gw nottuln 2019gw nottuln 
Gesamtbilanz Meisterschaftsspiele
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

4

3

1

0

8:4

 Auswärts

3

1

1

1

3:3

 Gesamt

7

4

2

1

11:7

 
Enthalten sind alle Meisterschaftsspiele nach Wiederaufnahme des Spielbetrieb im Jahr 1946  
 
Meisterschaftsspiele in der Übersicht
 
Nr.  Datum Liga Begegnung Ergebnis Zuschauer
1 14.12.2008 Westfalenliga 1 ESV - Nottuln 1:0 (0:0) 200
2 07.06.2009 Westfalenliga 1 Nottuln - ESV 1:2 (1:1) 200
3 11.10.2020 Westfalenliga 1 ESV - Nottuln 4:3 (3:1) 135
4 19.09.2021 Westfalenliga 1 ESV - Nottuln 1:1 (0:1) 200
5 21.04.2022 Westfalenliga 1 Nottuln - ESV 1:0 (0:0) 255
6 06.11.2022 Westfalenliga 1 ESV - Nottuln 2:0 (1:0) 203
7 14.05.2023 Westfalenliga 1 Nottuln - ESV 1:1 (0:1) 230
 
Alle Meisterschaftsspiele im Detail
 SPIEL 1: Westfalenliga 1, 17. Spieltag, Sonntag, 14. Dezember 2008 14:30 Uhr (Kunstrasenplatz):

Die Stimberg-Elf hat das Siegen doch noch nicht ganz verlernt. Und der 1:0-Erfolg im Kellerduell gegen die DJK GW Nottuln gibt dem Hoffnungsschimmer auf den Klassenverbleib zugleich auch wieder neue Nahrung.

Denn dank der Niederlagen der unmittelbaren Nachbarn im Tabellenkeller ist die Distanz zum ersten Nichtabstiegsplatz nunmehr von neun auf sechs Zähler geschrumpft.

Allerdings: Die Geduld der rund 200 Fans wurde auf dem Kunstrasenplatz des Stimberg-Stadions - der Hauptplatz war kurzfristig gesperrt worden - gegen den an Kunstrasen gewöhnten Tabellenvorletzten aus Nottuln auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Denn trotz bester Chancen dauerte es immerhin bis zur zweiten der vier Nachspielminuten, ehe Tobias Bockhoff der erlösende Siegtreffer gelang. "Vielleicht war es ja sogar besser, dass ich erst kurz vor Schluss getroffen habe. Denn da blieb Nottuln keine Zeit mehr, um uns noch einen rein zu tun", stellte der Torschütze nach dem Schlusspfiff erleichtert fest. Allerdings: Sekunden vor dem Schlusspfiff musste Erkenschwicks Schlussmann Jürgen Laugallies doch noch eine Situation klärend bereinigen.

Doch ein Ausgleich der Nottulner wäre des Guten vielleicht doch ein wenig zu viel gewesen - obwohl man im Erkenschwicker Lager schon wieder zu verzweifeln drohte. Denn an Spielanteilen, Chancen und Eckstößen (11:4) hatten die Gastgeber ein deutliches Übergewicht, das sie nur einmal mehr nicht in zählbare Ausbeute umzusetzen verstanden.

Dabei begann alles so gut mit Arek Grads 18 Meter-Schuss in der siebten Minute, den Nottulns vorzüglicher Keeper Nils Depenbrock allerdings entschärfte. Drei Minuten später traf Mirko Grieß nur den Pfosten, Timo Ostdorfs Nachschuss wurde von Küpper abgeblockt. Und nach Dominik Volmers Warnschuss gegen die Latte des Erkenschwicker Tores (14.) hatten die Gäste vor dem Pausenpfiff noch zweimal Glück, als Dominik Ernst mit dem Kopf knapp scheiterte (18.) und Dennis Warnckes Schuss aus kurzer Distanz (42.) abgeblockt wurde - Szenen, wie man sie am Stimberg in dieser Saison mehr als hinreichend notieren musste.

Doch der kleine Unterschied zu dem, was in den letzten Wochen die Nerven aller am Stimberg so sehr strapaziert hatte, war eben die Tatsache, dass die Defensive der Schwarz-Roten trotz einiger brenzliger Situationen hielt und Tobias Bockhoff in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer markierte. "Natürlich sind wir froh, dass wir nach der langen Flaute endlich die ersten drei Punkte eingefahren haben. Das Spiel hätte auch 6:3 ausgehen können. Aber es sind eben nur drei Punkte, und deshalb müssen wir am nächsten Sonntag gegen Paderborn möglichst nachlegen", zeigte sich auch Trainer Jürgen Wielert am Ende merklich erleichtert - und orderte erst einmal einen Kasten Bier für die Mannschaft.

Wovon Mirko Grieß allerdings nicht profitieren konnte. Denn zu dem Zeitpunkt befand sich der 20-Jährige im Krankenhaus und musste sein lädiertes Nasenbein behandeln lassen. Der erste Einsatz des Stürmers, mit dem merkliche Belebung ins Erkenschwicker Offensivspiel einkehrte, währte nach zehnwöchiger Sperre nur ganze 53 Minuten. Dann beendete ein (vom Schiedsrichter nicht geahndeter) Tritt gegen das Nasenbein in Nottulns Strafraum seine Rückkehr vorzeitig.

Spvgg. Erkenschwick - Grün-Weiß Nottuln 1:0 (0:0)
Spvgg.: Jürgen Laugallies - Marvin Krupke, Marvin Schurig, Thomas Falkowski - Dennis Warncke, Dominik Ernst, Timo Ostdorf (74. Benjamin Hernandez-Winter - Hinweis: in seinem letzten Spiel, er kehrte am Montag zurück nach Spanien), Arek Grad, Max Bönighausen (46. Lukas Wels) - Tobias Bockhoff, Mirko Grieß (59. Alexander Glembotzki) - Trainer: Jürgen Wielert
Tor: 1:0 Tobias Bockhoff (90.+2)
Schiedsrichter: Murat Celik (Gelsenkirchen)
Zuschauer: 200 (Kunstrasenplatz)
 
 SPIEL 2: Westfalenliga 1, 34. Spieltag, Sonntag, 7. Juni 2009, 15 Uhr (Baumberge-Stadion)

 Ein zäher Sieg für die Spvgg. Erkenschwick       
Das Baumberge-Stadion in Nottuln befand sich zwar fest in Erkenschwicker Hand – allerdings nur auf den Rängen. Da dominierten die etwa 180 Fans der Spvgg. Erkenschwick unter den 200 Zuschauern.

Auf dem Platz dagegen war es das Schlusslicht GW Nottuln, das über weite Strecken den Ton angab. Mit dem einen Unterschied, dass die Spieler des Absteigers selbst hochkarätigste Chancen zum Teil fast kläglich vergaben oder sich – wie schon so viele andere Stürmer – am brillanten Erkenschwicker Torhüter-Dino Jürgen Laugallies die Zähne ausbissen.

Irgendwie war den Erkenschwickern nach relativ ordentlichem Beginn und dem Führungstreffer von Timo Ostdorf anzumerken, dass mit der endgültigen Sicherung des Klassenverbleibs bei ihnen die Luft raus war. Stefan Sennhenns Ausgleich im dritten Nachschuss gegen Laugallies war da fast nur logische Folge des Spielgeschehens, das sich immer Nottuln-lastiger entwickelte.

Doch das Siegtor gelang dann doch den Erkenschwickern. Nach 88 Minuten nutzte Max Bönighausen Dominik Ernsts mustergültige Vorarbeit zum 2:1. Nach dem Schlusspfiff war auf dem Nottulner Kunstrasen dann nur noch ausgelassenes Feiern angesagt nach einer strapaziösen Saison, in der man den Erkenschwickern den Abstieg prophezeit hatte.

Grün-Weiß Nottuln - Spvgg. Erkenschwick 1:2 (1:1)
Spvgg.: Jürgen Laugallies - Jan-Henrik Schmidt (80.spvgg erkenschwick 2014 Brüggenkamp), Thomas Falkowski, Marvin Schurig, Dominik Ernst - Timo Ostdorf, Max Bönighausen, Arek Grad (89. Igor Ljustina), Dennis Warncke - Tobias Bockhoff, Alexander Glembotzki (67. Dejan Petrovic) - Trainer: Jürgen Wielert
Tore: 0:1 Timo Ostdorf (23.), 1:1 Stefan Sennhenn (37.), 1:2 Max Bönighausen (88.)
Schiedsrichter: Mathias Krauth (Dortmund)
Zuschauer: 200 (Baumberge-Stadion)
 
 SPIEL 3: Westfalenliga 1, 6. Spieltag, Sonntag, 11. Oktober 2020, 15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 Tor-Spektakel mit einem guten Ausgang - 4:3

wortmann seklawiDie Spvgg. Erkenschwick feierte mit einem 4:3 (3:1) über Grün-Weiß Nottuln den ersten Heimsieg in der Saison. Den hohen Unterhaltungswert am Stimberg gab es von Anpfiff an: Gefühlt 20 Sekunden waren gespielt, als ein Flankenball von Finn Wortmann den Kopf von Jyhad Seklawi fand – der traf aus zwölf Metern zum 1:0. Und weiter ging’s! Nottuln drosch den Ball vom Anstoßpunkt nach vorne. Danny Tottmann, zusammen mit Steffen Heine für Christian Ovelhey (gesperrt) und Christoph Kasak (verletzt) in die Innenverteidigung beordert, ließ den Ball durch. Keeper Sören Stauder zögerte kurz, was Nottulns Felix Hesker ausnutzte, um dazwischen zu sprinten – schon stand es 1:1 (2.).

Das Chancen-Tempo blieb fortan hoch, wobei die Platzherren, die kurzfristig auf Kunstrasen ausweichen mussten, die agilere, spielfreudigere Mannschaft waren. „Gefühlt haben wir in der ersten Halbzeit jede Eins-gegen-eins-Situation verloren“, haderte GW Nottulns Trainer Jens Niehues berechtigt. Dass sein Team zur Pause nach weiteren Erkenschwicker Treffern durch Wortmann (24.) und erneut Seklawi (29.) nur 1:3 hinten lag, war Glück. Hakan Gökdemir (traf den Außenpfosten/6.), Skandar Soltane (scheiterte im Strafraum an Keeper Kevin Kemmann/14.) und Seklawi (köpfte einen Klakus-Eckball frei über den Querbalken/19.) ließen beste Chancen aus.

Einbahnstraßen-Fußball und „Tor des Monats“
Der Erkenschwicker Einbahnstraßen-Fußball setzte sich auch nach Wiederanpfiff fort, da klappte dann auch ein Kabinettstückchen wie die Freistoßvariante in der 50. Minute, bei der überraschend Linksverteidiger Lucas Keysberg aus 18 Metern Maß nehmen durfte und zum 4:1 traf. Auch die verbleibenden 40 Minuten waren unterhaltsam. Zum einen, weil Erkenschwick – in der vergangenen Woche noch im Kreispokal im Einsatz – weiter schluderte mit den Chancen, Finn Wortmann (69.) und der eingewechselte Leon Stöhr frei vor Nottulns Keeper scheiterten (79.). „Das waren Hundertprozentige!“, tadelte Trainer David Sawatzki.

Zum anderen, weil Felix Heskers Schuss ins Glück (sein Treffer aus 25 Metern an den Innenpfosten zum 4:2 war einer der Sorte „Tor des Monats“/66.) die Nottulner Lebensgeister weckte. Die Münsterländer sahen nun ihre Chance, während bei Erkenschwick durchaus zwei-, dreimal der Baum im Strafraum brannte. Vor allem, nachdem Pascal Gerdes das 4:3 erzielte (80.) und Schiri Martin Gratzla großzügig nachspielen ließ. Hart erarbeitet, aber verdient „rettete“ die Spvgg. Erkenschwick den Sieg über die Ziellinie.

Spvgg. Erkenschwick - Grün-Weiß Nottuln 4:3 (3:1)
Spvgg.: Sspvgg erkenschwick 2014ören Staugw nottuln 2019der - Lucas Keysberg, Danny Tottmann, Steffen Heine, Christian Warnat (81. Dzenan Pilica) - Hakan Gökdemir, Marcel Klakus, Arian Phil Schuwirth (81. Timur Umar) - Skandar Soltane (90. Tom Rottmann), Finn Wortmann, Jyhad Seklawi (76. Leon Stöhr) - Trainer: David Sawatzki
Nottuln: Kemmann – F. Schöne, Kreuz, Wenning, Böckmann (54. Donner) – Feldkamp, Klaus – Daglar, Hesker, Messing – Leifken (64. Gerdes) - Trainer: Jens Niehues
Tore: 1:0 Jyhad Seklawi (18. Sekunde), 1:1 Felix Hesker (75. Sekunde), 2:1 Finn Wortmann (24.), 3:1 Jyhad Seklawi (29.), 4:1 Lukas Keysberg (51.), 4:2 Felix Hesker (66.), 4:3 Pascal Gerdes (79.)
Schiedsrichter: Martin Gratzla (Gütersloh)
Zuschauer: 135 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 
 SPIEL 4: Westfalenliga 1, 4. Spieltag, Sonntag, 19. September 2021, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)

Der erste Punkt ist da – aber ist gefühlt irgendwie noch zu wenig

Wortmann Nottuln 768x382Die Spvgg. Erkenschwick hat ihre Ergebniskrise leidlich überwunden – gegen GW Nottuln reichte es aber nur einem Punkt. „Wir hatten mehr erhofft“, sagte Trainer David Sawatzki nach dem 1:1.

Hakan Gökdemir schreit nach dem Ausgleichstreffer, einem von Jan Binias verwandelten Foulelfmeter, seine Freude heraus. Mehr als ein 1:1 wollte den Schwarz-Roten aber nicht gelingen. © Olaf Krimpmann
Die Partie war keine drei Minuten alt, als das Unheil seinen Lauf nahm: Lukas Keysberg ließt sich von Oliver Leifken überlaufen, der flankte aus vollem Lauf in den Fünfmeterraum und traf Christoph Kasak. Von dessen Brust schlug der Ball unhaltbar für Keeper Sören Stauder im eigenen Netz ein – mehr Pech geht nicht.

„Ich hatte gedacht, wir haben schon alles erlebt in dieser Saison“, so David Sawatzki. Dessen Plan, aus einer sicheren Deckung zu agieren, war damit über den Haufen geworfen.

In der Folge waren die Platzherren bemüht, die defensiv gut stehenden Nottulner auszuhebeln, taten sich aber schwer. Dennoch hätte vor der Halbzeit der Ausgleich fallen können: Einmal passte Moritz Isensee zu ungenau, er hätte frei vor Keeper Christoph Hunnewinkel selbst den Abschluss suchen können (7.). Dann traf Marcel Klakus den Außenpfosten (13.), ehe Finn Wortmann eine Binias-Flanke kurz vor der Halbzeit um Zentimeter neben den Pfosten setzte (43.). Was zeigte: Es gab Chancen, doch ein echter Verwerter war nicht gefunden.

Wortmann sorgt für Wirbel
Voller Elan kamen die Gastgeber aus den Kabinen, vor allem Finn Wortmann zog immer wieder zwei Gegenspieler auf sich. In der 49. Minute hatte der als Sturmspitze aufgebotene Blondschopf endlich eine Eins-gegen-eins-Situation, die er nutzte: Nottulns Andre Kreuz konnte sich im eigenen Strafraum nur mit einem langen Bein gegen den quirligen Erkenschwicker durchsetzen, Schiedsrichterin Anna-Lena Weiß zeigte nach Blickkontakt mit ihrem Assistenten auf den Elfmeterpunkt.

Nicht nur Verletzungspech: Sawatzki redet nach Fehlstart Klartext
Jan Binias verwandelte sicher. Es blieb danach dennoch eine zähe Angelegenheit. Nottuln war zwar lange nicht wirklich gefährlich, schien mit dem 1:1 eher zufrieden als die Hausherren, die schlussendlich alles versuchten um endlich den ersehnten (und möglichen) Dreier einzufahren. Allein, es fehlten klare Abschlüsse.

Am Ende mussten die „Schwicker“ noch zittern
In der 88. Minute wäre es dann beinahe passiert: Stefane Oeterer, erst in der 60. Minute ins Spiel gekommen, setzte am Nottulner Fünfmeterraum bei einer Hereingabe von Jan Binias zum Flugkopfball an, das Rund flog aber knapp am langen Pfosten vorbei (87.). Wer weiß, was ein Tor zu diesem Zeitpunkt noch hätte bewirken können?

So mussten die „Schwicker“ in einer wilden Schlussphase, in der es hin und her ging, sogar noch zittern. Zweimal rettet Sören Stauder in höchster Not – beinahe wäre auch dieser Punkt futsch gewesen.

Spvgg. Erkenschwick - Grün-Weiß Nottuln 1:1 (0:1)
spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Sören Stauder – Lucas Keysberg (60. Stefan Oerteregw nottuln 2019r), Steffen Heine, Christoph Kasak, Dennis Weßendorf (83. Ovelhey) - Hakan Gökdemir, Marcel Klakus – ArianPhil Schuwirth, Moritz Isensee, Jan Binias – Finn Wortmann (90.+ 3 Behnan Sarikiz)- Trainer: David Sawatzki
GWN: Hunnewinkel – Toka, Wenning, Kreuz (79. Scholdei), Böckmann – Hesker, Schöne – Leifken, Messing, Daglar (66. Schultewolter) – Bröcking - Trainer: Yannick Gieseler
Tore: 0:1 Christoph Kasak (3. Eigentor), 1:1 Jan Binias (49., Foulelfmeter)
Schiedsrichterin: Anna-Lena Weiß (Holzwickede)
Zuschauer: 200 (Stimberg-Stadion)
 
 SPIEL 5: Westfalenliga 1, Nachholspiel 21. Spieltag, Donnerstag, 21. April 2022, 19 Uhr (Baumberge-Stadion)
 Klassisch ausgekontert - Spvgg. verliert bei GW Nottuln

oerterer in nottuln1280x639Die Spvgg. Erkenschwick hat in der Westfalenliga 1 ihren vierten Sieg in Folge verpasst. Im Nachholspiel am Donnerstagabend unterlagen die Schwarz-Roten trotz drückender Überlegenheit bei GW Nottuln mit 0:1 (0:0). Im Vorfeld hatte der Verein einen Spieler des Westfalenliga-Kaders suspendiert.
Anfang März war die Partie gegen Nottuln wegen eines massiven Corona-Ausbruchs im Team der Erkenschwicker abgesagt worden. Es hätte das erste Ligaspiel für Interims-Trainer Michael Lusch werden sollen. Eine Woche zuvor wurde der Ex-Profi am Stimberg als Nachfolger von David Sawatzki vorgestellt.
Im Duell der Tabellennachbarn – Erkenschwick reiste auf Rang sechs an, Nottuln lag vor Anpfiff auf Platz sieben – verzichteten die Gäste erneut auf Skandar Soltane. Der schnelle Mittelfeldmann (ein Saisontor) ist offenbar bei den Verantwortlichen in Ungnade gefallen und wurde auf unbestimmte Zeit suspendiert, wie Andreas Giehl bestätigte. Auf die Gründe wollte der Geschäftsführer nicht eingehen. Soltane stand letztmals vor knapp zwei Wochen gegen TuS Tengern (7:2) im Kader.
Wie beim 1:1 im Hinspiel entwickelte sich auch am Donnerstagabend vor 120 Zuschauern eine zähe Partie, in der Erkenschwick tonangebend war. Stefan Oerterer, der gemeinsam mit Mesums Christopher Strotmann die Torjägerliste der Westfalenliga 1 anführt, tauchte nach 20 Minuten alleine vor Christoph Hunnewinkel auf, scheiterte aber aus zehn Metern am Nottulner Keeper und verpasste seinen 20. Saisontreffer.
Aber die Gäste blieben am Drücker. Nottuln kam nur selten über die Mittellinie. Lucas Keysberg schoss aus der Distanz knapp am Tor vorbei (30.). Kurz darauf war Nottulns Fabian Kemper im eigenen Strafraum der Ball wohl an die Hand gesprungen (38.). Erkenschwick forderte Elfmeter. Für Schiedsrichter Mathias Gerlach reichte das nicht. Er entschied auf Eckstoß. So blieb es zur Pause torlos.
Unverändert begannen beide Teams die zweiten 45 Minuten. Unverändert ging es auch weiter nur in eine Richtung. Doch die Partie wurde intensiver. Erst sah Andreas Ovelhey die Gelbe Karte, als er an der Außenlinie deutlich zu spät kam (62.). Dann holte sich auch Nottulns Josse Gerick eine Verwarnung ab nach einem beherzten Einsatz (64.).
Mit einer Glanzparade verhinderte Keeper Hunnewinkel gegen Marcel Klakus kurz darauf die Erkenschwicker Führung (68.) – die beste Chance der Gäste bis dahin. Und dann kam es, wie es kommen musste. Einen der ganz wenigen Konter nutzte Semih Daglar in der 76. Minute zum schmeichelhaften 1:0. Oliver Leifken hatte den Ball zuvor von der rechten Seite in die Mitte gepasst. In der Schlussphase versuchte die Lusch-Elf alles, hatte im Abschluss aber kein Glück mehr.

Quelle: Stimberg-Zeitung

Grün-Weiß Nottuln - Spvgg. Erkenschwick 1:0 (0:0)
gw nottuln 2019spvgg erkenschwick 2014Nottuln: Hunnewinkel – Kemper, Kreuz, Wenning – Gerick, Scholdei – Celebic, Daglar, van Deenen (90. Rix), Schrader (72. Overmann) – Leifken - Trainer: Roland Westers
Spvgg.: Sören Stauder - Lucas Keysberg, Andreas Ovelhey, Cristian Warnat, Jan Binias- Tom Röttger, Marcel Klakus, Dzenan Pilica (86. Danny Tottmann), Moritz Isensee (69. Arian Phil Schuwirth) - Finn Wortmann, Stefan Oerterer - Trainer: Michael Lusch / Toni Schreier
Tor: 1:0 Semih Daglar (75.)
Schiedsrichter: Mathias Gerlach (Hilletal)
Zuschauer: 255 (Baumberge-Stadion)

 
 SPIEL 6: Westfalenliga 1, 13. Spieltag, Sonntag, 06. November 2022, 14:45 Uhr (Stimberg-Stadion)
Spvgg. Erkenschwick ist Herbstmeister

Das hätte auch nach hinten losgehen können: Die Spvgg. Erkenschwick versemmelt gegen GW Nottuln reihenweise Chance. Dank des Kapitäns gab es am Ende aber doch was zu Jubeln.
Es war der 7. August dieses Jahres, als die Spvgg. Erkenschwick und GW Nottuln sich letztmalig gegenüberstanden. Damals im Westfalenpokal. Die Schwicker gewannen am Ende mit 7:2 sehr deutlich und zogen damit ein in die nächste Runde. Fast auf den Tag genau drei Monate später trafen sich beide Teams wieder, dieses Mal allerdings am 13. Spieltag der Westfalenliga.
Zugleich war es auch das Duell zwischen dem Tabellenführer und dem drittplatzierten Verfolger. Ein wahres Spitzenspiel, zumindest auf dem Papier und von vielen Fußball-Kennern aus der Region auch als solches erwartet. Doch hingegen jeglicher Prognose war die Partie ein zähes Ringen, geprägt von Zweikämpfen und reichlich Mittelfeldgeplänkel.
So dauerte es auch bis zur 37. Minute, ehe sich die Spielvereinigung erstmals dem gegnerischen Gehäuse annäherte. Doch Jan Binias verzog nach Vorlage von Stefan Oerterer von der Strafraumkante knapp. Nur wenige Momente später machte es Mannschaftskollege Moritz Isensee dann aber besser. Der Mittelfeldakteur erlief einen Freistoß im Sechzehner und konnte zum Frust des Nottulner Torhüters völlig freistehend einschieben.
Von den Gästen kam über die gesamte Spielzeit in der Offensive nahezu gar nichts. Überrascht war Erkenschwick-Co-Trainer Patrick Kemmerling deswegen aber nicht: „Ich glaube, dass wir uns einfach gut auf den Gegner eingestellt haben und auch im Spiel immer die richtige Antwort bei der Arbeit gegen den Ball hatten.“

Stefan Oerterer erlöst Spvgg. Erkenschwick
Die passende Reaktion lieferte auf dem Spielfeld vier Minuten vor dem Schlusspfiff dann Top-Torjäger Stefan Oerterer. Mit seinem 15. Saisontreffer erlöste der Kapitän das Team um Trainer Magnus Niemöller mit dem vorentscheidenden 2:0. Zuvor hatten die Hausherren reihenweise gute Gelegenheiten aus aussichtsreichen Positionen liegen gelassen.

Sowohl Binias als auch Isensee, Christian Warnat und Oerterer selbst hatten im zweiten Durchgang allesamt den Jubelschrei schon auf den Lippen. Als auch noch Christoph Kasak einen Kopfball nach einer Ecke an den Querbalken setzte, war der Glaube an das zweite Tor schon fast verflogen.

Doch dann kam „Ö“ und mit dem zehnten Sieg im zwölften Spiel zugleich auch die Gewissheit: Die Spvgg. Erkenschwick ist aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Sportplätzen vorzeitig Herbstmeister der Westfalenliga 1. Co.-Coach Kemmerling freut es: „Grandios! Ein super Gefühl!“

Spvgg. Erkenschwick - Grün-Weiß Nottuln 2:0 (1:0)
spvgg erkenschwick 2014Spvgg: Florian Gabisch - Christian Wargw nottuln 2019nat (90. Dennis Weßendorf), Christoph Kasak, Nils Eisen - Dzenan Pilica, Phiip Breilmann, Jan Binias, Nico Pulver, Enes Schick, Moritz Isensee (89. ArianPhil Schuwirth) - Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Nottuln: Wilmsen - Gerick, Wenning, Toka, Schultewolter, Hesker (70. Klaus), Schöne, Böckmann (63. Messing), Feldkamp, Daglar, Leifken (76. van Deenen) - Trainer: Roland Westers
Tore: 1:0 Moritz Isensee (42.), 2:0 Stefan Oerterer (86.)
Schiedsrichter: Nick Schitzik (Gelsenkirchen)
Zuschauer: 203 (Stimberg-Stadion)
 
 SPIEL 7: Westfalenliga 28. Spieltag, Sonntag, 14. Mai 2023, 15 Uhr (Baumberge-Stadion - Kunstrasen)
 Nächster Stop: Oberliga!
Durch den Punkt bei GW Nottuln ist die Spvgg. Erkenschwick in der Westfalenliga 1 nicht mehr einholbar. Die Meisterschaft bedeutet auch den Oberliga Aufstieg.

Meisterlich war der Auftritt der Spvgg. beim Fußball-Gastspiel in Nottuln gewiss nicht. Nervös und unerwartet fehlerhaft würde es da passender beschreiben.
Alleine vor dem Seitenwechsel war es die typische Souveränität des Spitzenreiter. Stefan Oerterer brachte seine Farben nach 14 Minuten bereits auf der Siegerstraße. Spätestens als Dickens Toka nach 55 Minuten merkte man der Stimberg-Elf an, was auf dem Spiel stand. Das Zittern begann dazu auch, weil der Gastgeber aus Nottuln plötzlich Lust hatte, die Aufstiegsfeier auf dem eigenen Vereinsgelände zu stoppen, und auf der eigenen Seite einige Chancen hatte. So richtig gefährlich wurde es aber doch nie und so retteten sich die Schwicker schlussendlich über die Zeit. Und dann begann die große Fete.

Am 28. Spieltag sicherte sich die SpVgg Erkenschwick den notwendigen Punkt, um den Aufstieg in die Oberliga amtlich zu machen.
Bei GW Nottuln erzielte Torjäger Stefan Oeterer mit seinem 27. Saisontor die frühe Führung. Die Gastgeber glichen in der 55. Spielminute aus und waren bemüht, die Erkenschwicker Aufstiegsfeier noch zu verschieben. Doch es blieb beim 1:1 und der damit feststehenden Meisterschaft.
Nach sechs Jahren kehrt die SpVgg Erkenschwick in die fünfthöchste Spielklasse zurück. Damals sorgten finanzielle Probleme für den Abstieg. Inzwischen steht bei dem früheren Zweitligisten (1969-76 und 1980/81) alles wieder auf stabilen Füßen, so dass eine neue Oberliga-Ära das Ziel ist.

Grün-Weiß Nottuln - Spvgg. Erkenschwick 1:1 (0:1)
Ngw nottuln 2019ottuln: Wilmsen – Gericspvgg erkenschwick 2014k, Kreuz, Wenning, Toka – Böckmann, Messing, Hesker, Schrader (69. Feldkamp) – F. Schöne, Stüve - Trainer: Dirk Nottebaum
Spvgg.: Rafael Hester - Nils Eisen, Christoph Kasak, Christian Warnat (89. Tim Forsmann), Dennis Weßendorf, Andreas Ovelhey . Nico Pulver, Philip Breilmann, Moritz Isensee (90.+2 Arian Phil Schuwirth) - Finn Wortmann, Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 0:1 Stefan Oerterer (14.), 1:1 Dickens Toka (55.)
Schiedsrichter: Shahin Araghi (RSV Altenvoerde)
Zuschauer: 230 (Baumberge-Stadion - Kunstrasen)
 
 ESV-Torschützen gegen Grün-Weiß Nottuln
 Insgesamt neun Spieler erzielten die 11 ESV-Meisterschaftstreffer gegen Nottuln:
  • 2 Tore: Jyhad Seklawi (Bild), Stefan Oerterer,cropped Seklawi 1
  • 1 Tor: Tobias Bockhoff, Timo Ostdorf, Max Bönninghoff, Finn Wortmann, Lukas Keysberg, Jan Binias, Moritz Isensee.  
 Sonstige Begegnung im Detail
Testspiel: Dienstag, 24. November 2009 19:30 Uhr (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)

Mit einem klaren 5:1-Erfolg im Testspiel gegen GW Nottuln hat sich Westfalenliga-Spitzenreiter Spvgg. Erkenschwick aus der Spielpause zurückgemeldet.  Gegen den Landesligisten war die Truppe von Jürgen Wielert nie richtig gefordert. Schon zur Halbzeit war mit dem 4:1 alles klar. Die einzige Nottulner Chance führte in der 33. Minute zum zwischenzeitlichen 3:1. Für die Schwicker waren Schmidt (10., Kopfball), Bockhoff (20.), Warncke (25., Freistoß) und Schurig (38.) erfolgreich. In Halbzeit zwei traf Allali in der 54. Minute zum Endstand. GW-Torwart Depenbrock entschärfte noch einige Schüsse, zweimal rettete der Pfosten.

Spvgg. Erkenschwick - GW Nottuln 5:1 (4:1)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg: Kunz (46.gw nottuln Götz), Falkowski, Schurig (46. Brüggenkamp), Schmidt, Ostdorf, Grad, Warncke (69. Oerterer), Ernst (46. Eisenkopf), Bockhoff (46. Glembotzki), Petrovic, Allali - Trainer: Jürgen Wielert.

  • Tore: 1:0 Jan Schmidt (11.), 2:0 Tobias Bockhoff (20.), 3:0 Dennis Warncke (25.), 3:1 (33.), 4:1 Marvin Schurig (38.), 5:1 Zouhair Allali (54.)
 
 Westfalenpokal 1. Runde: Sonntag, 7. August 2022, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
 Niemöller nach Kantersieg happy: „Von Platz 14 jetzt auf den Center Court“

oerterer gegen nottuln pokalNach gespielten 90 Minuten (Schiri Stefan Tendyck hatte angesichts der Hitze im Stimberg-Stadion ein Einsehen und ließ keine Nachspielzeit zu) war eine erste Antwort gegeben. Und zwar eine klare, unmissverständliche: Mit 7:2 (3:2) setzte sich die Spvgg. Erkenschwick durch. Für ein Duell zweier Liga-Rivalen ist das Resultat eine Ansage.
In Pokalrunde zwei kommt es nun zum Duell mit Rot-Weiß Ahlen. Auf den Regionalligisten freut sich vor allem einer: Magnus Niemöller.

Tor für Erkenschwick: Stefan Oerterer hat gerade das 2:0 erzielt und dabei die Nottulner Abwehr düpiert.© Olaf Krimpmann
Abgehakt ist die Pokalaufgabe gegen Nottuln, Tabellenfünfter der abgelaufenen Westfalenliga-Spielzeit. Ein 7:2 ist dabei ein Ausrufezeichen, und zwar ein mächtiges. Niemöller relativierte allerdings sofort: „Das Ergebnis ist natürlich zu hoch ausgefallen.“ Viele gute Sachen hatte er gesehen bei seinem Team, aber auch einige Defizite erkannt.
Dass die Gäste aus dem Münsterland zweimal zum Anschlusstreffer kamen (Peter Stüve zum 2:1 und kurz vor Halbzeitpfiff Christian Messing zum 3:2), wurmte den Coach. Zumal Nottuln noch weitere gute Einschusschancen hatte.
Auf der anderen Seite agierte die Spvgg. mit ihrer vollen Angriffswucht (wobei etliche Offensivspieler gar nicht in der Startelf standen oder nicht mal auf der Bank saßen): Moritz Isensee vollendete einen Traumpass von Stefan Oerterer zum 1:0 (4.), „Ö“ selbst erhöhte auf 2:0 (14.). Jan Binias trat in seiner ihm eigenen Manier einen Freistoß nach Foul an ihm selbst zum 3:1 in die Maschen (32.).
Nach Wiederanpfiff verebbte das Spektakel, beide Teams arbeiteten sich gegenseitig aneinander ab. Kleiner Unterschied: Während die Spvgg. immer wieder zu Chancen kam, gab es keinen nennenswerten Torschuss der Gäste mehr. „Nottuln ist in Halbzeit eins ein unheimliches Tempo gegangen“, erklärte Niemöller. „Dem mussten sie nun Tribut zollen.“
Weitaus besser in Schuss zeigten sich die Platzherren: Nach dem 4:2 durch Oerterer nach Vorlage von Isensee (77.) und dem 5:2 durch Isensee nach Pass von Oerterer (80.), brach Nottuln auseinander. Dennis Weßendorf (83.) und Christoph Kasak (89.) besorgten mit ihren Treffern den Rest, als die Fans längst feierten: „Über Nottuln fahren wir nach Berlin.“

Spvgg. Erkenschwick - Grün-Weiß Nottuln 7:2 (3:2)
Spvspvgg erkenschwick 2014gg.: Philipgw nottuln 2019p Amft – Dnnis Weßendorf (89. Louis Pogrzeba), Andreas Ovelhey, Christoph Kasak, Tm Forsmann (88. Arian Phil Schuwirth) – Nils Eisen (62. Skandar Soltane), Niklas Laudahn – Moritz Isensee, Chrstian Warnat, Jan Binias (84. Tom Röttger) – Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Nottuln: Marius Kattenbeck - Fabian Kemper, Maximilian Wenning, Dickens Toka, Jens Böckmann - Daniel Feldkamp, Felix Hesker(81. Andre Kreuz), Tobias Preckel (54. Lennart van Deenen), Georg Schrader (64. Semih Daglar), Christian Messing - Peter Stüve - Trainer: Roland Westers
Tore: 1:0 Moritz Isensse (3.), 2:0 Stefan Oerterer (14.), 2:1 Peter Stüve (15.), 3:1 Jan Binias (31.), 3:2 Christopher Messing (45.), 4:2 Stefan Oerterer (78.), 5:2 Moritz Isensee (80.), 6:2 Dennis Weßendorf (83.), 7:2 Christoph Kasak (89.)
Schiedsrichter: Stefan Tendyck (Kirchhellen)
Zuschauer: 144 (Stimberg-Stadion)
 

Quellenverzeichnis:

Stimberg-Zeitung

 

 

 

 

 

 

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