntag, 16. September 2012, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
 Viel investiert, trotzdem verloren
 Dass es Oberligist Spvgg. Erkenschwick irgendwann einmal „erwischen“ würde, war klar. Die Frage war nur: Wann? Die Antwort wurde am Sonntag gegen 16.50 Uhr gegeben. Um diese Uhrzeit war die erste Niederlage des Oberligisten perfekt. 1:2 hieß es nach umkämpften 95 Minuten gegen Westfalia Rhynern. Verdient deshalb, weil die Schwarz-Roten vor gut 500 Zuschauern im Stimberg-Stadion rund 20 Minuten völlig von der Rolle waren. Rhynern nutzte diese Phase eiskalt aus, um erst durch Samet Akyüz, der nach einem Eckstoß völlig frei am zweiten Pfosten stand, das 0:1 zu erzielen (23.), und 120 Sekunden später per Konter-Tor durch Stanislav Iljutchenko das 0:2 nachzulegen (25.).

Verdient wohl auch deshalb, weil die Spvgg. vor allem in den zweiten 45 Minuten zwar alles versuchte und auch mit einer leidenschaftlichen Vorstellung das eigene Publikum mitriss, aber dabei nur wenige erstklassige Chancen herausspielte. Eine hätte es durch Timo Ostdorf in der 54. Minute werden können, doch Dustin Wurst stoppt „Ossis“ Vorstoß ziemlich rüde im eigenen Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sebastian Westerhoff sicher zum 1:2 (54.).

Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern 1:2 (0:2)
Spvgg.:Marcel Müller - Nils Eisen, Thorben Menne, Davide Basile, Kevin Kokot - Tim Kilian (79. Jan Apolinarski), Timo Ostdorf, Philipp Rosenkranz (64. Florian Fricke), Sebastian Westerhoff, Alexander Glembotzki (76. Aaron Vasiliou), Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Rhynern: Dennis Wegner - Felix Bechthold, Emir Bajric, Dustin Wurst, Miguel Dotor-Ledo - Samet Akyüz, Tobias Urban (83. Sergej Petker), Markus Scherff (88. David Schmidt) - Stanislav Iljutcenko, Lennard Kleine (58. Patrick Leclaire), Kevin Hagemann - Trainer: Björn Mehnert
Tore: 0:1 Samet Akyüz (23.), 0:2 Stanislav Iljutcenko (25.), 1:2 Sebastian Westerhoff (55. Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Lennart Brüggemann (Mesum)
Zuschauer: 450 (Stimberg-Stadion)
 
 SPIEL 6: Oberliga Westfalen, Nachholspiel 22. Spieltag, Mittwoch, 17. April 2013, 19:30 Uhr (Stadion Papenloh)
 The best of the rest
Am Mittwochabend in Hamm-Rhynern staunte Magnus Niemöller. Über die Leistung seiner Mannschaft, das klare Ergebnis und eine herausfordernde Frage. Mit 4:1 hatte die Spvgg. Erkenschwick den Tabellennachbarn Westfalia Rhynern soeben besiegt - überdeutlich, auch wenn es fast noch dicker gekommen wäre, denn die Chance zum 5:1 war da.
Westfalia Rhynern – Spvgg. Erkenschwick 1:4 (1:2)
Rhynern: Dennis Wegner - Dustin Wurst (46. Tobias Urban), David Schmidt (60. Mahmut Yavuzaslan), Patrick Njambe, Markus Maier - Felix Bechtold, Patrick Leclaire - Lennard Kleine, Markus Scherff, Matthieu Bengsch - Stanislav Iljutcenko - Trainer: Björn Mehnert
Spvgg.: Marcel Müller - Kevin Kokot, Nils Eisen, Davide Basile, Jan Apolinarski (70. Timo Ostdorf ) - Florian Fricke, Philipp Rosenkranz, David Sawatzki (86. Christopher Weißfloh) - Sebastian Westerhoff - Stefan Oerterer, Aaron Vasiliou (87. Philipp Schmid) - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 0:1 Stefan Oerterer (20.), 1:1 Stanislav Iljutcenko, 1:2 Aaron Vasiliou (42.), 1:3 Sebastian Westerhoff (75.), 1:4 Aaron Vasiliou (84.)
Schiedsrichter: Oliver Topp (Büren)
Zuschauer: 150 (Stadion Papenloh)
 
 SPIEL 7: Oberliga Westfalen, 2. Spieltag, Sonntag, 25. August 2013, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
 Süßer Sieg in saurer Zeit
 Trainer Magnus Niemöller hat Recht behalten. Immer, wenn seine Mannschaft mit dem Rücken zur Wand steht, ist sie zu außergewöhnlichen Leistungen imstande. Beweis: Der verdiente 2:0 (1:0)-Sieg über Westfalia Rhynern. Ein Erfolg, der ehrlich und hart erarbeitet war.

Dafür gibt es bei Schwarz und Rot ja den Herrn Oerterer. Beim 1:0 tat „Ö“ das, was er sonst nie tut: Ohne lange zu fackeln, setzte er den Ball aus 22 Metern in den Torgiebel – unhaltbar (35.). Mit dem 1:0 im Rücken fand die Spvgg. nun viele Räume vor, und der einzige Vorwurf, den man der Mannschaft hätte machen können, wäre der, nicht schon früher den Sack zugemacht zu haben.

So musste die Mehrheit unter den 250 im Stimberg-Stadion bis zur 73. Minute warten, ehe Oerterer erneut traf – 2:0. Die sehenswerte Vorarbeit dazu hatte Philipp Rosenkranz geliefert.

Spvgg. Erkenschwick – Westfalia Rhynern 2:0 (1:0)
Spvgg.: Christopher Ditterle – Kevin Kokot, Nils Eisen, Davide Basile, Tim Forsmann - Stephan Nachtigall, Philipp Rosenkranz, Batman (75. Matthias Szatka) – Florian Fricke (90. Steven Mursch), Stefan Oerterer (91. Marvin Gatberg) - Trainer: Magnus Niemöller
Rhynern: Dennis Wegner – Dustin Wurst, Thorben Menne, David Schmidt, Matthieu Bengsch (46. Dennis Rödel) – Felix Bechtold, Tobias Urban (65. Bilal Yavuz), Patrick Leclaire (46. Sergej Petker), Adem Cabuk – Mahmut Yavuzaslan, Lennard Kleine - Trainer: Björn Mehnert
Tore: 1:0 Stefan Oerterer (33.), 2:0 Stefan Oerterer (70.).
Schiedsrichter: Michael Negri (Marienfeld)
Zuschauer: 350 (Stimberg-Stadion) 
 
 SPIEL 8: Oberliga Westfalen, 19. Spieltag, Sonntag, 15. Februar 2014, 15 Uhr (Stadion Papenohl)
 Spvgg. und Rhynern trennen sich 0:0
 Dass an diesem 16. Februar 2014 im Stadion Papenloh kein reguläres Fußballspiel hatte stattfinden können, das räumten beide Übungsleiter nämlich freimütig ein. So beurteilten Mehnert wie Niemöller das zwangsläufige Resultat von 0:0 als das, was es war: als beiderseits gerecht.

Bemerkenswert war die Partie vor rund 200 Zuschauern dennoch in vielerlei Hinsicht. Spitzfindige hatten herausgefunden, dass zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder ein Punktspiel im Februar am Papenloh stattgefunden hatte. Seit 2002 waren alle Februar-Begegnungen dort abgesagt worden.

Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 0:0 
Rhynern: Dennis Wegner - Niklas Rieker, David Schmid, Thorben Menne, Dustin Wurst - Tobias Urban, Mahmut Yavuzaslan (80. Bilal Yavuz), Markus Maier, Felix Bechtold, Burak Yavuz (56. Dennis Rödel) - Lennard Kleine - Trainer: Björn Mehnert
Spvgg.: Marcel Müller - Kevin Kokot, Davide Basile, Philipp Rosenkranz, Nils Eisen - Stephan Nachtigall, David Sawatzki, Janos Bluhm (74. Florian Fricke) - Christopher Weißfloh (44. Deniz Batman), Sebastian Westerhoff, Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Armin Hurek (Bochum)
Zuschauer: 150 (Stadion Papenohl) 
 
 SPIEL 9: Oberliga Westfalen 16. Spieltag, Sonntag, 7. Dezember 2014, 14:30 Uhr (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)
 Spvgg. Erkenschwick bleibt in der Spur: 1:0 gegen Rhynern
Rund 200 waren nur am Kunstrasen erschienen und wurden bei nasskaltem Wetter zunächst auf eine harte Probe gestellt. Die Aktivität zwischen den Strafräumen war zwar zu sehen, doch Szenen, die sich im und am Sechzehner abspielten, gab es im Prinzip nicht. Dass die Partie nach dem Wechsel schnell flott wurde, verdankte sie einem Geistesblitz. Nach Anstoß Erkenschwick lief das Leder über Deniz Batman und Janos Bluhm sofort in die Spitze auf Stefan Oerterer, der gegen die in dieser Szene indisponierte Westfalia-Innenverteidigung leichtes Spiel hatte und zum 1:0 traf (46.)
Spvgg. Erkenschwick - Westf. Rhynern 1:0 (0:0)
Spvgg.: Tim Oberwahrenbrock - Davide Basile, Christoph Kasak, Philipp Rosenkranz - Daniel Feldkamp, Tim Kilian, Stephan Nachtigall, David Sawatzki, Deniz Batman (90. Alexander Roberts), Janos Bluhm (76. Tim Forsmann) - Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Rhynern: Christopher Hunnewinkel - David Schmidt, Dustin Wurst (65. Matteo Fichera), Philipp Hanke, Thorben Menne - Matthieu Bengsch, Markus Maier (81. Ersin Kusakci), Felix Bechtold, Michael Wiese - Felix Krellmann, Lennard Kleine - Trainer: Björn Mehnert
Tor: 1:0 Stefan Oerterer (47.)
Schiedsrichter: Armin Hurek (Bochum)
Zuschauer: 200 (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion) 
 
 SPIEL 10: Oberliga Westfalen, 33. Spieltag, Sonntag, 7. Juni 2015, 15 Uhr (Stadion Papenloh)
 3:2 - Spvgg. mit einem starken Finale
 Eigentlich schade, dass diese Saison für die Spvgg. Erkenschwick nun schon vorbei ist. Am Ende der Spielzeit drehte der Oberligist noch einmal richtig auf, holte beim 3:2 (1:1) in Rhynern drei Punkte und setzte Stefan Oerterer ein weiteres Denkmal. Mit seinen beiden Treffern und der Torvorlage zum 3:2 durch Nils Eisen war „Ö“ am Sonntag dabei nicht nur der Spieler des Spiels. 

Sollte am letzten Spieltag, den die Spvgg. bekanntlich schon hinter sich hat, nichts mehr anbrennen, wird der Recklinghäuser seinen Titel als Oberliga-Torschützenkönig verteidigt haben. Die stolze Trefferzahl, die seit Sonntagnachmittag, Punkt 16.12 Uhr, amtlich ist: 30! Oerterers ärgster Verfolger, Damir Ivancicevic (RW Ahlen) ging diesmal leer aus und muss am kommenden Wochenende satte fünf Tore aufholen, um „Ö“ noch abzufangen.

Stimmlich waren die Spvgg.-Fans von der ersten Sekunde an Herr im Hause. Und nach Abpfiff bebten die Wände der Erkenschwicker Kabine. Dieser Abschluss machte gleich wieder Lust auf die nächste Saison.

Westfalia Rhynern – Spvgg. Erkenschwick 2:3 (1:1)
Rhynern: Christoph Hunnewinkel - Michael Wiese, Tim Neumann, Dustin Wurst logo rot, Jan Apolinarski – Felix Bechthold (80. Matteo Fichera), Mattieu Bengsch (84. Maximilian Wagener) - Philipp Hanke, Thorben Menne, Lennard Kleine - Thanh-Tan Tran (74. Christoph Debowiak) - Trainer: Björn Mehnert
Spvgg.: Tim Oberwahrenbrock - Tim Forsmann, David Basile, Christoph Kasak, Kevin Kokot - Daniel Feldkamp, Nils Eisen – Lukas Opiola (74. Janos Bluhm), Tim Kilian (82. Philipp Rosenkranz), Deniz Batman (66. David Sawatzki) – Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 0:1 Stefan Oerterer (28.), 1:1 Thanh-Tan Tran (34.), 1:2 Stefan Oerterer (54.), 2:2 Thanh-Tan Tran (61.), 2:3 Nils Eisen (76.)
Schiedsrichter: Florian Exner (Bielefeld)
Zuschauer: 500 (Stadion Papenloh)
Rote Karte: Dustin Wurst (Rhynern) in der 53. Minute wegen Tätlichkeit
 
 SPIEL 11: Oberliga Westfalen, 12. Spieltag, Samstag, 7. November 2015, 16:30 Uhr (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)
 2:1 - ein teuer erkaufter Sieg für die Spvgg.?
Der Herbst am Stimberg bleibt heiß. Am Samstag setzte Oberligist Spvgg. Erkenschwick seine jüngste Erfolgsserie fort, kletterte nach dem 2:1 (0:0)-Erfolg über Westfalia Rhynern vorübergehend auf Platz vier.

Lange hatte nichts auf einen aufregenden Nachmittag hingedeutet. Erkenschwick wie Rhynern waren zunächst bemüht, die Kontrolle zu bewahren und den Gegner in Schach zu halten, der gegenseitige Respekt war spürbar. 

Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern 2:1 (0:0)
Spvgg.: Marcel Müller  - David Sawatzki, Davide Basile, Daniel Feldkamp, Kevin Kokot - Stefan Grummel - Nils Eisen, Deniz Batman (85. Lukas Opiola), Janos Bluhm (68. Philipp Rosenkranz), Arda Nebi (86. Julian Sammerl) - Stefan Oerterer  - Trainer: Magnus Niemöller
Rhynern: Alexander Hahnemann - Felix Böhmer, David Schmidt logo rot, Dustin Wurst - Mattieu Bengsch, Salvatore Gambino (56. Christoph Dembowiak), Kevin Messner, Robin Hoffmann, Gerrit Kaiser - Thankh-Ran Tran, Lennard Kleine - Trainer: Björn Mehnert
Tore: Deniz 1:0 Batman (47.), 2:0 Stefan Oerterer (83.), 2:1 Lennart Kleine (92. Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Jonathan Lautz (Burbach)
Zuschauer: 120 (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)
Rote Karte: David Schmidt (Rhynern) in der 38. Minute wegen Kung-Fu-Einlage
 
 SPIEL 12: Oberliga Westfalen, 29. Spieltag, Sonntag, 24. April 2016, 15 Uhr (Stadion Papenloh)
 Rekordjäger ohne Nerven
Rekordjagd in der Oberliga Westfalen geht weiter. Durch den 1:0-Erfolg beim SV Westfalia Rhynern buchte die Spielvereinigung die Punkte 25, 26 und 27 auf ihr Saisonkonto – und das in Serie. Im Hammer Süden bewiesen die Schwarz-Roten Stehvermögen und gute Nerven: Mirko Eisen erzielte das Tor des Tages in der 88. Minute. „Wenn du ganz nach oben willst, dann musst du eben auch solche Spiele gewinnen“, kommentierte Erkenschwicks Mittelfeldmann Philipp Rosenkranz hinterher den „Lucky Punch“ des Tabellendritten.
SV Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 0:1 (0:0)
westfalia rhynernRhspvgg erkenschwick 2014ynern: Alexander Hahnemann - Debowiak, Cihad Kücükyagci, Adrian Cieslak - Matthieu Bengsch, Marius Michler (57. Jannick Kastner), Salvatore Gambino, Lucas Arenz, Gerrit Kaiser - Lennard Kleine, Thank-Tan Tran (48. David Schmidt) - Trainer: Björn Mehnert
Spvgg.: Marcel Müller - Tim Forsmann, Christoph Kasak, Davide Basile, Marvin Schurig - Daniel Feldkamp, Nils Eisen, Philipp Rosenkranz (86. Stefan Grummel), Deniz Batman (78. Mirko Eisen) - Stefan Oerterer (89. David Sawatzki), Arda Nebi - Trainer: Magnus Niemöller
Tor: 0:1 Mirko Eisen (86.)
Schiedsrichter: Selim Erk (Herne)
Zuschauer: 400 (Stadion Papenloh)
 
 SPIEL 13: Oberliga Westfalen, 8. Spieltag, Sonntag, 2. Oktober 2016, 15 Uhr (Stadion Papenloh) 
 Spvgg. vergaloppiert sich auf der Wiese
Mit 0:5 (0:4) unterlag der hiesige Oberligist Westfalia Rhynern, es war eine herbe Packung, die Trainer Zouhair Allali die Sprache raubte. „Es gibt Spiele, zu denen man besser nichts sagen sollte“, so der Erkenschwicker Übungsleiter bei der obligatorischen Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel. Weitaus ausführlicher nahm dafür sein Gegenüber Björn Mehnert Stellung. Aber ob dessen Worte den Erkenschwicker Trainer halbwegs trösten konnten („Fünf Tore besser waren wir heute sicherlich nicht“), durfte mit Fug und Recht bezweifelt werden.
Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 5:0 (4:0)
Rwestfalia rhynernhynspvgg erkenschwick 2014ern: Alexander Hahnemann - Jan Apolinarski, Cihad Kücükyakci, Tim Neumann, Michael Wiese (74. Marvin Bruchta) - Matthieu Bengsch, Robin Hoffmann, Than-Tan-Tran - Xhino Kadiu (74. Besmir Rada), Salvatore Gambino (61. Jonas Michler) - Lennard Kleine - Trainer: Björn Mehnert
Spvgg.: Marvin Kröger - David Sawatzki, Enes Coemez, Dennis Konarski, Muhamed Demir - Dennis Weßendorf (46. Janik Bröcker), Okan Solak - Tolga Gencelcik (46. Marco Kampmann), Eugene Ofosu-Ayeh, Ibrahim Erdem - Ivan Benkovic (66. Sandro Stellmach) - Trainer: Zouhair Allali
Tore: 1:0 Michael Wiese (3.), 2:0 Michael Wiese (30.), 3:0 Lennard Kleine (32.), 4:0 Xhino Kadio (37.), 5:0 Salvatore Gambino (55.)
Schiedsrichter: Brüggemann (Mesum)
Zuschauer: 285 (Stadion Papenloh)
 
 SPIEL 14: Oberliga Westfalen 25. Spieltag, Sonntag, 2. April 2017, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
 Spvgg. im Pech 
Am Ende waren sich alle einig: Diese Niederlage hatte die Spvgg. Erkenschwick nicht verdient. Das Oberliga-Schlusslicht unterlag vor 250 Zuschauern am Stimberg mit 3:4 gegen Westfalia Rhynern. Die Entscheidung in der 88. Minute sorgte für Tumulte. Lennart Kleine stand bei seinem Treffer zum 3:4 wohl im Abseits. Die Erkenschwicker protestierten wütend bei Schiedsrichter Holz, Trainer Allali wurde auf die Tribüne verbannt. Trotzdem hatte seine Mannschaft in der Nachspielzeit noch das 4:4 auf dem Fuß - Rhynerns Thran klärte auf der Linie.
Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern 3:4 (0:3)
Spvggwestfalia rhynern.: Marvin Kröger - Janik Bröcker (29. Muhamed Demir), Dennis Konarski, Marco Kampmann (56. Demiroglu), Dennis Weßendorf - Gerard Lubkoll, Timur-Can Güven, Elvedin Ceric, Ismael Viran, Enes Coemez (46. Okan Solak) - Ozan Yilmaz - Trainer: Zouhair Allali
Rhynern: Alexander Hahneman - Jan Kleine (51. Jonas Michler), Michael Wiese, Tim Neumann - Mücahit Kücükyagci, Cihad Kücükyagci (76. Sven Ricke), Salvatore Gambino (90. Leon Gensicke), Lucas Arenz, Pascal Beilfuß - Thanh-Tan Tran, Lennard Kleine - Trainer: Björn Mehmert
Tore: 0:1 Salvatore Gambino (14.), 0:2 Lucas Arenz (17.), 0:3 Salvatore Gambino (26.), 1:3 Muhamed Demir (51.), 2:3 Muhamed Demir (52.), 3:3 Dennis Konarski (70.), 3:4 Lucas Arenz (86.)
Schiedsrichter: Patrick Holz (Roxel)
Zuschauer: 240 (Stimberg-Stadion)
 
 SPIEL 15: Oberliga Westfalen 14. Spieltag, Sonntag, 12. November 2023, 15:15 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 Platzverweise und Emotionen

rhynern heimZwei Feldverweise, zwei Tore, noch mehr Emotionen - das Oberliga-Spiel zwischen der Spvgg. Erkenschwick und Westfalia Rhynern bot viel Unterhaltung
Dabei gab es an der Seitenlinie ein Debüt zu feiern: Kamil Bednarski gab seinen Trainer-Einstand für die Gastmannschaft aus Hamm-Rhynern. Der 38-Jährige war zuletzt für Borussia Dortmund als Scout und Gegneranalyst tätig. Vor drei Tagen wurde der Ex-RWE-Profi schließlich als Nachfolger von Michael Kaminski beim Oberligisten aus dem unteren Tabellenmittelfeld vorgestellt.
Lange dauerte es nicht, ehe Bednarski erstmals zum Jubeln ansetzen durfte: Nach einem Foul von Erkenschwick-Schlussmann Rafael Hester gegen Akhim Seber im eigenen Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für die Gäste und einen Platzverweis des Keepers. Den Elfmeter verwandelte Mazlum Bulut dann zur 1:0-Führung für Rhynern (7.).

„Es fing an wie man es sich wünscht: Rote Karte für den Gegner, Elfmeter verwandelt, Überzahl-Spiel. Wir hätten im Anschluss vielleicht noch etwas mutiger sein müssen, um die Überzahl mehr auszunutzen“, resümierte Trainer Bednarski.

Sein Gegenüber, Erkenschwick-Cheftrainer Magnus Niemöller, wollte die harte Entscheidung nicht anzweifeln: "Zwar gibt es das Thema Doppelbestrafung, aber in der Situation dürfen wir uns nicht über den zusätzlichen Platzverweis beschweren. In Unterzahl haben wir es dann ordentlich gemacht.“
Nach 18 Minuten musste auch Westfalia-Torwart Alexander Hahnemann den Platz aufgrund einer Verletzung verlassen - zwei Torwartwechsel so früh in einer Partie gab es wohl auch noch nicht so oft. Doch es sollte nicht das letzte Kuriosum sein: Innerhalb von drei Minuten foulte Rhynern-Angreifer Lucas Arenz zweimal taktisch und wurde mit der Ampelkarte bestraft (29.). Danach hieß es: Zehn gegen zehn. „Der Spielverlauf war wirklich verrückt“, kommentierte Bednarski.

Nach dem Seitenwechsel hätte sich der Coach eine andere Herangehensweise seiner Mannschaft gewünscht: „In den ersten 20 Minuten standen wir tief und haben aufgrund des Gegenpressings von Erkenschwick zu viele Bälle verloren. Da hätte ich uns gerne höher verteidigen sehen.“

Mit dem „Schwicker“-Offensivspiel im zweiten Durchgang war Coach Niemöller einverstanden: „Wir haben alles auf eine Karte gesetzt und im Angriffsspiel viele gute Laufwege gemacht - nur der letzte Pass fehlte. Von den vielen Standardsituationen konnten wir schließlich eine nutzen.“ Nach einem Eckball erzielte Innenverteidiger Christoph Kasak per Kopf den 1:1-Ausgleich (66.).

Spvgg. Erkenschwick – Westfalia Rhynern 1:1 (0:1)
Spvgg.: Rafspvgg erkenschwick 2014ael westfalia rhynernHester logo rot- Christian Warnat, Christoph Kasak, Mike Jordan, Nico Pulver (7. Simon Werner - TW) - Dzenan Pilica logo gelbe karte, Enes Schick - Ayoube Amaimouni-Echghouyab (90.+3 Philipp Rosenkranz), Fin Wortmann (90.+4 Andreas Ovelhey), Moritz Isensee (80. Tom Röttger) - Nico Berghorst logo gelbe karte(63. Stefan Oerterer) - Trainer: Magnus Niemöller
Rhynern: Alexander Hahnemann (19. Christoher Sander) - Tim Neumann, Emre Coskun logo gelbe karte(75. Patrick Franke), Christopher Stöhr, Jan Kleine - Tobias Heering logo gelbe karte(87. Marvin Joswig logo gelbe karte), Akhim Seber (57. Gianluca Di Vinti), Mazlum Bulut logo gelbe karte, Marcel Pietryga - Lucas Arenz logo gelb rot, Lennard Kleine logo gelbe karte (61. Elmar Skrijelj) - Trainer: Kamil Bednarski
Tore: 0:1 Mazlum Bulut (7. Foulelfmeter), 1:1 Christoph Kasak (66.)
Schiedsrichter: Björn Sauer (Bergkamen)
Zuschauer: 283 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
Rote Karte: Rafael Hester (Spvgg.) in der 5. Minute wegen Notbremse
Gelb-Rote Karte: Lucas Arenz (Rhynern) in der 29. Minute wegen wiederholten Foulspiels
Gelbe Karten: Nico Berghorst, Dzenan Pilica - Lennard Kleine, Emre Coskun, Tobias Heering, Marvin Joswig, Mazlum Bulut
 
 SPIEL 16: Oberliga Westfalen 31. Spieltag, Sonntag 5. Mai 2024, 15 Uhr (Kümpel+Hellmeister-Arena NR) 
 Der Jupp hat keine Bremse

rhynern auswAllzu viele Höhepunkte hatte die Partie Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick nicht zu bieten. Ein musikalisches Highlight war wenigstens dabei. Schwarz-Rote gewinnen 1:0.
Die Fans der Spvgg. waren pfiffig drauf. Sie texteten kurzerhand einen Ballermann-Hit um, und das sogar richtig gut.
Denn das Spiel zwischen Rhynern und Erkenschwick bot nur wenige sportliche Höhepunkte. Einer war mit Sicherheit das einzige Tor der Partie, es war der Treffer zum 0:1 Ayoube Echghouyab (54.). Auch wenn 80 Prozent des Treffers auf die Kappe von Vorbereiter Stefan Oerterer gehen, wurde natürlich "Jupp" gefeiert. Und das mit der bemerkenswerten Zeile: "Der Jupp, der Jupp, der Jupp hat keine Bremse...
echghouyab wortmann jubel in rhynernEs war ein Arbeitssieg, der am Ende sogar noch heftig in Gefahr war, weil Rhynern, das rund eine Stunde lang recht wenig zum Spiel beitrug, weit in der Nachspielzeit die Riesenchance auf den Ausgleich hatte.
Aber auch die Gäste, die insgesamt mehr Ballbesitz hatten und unter dem Strich doch agiler wirkten, hatten nur wenige klare Torchancen.

Damit hat die Spvgg. 60 Punkte auf dem Konto und die sichere Qualifikation für den Westfalenpokal der Saison 2024/2025.

 SV Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 0:1 (0:1)
Rhynewestfalia rhynernrn: Hahnemspvgg erkenschwick 2014ann - Wiese, Coskun (63. Heering), Kleine, Christopher Stöhr, Bulut (63. Kleine), Michler (77. Yilmaz), Woitaschek (63. Seber), Shabani (77. Telschow), Pietryga, Arenz - Trainer: Julian Stöhr
Spvgg.: Rafael Hester - Nico Pulver, Christoph Kasak, Mike Jordan, Dzenan Pilica - Enes Schick, Philip Breilmann - Moritz Isensee (77. Tom Röttger), Ayoube Amaimouni-Echghouyab, Finn Wortmann (90.+3 Anjo Wilmanns) - Stean Oerterer (85. Nico Berghorst) - Trainer: Magnus Niemöller
Tor: 0:1 Ayoube Amaimouni-Echghouyab (54.)
Schiedsrichter: Dennis Magne (Arnsberg)
Zuschauer: 435 (Kümpel+Hellmeister-Arena NR)
 
 SPIEL 17: Oberliga Westfalen, 5. Spieltag, Sonntag, 8. September 2024, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
 Willkommen bei der Ü30-Party 

rhynern hammAm Ende kam es anders, als viele vermutet hatten in der Oberliga-Partie zwischen Spvgg. Erkenschwick und Westfalia Rhynern. Am Ende feierte die Fraktion Ü30.
Umso bemerkenswerter, dass der Gastgeber vor 400 Zuschauern eine ungemeine Effiziens an den Tag legten: 3:1 gewonnen, aus vielleicht vier, fünf Chancen drei Tore gemacht - das war stark! Kaum mehr waren beim Gegner zu notieren, dabei war die Partie mehr als nur Rasenschach!
Die "Schwicker" nutzten gleich die erste Chance: Rafael Hester fing einen Eckball ab, das Rund kam zu Arda Nebi, der Finn Wortmann in Szenen setzte, und Letzterer schoss ins lange Ecke - 1.0 (23.). Was bemerkenswert war: Erkenschwick, das in der 46. Minute den Treffer zum 1:1 durch Gianluca Di Vinti kassierte, blieb jedoch bemerkenswert cool.
nebi torjubel gegen rhynern 1648x824Dann die 66. Minute, die beim Trainer Magnus Niemöller für so viel Freude sorgte: Nils Eisen (37. Jahre) schickte Arda Nebi (33) steil. Der Flügelspieler sprintete zur Eckfahne, passte butterweich auf dem Kopf von Stefan Oerterer (36) - und der netzte zum 2:1. "Das 2.1 war dann eine Ü30-Party", lachte Niemöller.
In der Partie war nun viel Pfeffer. Einen Aufreger gab's noch: In Minute 75 stoppte Rhynerns Innenverteidiger Lukas Wolf einen Konter, indem er Moritz Isensee mit dem Fuß am Kopf traf. Der Fuß war dabei 1,80 Meter über die Grasnarbe und hatte dort nichts zu suchen. Auch wenn die Aktion unbeabsichtigt war, war die Rote Karte gerechtfertigt.
Tief in der Nachspielzeit machte Eleftherios Theocharis mit dem 3:1 den Deckel drauf (90.+4).

Quelle: Stimberg-Zeitung

Spvgg. Erkenschwick - SV Westfalia Rhynern 3:1 (1:0)
spvgg erkenschwick 2014Spvgwestfalia rhynerng: Rafael Hester - Ole Overhoff, Tomislav Simic, Nils Eisen, Christian Warnat - Luis Oliver Schultz, Nils da Costa Pereira (62. Lennard Isensee), Moritz Isensee (80. Leon Bachmann), Arda Nebi (89. Aggelos Nikolaos Meselidis) - Finn Wortmann (90.+2 Elefterios Theocharis) - Stefan Oerterer (86. Philipp Rosenkranz) - Trainer: Magnus Niemöller
Rhynern: Christopher Sander - Michael Wiese, Patrick Franke (72. Rafael Miguel Lopez Zapata), Lamine Kaurouma (46. Semih Tirgil), Lukas Wulf logo rot, Jan Kleine - Akhim Seber (86. Finn Schubert), Julius Woitaschek, , Gianluca Di Vinti - Mergim Deljiu (81. Wladimir Wagner), Connor Riley McLeod (84. Lennard Kleine) - Trainer: Alexander Bruchhage
Tore: 1:0 Finn Wortmann (23.), 1:1 Gianluca Di Vinti (46.), 2:1 Stefan Oerterer (66.), 3:1 Elefterios Theocharis (90.+4)
Schiedsrichter: Björn Sauer (Bergkamen)
Zuschauer: 400 (Stimberg-Stadion)
Rote Karte: Lukas Wulf (Rhynern) in der 75. Minute wegen groben Foulspiels
 
 SPIEL 18: Oberliga Westfalen, 24. Spieltag, Sonntag, 23. Februar 2025, 15 Uhr (Westfalia Sportpark 1 - Naturrasen)
 Nach 57 Sekunden ist alles über den Haufen geworfen 
rhynern auswZum verspäteten Pflichtspiel-Start in 2025 hatte die Spvgg. Erkenschwick ein echtes Kaliber vor der Brust: Die Reise ging zu Westfalia Rhynern, ein Spitzenteam in der Oberliga Westfalen. 
Was nach 57 Sekunden bereits Makulatur war: Christian Warnat wollte einen Einwurf auf Finn Wortmann werfen, beide Spieler hatten wohl eigene Ideen, was mit dem Ball zu tun ist. Statt des eigenen Ballbesitzes bei Einwurf, kam Rhynern zur ersten Chance. Die war gleich auch drin – 1:0 (1.).
Es dauerte, ehe sich die Schwarz-Roten von dem Rückschlag erholt hatten. In Minute 17 dann die Riesenchance zum Ausgleich: Arda Nebi setzt eine Warnat-Flanke neben das Tor. In der Folgezeit konnte sich kein Team eine Einschussmöglichkeit dieses Kalibers erspielen. Auf der Gegenseite patzte Keeper Rafael Hester bei einem Eckball, Michael Wiese schoss unbedrängt zum 2:0 ein (38.).
Nach der Pause investierte die Spvgg, mehr. „Aber um ehrlich zu sein muss man auch sagen, dass bis auf ein paar Halbchancen nicht mehr viel herum kam“, so Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller, der folglich von einer „verdienten Niederlage“ spricht.
Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 2:0 (2:0)
Rhynern: westfalia rhynernChristopher Sander - Tim Neumann, Jan Kleine (spvgg erkenschwick 201454. Finn Schubert), Michael Wiese, Mohamed Lamine Kourouma (54. Elias Kourouma)- Akhim Seber, Julius Woitaschek (85. Patrick Franke), Jonah Wagner, Rafael Miguel Lopez-Zapata, Connor Riley McLeod (75. Wladimir Wagner) - Mergim Deljiu ((89. Emre Coskun) - Trainer: Alexander Bruchhage  
Spvgg.: Rafael Hester - Nils Eisen, Mike Jordan logo gelbe karte, Tomislav Simic (70. Luis Oliver Schultz), Christian Warnat, Leon Bachmann (70. Ole Overhoff), Lennard Isensee (80. Nils da Costa Perreira), Moritz Isensee, Arda Nebi, Finn Wortmann, Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 1:0 Akhim Seber (2.), 2:0 Michael Wiese (38.)
Schiedsrichter: Timmo Ebbing (Billerbeck)
Zuschauer: 334 (Westfalia Sportpark 1 - NR)
 
 SPIEL 19: Oberliga Westfalen, 11. Spieltag, Sonntag, 19. Oktober 2025, 15 Uhr (Westfalia Sportpark 1 - Naturrasen)
 Spvgg. Erkenschwick zu brav im Sturm

rhynern ausw1:4 verlieren die „Schwicker“ ihr Auswärtsspiel beim SV Westfalia Rhynern. Dabei hätte die Spvgg. nach sechs Minuten schon führen können – es hapert im Abschluss.
Dylan Pires hatte im hohen Pressing der Schwicker nur acht Meter vor dem gegnerischen Tor das Leder erkämpft. Statt selbst zu schießen, legte Pires noch mal quer. Ohne Erfolg.
Semih Tirgil (11.) und Kerim Karyagdi (21.) sorgten für die 2:0-Pausenführung der Gastgeber. Nach dem Pausentee verkürzte Cem-Ali Dogan nach nur drei Minuten auf 2.1, Rhynern stellten den Abstand aber schnell wieder her, erneut traf Karyagdi (54.) - zum 3:1. Akhim Seber erzielte kurz vor Schluss das Tor zum 4:1-Endstand (84.).

Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 4:1 (2:0) 
 Rhynern: Christopher Balkenhoff - Mohamed Lamine Kourouma (60. Jonah-Frederik Wagner), Finn Schubert, Semih Tirgil, Michael Wiese (C) - Justin Braun (60. Philipp Ratz), Rafael Miguel Lopez Zapata (73. Akhim Seber), Connor Mc Leod, Julius Woitaschek - Kerim Yüksel Karyagdi (84. Mathis Paschlo), Johannes Thiemann (80. Michael Rzeha) - Trainer: Tobias Langner
Spvgg.: Luca Janosch - Mike Jordan (C), Ole Overhoff (67. Veron Osmani), Michael-Marvin West, Marius Lackmann (46. Lukas Matena), Anis El Hamassi - Bajrush Osmani, Dylan Pires (67. Phil Britscho), Luis Oliver Schultz (46. Dzenan Pilica) - Cem-Ali Dogan, Barbaros Inan - Trainer: Nassir Malyar
Tore: 1:0 Semih Tirgil (11.), 2:0 Kerim Yüksel Karyagdi (21.), 2:1 Cem-Ali Dogan (48.), 3:1 Kerim Yüksel Karyagdi (54.), 4:1 Akhim Seber (84.) 
Schiedsrichter: Arnoush Araghi (Altenvoerde)
Zuschauer: 312 (Westfalia Sportpark 1 - Naturrasen)
Besonderes Vorkommnis: Gelbe Karte für Antonios Kotziampassis (Trainerbank Spvgg.) in der 25. Minute wegen lautstarkes Meckern
 
 SPIEL 20: Oberliga Westfalen, 30. Spieltag, Ostermontag, 6. April 2026, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
 Zweimal geführt, am Ende kein Punkt

Zweimal führt die Spvgg. Erkenschwick am Ostermontag gegen den SV Westfalia Rhynern. Am Ende verlieren die Gastgeber aber trotzdem in einem Fünf-Tore-Spektakel.
rhynern auswDie Spvgg. musste sich am Ostermontag dem zuvor drittplatzierten der Oberliga Westfalen, SV Westfalia Rhynern, mit 2:3 geschlagen geben. Die Gastgeber hielten die Partie lange spannend.
Dabei gingen die "Schwicker" sogar zweimal in Führung. Zunächst erzielte Yegor Konyuchenko nach einem weiten Einwurf in den Sechzehner das 1:0 (10.). Nach kurzem Chaos im Strafraum zog die Nummer 19 der Gastgeber aus kurzer Distanz ab.
Anschließend verteidigten die Gastgeber konzentriert und leidenschaftlich, aber die individuelle Qualität der Westfalia machte ihnen das Leben schwer. So setzte sich Kerim Yüksel Karyagdi in der 34. Minute auf der rechten Außenbahn durch, zog in den Strafraum und legte die Kugel ins Zentrum auf Wladimir Wagner, der das Leder aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob.
Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die "Schwicker" dann aber doch zur erneuten Führung: Nach einer Ecke stieg Michael-Marvin West hoch zum Kopfball und sorgte dafür, dass Michael Wiese die Kugel unglücklich ins eigene lange Eck einnickte. Somit ging die Spvgg. mit einer 2.1-Führung in die Pause.
Direkt nach Wiederanpfiff machte Rhynern klar, dass sie dieses Auswärtsspiel unbedingt gewinnwn wollen, was sie in der 54. Minute erneut unter Beweis stellten. Nach einer Ecke lief Mohamed Lamine Kourouma ein und köpfte die Kugel aufs Tor. Zunächst parierte Janosch klasse, gegen den Nachschuss hatte er aber keine Chance mehr. 2:2.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der in der 80. Minute seinen Höhepunkt fand: Zunächst traf der eingewechselte Georges Arthur Baya Baya aus gut 17 Metern die Latte. Im Gegenzug haute auch Brightney Igbinadolor die Kugel ans Aluminium - doch damit nicht genug. Erneut maschierten die Gäste nach vorne, Karyagdi kombinierte sich mit Baya Baya in den Strafraum und traf dann selbst zum 2.3-Endstand.

 Quelle: Stimberg-Zeitung

Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern 2:3 (2:1)
Spvgg.:spvgg erkenschwick 2014
Luca Janosch - Michael Marvin westfalia rhynernWest, Mike Jordan, Henry Haferkorn (83. Dzenan Pilica), Ole Overhoff (87. Oumar Keita) - Luis Oliver Schultz, Marius Lackmann (83. Dylan Pires), Dario Biancardi - Barbaros Inan, , Yegor Konyuchenko (87. Lukas Matena) - Trainer: Nassir Malyar logo gelb rot
Rhynern: Christopher Balkenhoff - Philipp Ratz, Lamine Kaurouma, Elias Kourouma, Michael Wiese - Julius Woitaschek, Jonah Wagner (90. Semih Tirgil) - Johannes Thiemann (Connor Mc Leod), Kerim Karyagdi (85. Mathis Paschko), Henrik Koch (72. Akhim Seber), Wladimir Wagner (72. Georges Arhur Baya Baya) - Trainer: David Schmidt
Tore: 1:0 Yegor Konyuchenko (10.), 1:1 Wladimir Wagner (34.), 1:2 Michael Wiese (45.+2 Eigentor), 2:2 Lamine Kaurouma (54.), 2:3 Kerim Karyagdi (80.)
Schiedsrichter: Nico Thielmann (Siegen)
Zuschauer: 278 (Stimberg-Stadion)
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Trainer Nassir Malyar (Spvgg.) in der 71. Minute wegen wiederholten Meckern
 
 ESV-Torschützen gegen Rhynern

    Insgesamt siebzehn Spieler erzielten die 28 ESV-Meisterschaftstreffer gegen Rhynern:

  • oerterer 158 Tore: Stefan Oerterer (siehe Foto),
  • 2 Tore: Sebastian Westerhoff, Aaron Vasillou, Muhamed Demir,
  • 1 Tor: Dominik Ernst, Mirko Grieß, Mykola Makarschuk, Nils Eisen, Deniz Batman, Mirko Eisen, Dennis Konarski, Christoph Kasak, Ayoube Amaimouni-Echghouyab, Finn Wortmann, Elefterios Theocharis, Cem-Ali Dogan, Yegor Konyuchenko.

      Dazu kommt ein Eigentor von  Michael Wiese.

Freundschaftsspiele
 Testspiel am 21. Februar 2001
 SV Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 2:3 (2:1)
 
 Testspiel am Mittwoch, 04. August 2021, 19 Uhr (Stimberg-Stadion)

David Sawatzki rotiert – seine Mannschaft wehrt sich

spielertraube gegen westfalia rhynernDie Spvgg. Erkenschwick bleibt in der Vorbereitung ungeschlagen. Mit dem Oberligisten Westfalia Rhynern haben die Schwarz-Roten im Stimberg-Stadion allerdings ihre Mühe. Schon Anfang der Woche hatte David Sawatzki seine Aufstellung für den Test gegen Westfalia Rhynern in sein Notizheft geschrieben. Das hätte er sich sparen können, bis zum Anpfiff am Mittwochabend blieb nicht viel davon übrig.

Der Erkenschwicker Trainer musste ersetzen und verschieben. Stauder, Soltane, Keysberg, Klakus, Kaya, Wortmann – eine halbe Mannschaft fehlte den Schwarz-Roten. Dennis Weßendorf, Sportlicher Leiter und Außenverteidiger, saß auf der Bank, ist aber noch nicht richtig fit. Und 20 Minuten vor dem Ende musste auch noch Arian Phil Schuwirth angeschlagen den Rasen verlassen.

Die Gäste sind gewarnt
Vor diesem Hintergrund konnte der Westfalenligist mit dem 1:1 zufrieden sein: Die Spvgg. bleibt in der Vorbereitung ungeschlagen. Und einen Oberligisten fertigt man nicht alle Tage mit 4:0 ab, so wie neulich den ASC 09 Dortmund.

„Von dem Ergebnis wussten wir. Wir haben die Mannschaft gewarnt“, sagte Rhynerns Co-Trainer Julian Stöhr, 2019/20 noch Mittelfeldspieler beim TuS 05 Sinsen. So ließen die Gäste aus Hamm viel weniger zu als der Oberliga-Rivale aus Dortmund. Und nach vorn war Rhynern über seine flinken Außenbahnspieler Seber und Di Vinti brandgefährlich. Vor allem zwischen der 30. und 45. Minute.

Sarikiz ist zur Stelle und gleicht aus
„Wir hätten zur Pause auch 2:0 zurückliegen können“, bekannte Spvgg.-Trainer Sawatzki. „Aber die Jungs haben sich in der Defensive reingehauen und immer wieder ein Tor verhindert.“ Inklusive Torhüter Philipp Amft, der ein paar Mal zur Stelle war, als es „brannte“..

Das 0:1 fiel dann in Hälfte zwei – in einer Phase, in der sich Schwarz-Rot gerade zu befreien schien. Lennard Kleine traf (58.). Postwendend schlug der Westfalenligist zurück: Rhynerns Innenverteidiger Hellmich und Neumann klärten nicht entschlossen, Behnan Sarikiz setzte energisch nach und vollendete 1:1 (60.).

Wenig später lag sogar das 2:1 in der Luft: Moritz Isensee hielt hart und flach aus 22 Metern drauf, Rhynerns Torhüter Alexander Hahnemann tauchte ab ins Eck und lenkte den Ball noch um den Pfosten. So blieb es beim 1:1.

Quelle: Thomas Braucks / Stimberg-Zeitung

Spvgg. Erkenschwick - SV Westfalia Rhynern 1:1 (0:0)
spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Amft – Schuwirth (67. Stock),westfalia rhynern Kasak, Ovelhey, Pilica, Gökdemir, Binias, Sarikiz, Isensee (89. Diawara), Rottmann (46. Heine), Oerterer - Trainer: David Sawatzki
Rhynern: Hahnemann – Jan Kleine (65. Gutsche), Neumann, Hellmich (65. Schubert), P. Franke – Stöhr (65. Michler), Bulut (65. Wolff) – Di Vinti (55. Zweimann), Sezer, Seber (65. Daoudi) – Lennard Kleine (65. Probst) - Trainer: Michael Kaminski
Tore: 0:1 Lennard Kleine (59.), 1:1 Behnan Sarikiz (60.)
Schiedsrichter: Christoph Fischer

 
Testspiel am Sonntag, den 8. Januar 2023, 14 Uhr (Westfalia-Sportpark - Kunstrasenplatz)
Spvgg. beim Test in Rhynern nur in schmaler Besetzung 

Das war kein Testspielauftakt, wie ihn sich Trainer Magnus Niemöller vorgestellt hatte. Mit nur einem(!) Feldspieler auf der Bank startete die Spvgg. Erkenschwick.

Testspiele dienen eigentlich dazu, in Schwung zu kommen, etwas zu probieren – strukturell, aber vor allem personell. Von letzterem musste sich Erkenschwicks Cheftrainer Magnus Niemöller vor dem Test bei Westfalia Rhynern schnell verabschieden. „Einige haben das Freitagstraining nicht so überstanden, wie vorgestellt. Rafael Hester, Andreas Ovelhey und Finn Wortmann wurden dazu noch geschont. Und wir hatten auch ein paar Corona-Sorgen“, berichtet Niemöller.

Als sei das nicht genug, beklagte der Trainer zwei verletzte Spieler. Dennis Weßendorf erwischte es dabei noch vor Anpfiff, der Außenverteidiger prellte sich beim Aufwärmen die Hüfte. Ganz bös traf es offenbar Tom Röttger. Das Talent, schon in der Hinrunde von einer langwierigen Verletzung geplagt, musste nach einem Foulspiel raus. Die erste Diagnose lautet Außenbandriss, Genaues wird man wohl erst zu Wochenbeginn wissen.

Nach Balleroberung weggegrätscht
„Er wurde nach einer Balleroberung von hinten weggegrätscht. In einem Testspiel will man solche Dinge eigentlich nicht sehen“, war Magnus Niemöller bedient. Da konnte den Übungsleiter auch das achtbare Resultat kaum versöhnen: Der Westfalenligist kam beim Oberligisten nach 0:2-Rückstand zu einem 2:2.

Die Partie war dabei von zwei unterschiedlichen Halbzeiten geprägt. In Durchgang eins war der gastgebende Oberligist klar überlegen. „Das 0:2 zur Halbzeit war verdient, man hat schon gesehen, dass Rhynern länger im Training ist. Bei uns fehlten noch das Timing und der Rhythmus“, so Magnus Niemöller.

Viel Lob für U19-Spieler Malte Hachmann
Die Gäste fanden nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel, der Trainer hatte umgestellt. Der nach der Röttger-Verletzung ins Spiel gekommene Moritz Isensee sorgte nach 73 Minuten für das 1:2, Christoph Kasak erzielte sieben Minuten später nach einer Oerterer-Flanke den verdienten Ausgleich. Recht freuen konnte sich der Trainer dennoch nicht: „Nach zwei Verletzungen im ersten Testspiel kann ich das auch nicht“, so Magnus Niemöller.

SV Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick 2:2 (2:0)
westfalia rhynernRhynern 1. Halbzeit: Sander - Kleine, Schubert, Neumann, spvgg erkenschwick 2014Coskun, Michler, Bulut, Pietryga, Dogan, Zweimann, Wöstmann
Rhynern 2. Halbzeit: Sander - Müller, Lorenz, Seber, Stöhr, Arenz, Romberg, Telschow, Bulut, Schubert, Zweimann - Trainer jeweils Michael Kaminski
Spvgg.: Gabisch (46. Amft) - Warnat, Forsmann, Kasak, Hachmann, Pilica, Röttger (31. Isensee), Schick, Breilmann, Schuwirth, Oerterer - Trainer: Magnus Niemöllerlogo rot
Tore: 1:0 Merlin Zweimann (21.), 2:0 Marcel Pietryga (34.), 2:1 Moritz Isensee (72.), 2:2 Christian Kasak (80.)
Schiedsrichterin: Anna-Lena Weiss
Zuschauer: 100 (Westfalia-Sportpark - Kunstrasenplatz)
Besonderes Vorkommnis: Gelbe Karte für Trainer Magnus Niemöller (Spvgg.) in der 71. Minute wegen meckern
 

 

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