Bilanz gegen SC Westfalia Kinderhaus

LETZTES SPIEL: Oberliga Westfalen, 5. Spieltag, Sonntag, 6. September 2026, 15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)

Spvgg. Erkenschwick - SC Westfalia Kinderhaus 2:1 (1:0)
Spvspvgg erkenschwick 2014gg.: Gian-Luca Reck westfalia kinderhaus- Andreas Ovelhey, Michael Marvin West, Mike Jordan, Nico Pulver (88. Kamil Nugajev) - Luis Oliver Schultz, Justin Lubkoll, Alexander Friedrich - Patrice Yoann Heisinger (80. Ben Berzen), Oguz Karagüzel (55. Marius Lackmann), Obed Ofori (70. Lukas Matena) - Trainer: Nassir Malyar
Kinderhaus: Steffen Scharbaum - Jens Böckmann , Fabian Kemper, Levent Öztürk - Arbnor Hoti, Nick Rensing (68. Henri Aaron Isert), Jens Böckmann (76. Avni Kürsat Özmen), Farid Abdvis Zadeh (52. Moritz Alexander Urschel), Fabian Kerellaj - Julian Trapp (76. Paul Wietzorek), Nicholas Sebastian Schunke (52. Benedikt Hubert), Wilhelm Fallbrock), Luis Haverland - Trainer: Philip Just
Tore: 1:0 Obed Ofori (13.), 1:1 Julian Trapp (50.), 2:1 Patrice Yoann Heisinger (62.)
Schiedsrichter: Johannes Liedtke (Ennepetal)
Zuschauer: 147 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 Der Tabellenführer kommt vom Stimberg

 

westfalia kinderhausBisher trafen beide Mannschaften sechmal in Meisterschaftsspiele gegeneinander an.

In der Westfalenligameistersaison 2022/2023 verlor der ESV beide Vergleiche!! Torreiche Begegnungen: Im Schnitt fielen 4 Tore pro Partie 

 

 
Gesamtbilanz
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

3

2

0

1

7:5

 Auswärts

3

1

1

1

7:5

 Gesamt

6

3

1

2

14:10

 
Spiele in der Übersicht
 
Nr. Datum Liga Begegnung Ergebnis Zuschauer
1 30.09.2020 Westfalenliga 1 Kinderhaus - ESV 0:4 (0:2) 200
2 10.10.2021 Westfalenliga 1 ESV - Kinderhaus 5:3 (1:3) 159
3 03.04.2022 Westfalenliga 1 Kinderhaus - ESV 1:1 (0:0) 96
4 13.11.2022 Westfalenliga 1 Kinderhaus - ESV 4:2 (3:1) 250
5 21.04.2022 Westfalenliga 1 ESV - Kinderhaus 0:1 (0:0) 401
6 06.09.2026 Oberliga Westfalen ESV - Kinderhaus 2:1 (1:0) 147
 
Die Spiele im Detail 
 SPIEL 1: Westfalenliga 1, Nachholspiel 1. Spieltag, Mittwoch, 30. September 2020, 19:45 Uhr (Sportanlage Große Wiese, Kunstrasenplatz)

Erster Saisonsieg: Spvgg. gewinnt in Kinderhaus mit 4:0
Endlich ist er da, der erste Sieg für die Spvgg. Erkenschwick in dieser Westfalenliga-Saison. Im Nachholspiel gewann das Team von David Sawatzki am Mittwoch Abend mit der besten Saisonleistung beim SC Westfalia Kinderhaus mit 4:0.

Die Spvgg. erwischte einen guten Start: Skandar Soltane, der nach einer Verletzungspause wieder in die Startelf gerückt war, wurde freigespielt. Er kam acht Meter vor dem Tor zum Abschluss, schoss aber SC-Torhüter Tim Siegemeyer an (4.). Danach hatte Kinderhaus mehr vom Spiel, erarbeitete sich aber nichts Zwingendes. Es entwickelte sich vor rund 250 Zuschauern – darunter auch 50 mitgereiste Spvgg.-Fans – ein sehr hektisches und emotionales Spiel. Es musste nachgeholt werden, da die für den ersten Spieltag angesetzte Begegnung coronabedingt verlegt werden musste.

Spvgg. behält einen kühlen Kopf

Doch die Schwicker behielten einen kühlen Kopf – vor allem bei Standardsituationen: Nach einem Freistoß von Soltane in der 13. Minute war der aufgerückte Innenverteidiger Andreas Ovelhey zur Stelle und brachte per Kopfball die Spvgg. in Führung.
Es folgten wütende Angriffe von Kinderhaus, die Spvgg. wackelte: Lucas Keysberg, der lange verletzt war und gestern seine Saisonpremiere feierte, sah früh die Gelbe Karte.

Andreas Ovelhey beweist Köpfchen
Dann ein Schockmoment für das Sawatzki-Team: Denn ein Diagonalball landete bei Fereira Dos Santos, der in den Strafraum eindringen konnte und abzog: Doch Spvgg.-Torwart Sören Stauder entschärfte die Situation mit einer starken Parade (26.).
Kinderhaus blieb am Drücker, aber die Spvgg. schaffte es, Entlastung zu schaffen. Und in der 35. Minute war es wieder Ovelhey, der per Kopf traf: nach einer Ecke von Soltane – 0:2.

Soltane trifft mit Flachschuss aus 18 Metern
Nach der Pause schalteten die Gäste noch einen Gang höher: Sie setzten den Gegner im Strafraum unter Druck: Behnan Sarikiz erzwang den Ballgewinn, legte ab auf Soltane, der aus 18 Metern abzog und auf 0:3 erhöhte (52.).
Doch damit nicht genug: Hatten die Schwicker bis zu diesem Spieltag erst drei Tore erzielt, so kamen sie gestern richtig in Torlaune: Wieder nach einer Standardsituation – Soltane hatte die Ecke getreten – erzielte Christoph Kasak mit einem Schuss aus der Drehung das Tor Nummer vier (56.).

David Sawatzki: „Endlich haben sich die Jungs belohnt“
Dann verflachte das Spiel, es war in dieser Phase geprägt von vielen Unterbrechungen wegen Verletzungen, Fouls und Wechseln. Und fast wäre noch das 0:5 gefallen: Doch beim Schuss von Sarikiz in der 86. Minute grätschte Joschka Brüggemann noch dazwischen, sodass es beim verdienten 0:4-Auswärtssieg blieb.
Entsprechend erleichtert war dann auch Coach Sawatzki: „Es ist ein megacooles Gefühl. Endlich haben sich die Jungs mal belohnt, der Knoten ist heute geplatzt. Ich hoffe, dass sie die zwei guten Leistungen ins Rödinghausen-Spiel mitnehmen und auch da erfolgreich sind.“

SC Westfalia Kinderhaus - Spvgg. Erkenschwick 0:4 (0:2)
westfalia kinderhausspvgg erkenschwick 2014Westfalia: Tim Siegemeyer – Sandro Pietsch (46. Niehues), Joschka Brüggemann, Vincent Gogoll, Julian Sammerl (59. Eric Rottstegge), Dzan Alic – Nick Rensing, Kevin Schöneberg – Finn Liebert (66. Kebba Touray) – Whitson, Jonas Kreutzer (59.Rui Petro Guimares) – Trainer: Marcel Pielage
Spvgg.: Sören Stauder - Lucas Keysberg (58. Samir Boachria), Andreas Ovelhey (82. Steffen Heine), Danny Tottmann, Cheistoph Kasak - Hakan Gökdemir, Behnan Sarikiz, Jyhad Seklawi - Skandar Soltane (77. Timur Umar), Enes Kaya, Arian Phil Schuwirth (46. Stöhr) - Trainer: David Sawatzki
Tore: 0.1 Andreas Ovelhey (12.), 0:2 Andreas Ovelhey (35.), 0:3 Skandar Soltane (53.), 0:4 Jyhad Saklawi (58.)
Schiedsrichter: Gürhan Celik (Menden)
Zuschauer: 200 (Sportanlage Große Wiese, Kunstrasenplatz)

 
 SPIEL 2: Westfalenliga 1, 7. Spieltag, Sonntag, 10. Oktober 2021, 15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)

Nichts für schwache Nerven: Spvgg. Erkenschwick schlägt Kinderhaus
isensee wortmannVor einer Woche erzielte die Spvgg. den erlösenden 2:1-Treffer gegen den SC Peckeloh in der 88. Minute. Gegen Westfalia Kinderhaus spannt Schwarz-Rot die Fans bis in die Nachspielzeit auf die Folter. Stefan Oerterer trifft dreifach.

Es ist ja keine Frage: Diese Saison hatten sich bei der Spvgg. Erkenschwick alle anders vorgestellt. Aber es soll keiner behaupten, am Stimberg würde nichts geboten. Beim 5:3-Erfolg gegen Westfalia Kinderhaus zeigte die Spielvereinigung auf der Jule-Ludorf-Sportanlage alles, was Amateurfußball ausmacht: groteske Fehler, großen Kampf, herrliche Treffer und einen Spielverlauf, der 160 zahlenden Zuschauern die Schweißperlen auf die Stirn trieb.

Los ging es Spvgg. typisch: mit einer verpassten Chance und einem Gegentor. Fabian Witt traf für Kinderhaus (5.). Und was immer Trainer David Sawatzki und seine Elf sich vorgenommen hatten – es flog umgehend in die Tonne. Die Gastgeber reagierten, wie eine Mannschaft reagiert, die in der Liga viele Nackenschläge eingesteckt hat: nervös. Die Folge: So viele Fehler im Pass- und im Stellungsspiel, dass kein Trainerassistent sie hätte notieren können.

Spvgg. zur Pause fast schon geschlagen
Daniel Schürmann markierte nach 20 Minuten prompt das 0:2. Und als Christian Warnat mal entschlossen auf der rechten Seite antrat und Stefan Oerterer per Kopf das 1:2 erzielte (27.), sorgte das nur kurz für Hoffnung. Eine Minute später verteidigten die Gastgeber einen Eckball miserabel – Nick Rensing schickte den Ball unhaltbar für Sören Stauder zum 1:3 in den Knick (28.).

David Sawatzkis Pausenansprache soll kurz und laut gewesen sein. Nach ein paar Minuten war der Coach zurück auf dem Grün und bereitete Dzenan Pilica, Skander Soltane und Christoph Kasak auf ihre Einwechslung vor. In Minute 57 kam dann auch noch Finn Wortmann.

Wechsel schlagen voll ein
Um es vorwegzunehmen: Es waren Maßnahmen, die fruchteten. Die Spvgg. spielte nicht fehlerfrei, aber sie erhöhte Einsatz, Tempo und Druck. Als Stefan Oerterer in der 62. Minute einen Foulelfmeter zum 2:3 vollstreckte, war wieder Leben in der Bude. Sieben Minute später war alles offen: Finn Wortmann und Moritz Isensee, die schon in der U19 des TSV Marl-Hüls bestens harmonierten, kombinierten wie an der Play-Station: Wortmanns Lupfer über Westfalias Abwehrkette vollendete Isensee mit dem Innenrist zum 3:3 – ganz stark (69.).

Geschlagen waren die Gäste damit noch nicht, dazu war die Erkenschwicker Defensive auch weiterhin nicht abgeklärt und konsequent genug. Vor allem Einwechselspieler Kebba Touray boten sich vorzügliche Möglichkeiten, einmal trat er den Ball vorbei, einmal parierte Sören Stauder.

Oerterer trifft zum dritten Mal – wieder per Kopf
Die größte offensive Wucht zeigte in der Schlussphase aber die Spvgg. Erkenschwick. Finn Wortmann schickte ein Zuspiel auf den Flügel umgehend in den Strafraum, wo Stefan Oerterer heranrauschte und zum 4:3 traf (84.). Per Kopf wie beim 1:2 – das sieht man vom Recklinghäuser auch nicht alle Tage.

Unter Dach und Fach war der „Dreier“ damit nicht. Noch in der Nachspielzeit gab es zwei, drei brenzlige Szenen im Erkenschwicker Strafraum zu überstehen. Als draußen alles, was zu Schwarz-Rot hielt, „Abpfeifen!“ oder „Feierabend!“ brüllte, konterte die Spvgg. noch einmal: Christian Warnat drosch den Ball in der Nachspielzeit zum 5:3 ins Netz (90.+4). Für Schiedsrichter Marius Lehmann das Signal, den turbulenten Fußballnachmittag am Stimberg tatsächlich zu beenden.

Spvgg. Erkenschwick - SC Westfalia Kinderhaus 5:3 (1:3)
Spvgg.:spvgg erkenschwick 2014 Sören Swestfalia kinderhaustauder – Christian Warnat, Andreas Ovelhey, Danny Tottmann (46. Christoph Kasak), Lucas Keysberg – Han Gökdemir (46. Dzenn Pilica), Behnan Sarikiz (57. Finn Wortmann), Tom Rottmann (46. Skandar Soltane), Arian Phil Schuwirth, Moritz Isensee- Stefan Oerterer - Trainer: David Sawatzki
Kinderhaus: Tim Siegemeyer - Florian Graberg (77. Finn Liebert), Nick Rensing, Leon Niehues, Martin Lambert, Jürgen Venikh - Felix Ritter, Kevin Schöneberg (73. Paul Wietzorek), Daniel Schürmann (87. Nawid Zadeh) - Jendrik Witt (65. Kebba Touray), Fabian Witt - Trainer: Holger Möllers - Trainer: Holger Möllers
Tore: 0:1 Fabian Witt (5.), 0:2 Daniel Schürmann (19.), 1:2 Stefan Oerterer (26.), 1:3 Nick Rensing (28.), 2:3 Stefan Oerterer (63. Foulelfmeter), 3:3 Moritz Isensee (69.), 4:3 Stefan Oerterer (85.), 5:3 Christian Warnat (90.+5)
Schiedsrichter: Marius Lehmann (Lippstadt)
Zuschauer: 159 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 
 SPIEL 3: Westfalenliga 1, 24. Spieltag, Sonntag, 03. April 2022, 15:30 Uhr (Kunstrasenplatz Sportanlage Große Wiese)

Spvgg. Erkenschwick nimmt nur langsam Anlauf in die englischen Wochen

wortmann finn 4Das Hinspiel (5:3) war ein Spektakel - das Rückspiel zwischen der Spvgg. Erkenschwick und Westfalia Kinderhaus eine zähe Angelegenheit. Eine sehr zähe sogar, wie selbst Toni Schreier einräumte.
Nach zwei Siegen in Serie taten sich die „Schwicker“ in Kinderhaus schwer. Zwar verbreiteten auch die Gastgeber wenig Angst und Schrecken, sodass beide Strafräume weitestgehend Sperrgebiet waren. Aber ein wenig mehr Durchschlag und Dominanz hätten sich Lusch/Schreier von ihren Mannen schon gewünscht.
Die beiden Tore, die am Ende zu notieren waren, fielen durch Standards. Das passte zur Partie, in der keins der beiden Teams so recht den Schlüssel fand, um zu einem klaren Torabschluss zu kommen.
Kinderhaus ging durch einen Freistoß in Führung, den Massih Wassey aus 18 Metern über die Abwehrmauer ins Tor zirkelte (62.). Für den Ausgleich sorgte Stefan Oerterer nach 78 Minuten per Foulelfmeter – sein Sturmpartner Finn Wortmann war von den Beinen geholt worden.
Vor dem Start in die englischen Wochen gab es dazu einen neuen Verletzten: Dennis Weßendorf musste mit muskulären Problemen vorzeitig raus.

SC Westfalia Kinderhaus - Spvgg. Erkenschwick 1:1 (0:0)
westfalia kinderhausspvgg erkenschwick 2014Kinderhaus: Tim Siegemeyer – Jürgen Venikh, Nick Rensing, Leon Niehues, Daniel Schürmann – Kevin Schöneberg, Massih Wassey – Jendrik Witt (70. Fabian Witt), Felix Ritter (87. Henrik Hake), Luis Haverland (74. Kebba Touray) – Marvin Kehl - Trainer: Holger Möllers
Spvgg.: Sören Stauder – Dennis Weßendorf (62. Chistian Warnat), Andras Ovelhey, Danny Tottmann, Lucas Keysberg – Marcel Klakus (66. Jan Binias), Dzenan Pilica, Skansar Soltane, Enes Kaya (83. Moritz Isensee) – Finn Wortmann, Stefan Oerterer - Trainer: Michael Lusch / Toni Schreier
Tore: 1:0 Massih Wassey (62.), 1:1 Stefan Oerterer (78. Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Dustin Höse (Dortmund)
Zuschauer: 96 (Kunstrasenplatz Sportanlage Große Wiese)

 
 SPIEL 4: Westfalenliga 1, 14. Spieltag, Sonntag, 13. November 2022, 14:30 Uhr (Sportanlage Große Wiese - Rasenplatz)
 Kein Applaus in Kinderhaus
Das Ende einer schweren Woche wurde für die Spvgg. Erkenschwick nicht einfacher. Die Schwarz-Roten gastierten kurz vor Hinrunden-Abschluss bei Westfalia Kinderhaus.
Die vielleicht wichtigste Nachricht: Auch nach dieser Partie führt die Spvgg. die Tabelle der Westfalenliga Staffel 1 an. Die nicht ganz so dolle aus Sicht der Gäste: Nach der 2:4 (0:3)-Niederlage ist der Vorsprung auf Verfolger SC Peckeloh geschrumpft. „Jetzt geht es darum, auch über den Winter noch vorne zu bleiben“, blickt Trainer Magnus Niemöller voraus.
Der wollte die Niederlage zwar nicht kommentarlos abhaken, sagt aber auch: „Die Mannschaft hat in der ersten Halbserie so gut performt, dass ich ihr auch mal eine schlechte Leistung zusprechen kann. Das war definitiv eine schwache Leistung in der Abwehr, im Mittelfeld und um Angriff gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner. Der Sieg von Kinderhaus ist damit vollkommen verdient.“
„Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“
Woran der Trainer am meisten zu knacken hatte, waren die ersten 45 Minuten. „Keine Frage: Da haben wir das Spiel verloren“, findet Niemöller. Kinderhaus legte zur Pause eine 3:0-Führung durch Jendrik Witt (21.), Felix Bela Ritter (25.) und Paul Wietzorek (34.) vor. Vor allem die linke Abwehrseite zeigte sich anfällig, aber das war es nicht alleine. „Es fehlte in allen Teilen. Was die Ursachen sind, müssen wir als Trainer natürlich genau scannen in dieser Woche“, so Magnus Niemöller.
Als positiv empfand der Trainer, dass sich seine Mannen nach Wiederanpfiff nicht aufgaben. „In der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf ein Tor“, berichtet Magnus Niemöller. „Aber am Ende hat eben ein Tick gefehlt, um das Spiel komplett zu drehen.“ Moritz Isensee brachte die Gäste mit einem Schuss von der Strafraumgrenze heran (50.), mitten in die Drangphase der Schwarz-Roten setzte Kinderhaus den Konter zum 4:1 (82.). Arian Phil Schuwirth erzielte in der 85. Minute das 4:2 und hatte kurz darauf sogar das mögliche 4:3 auf dem Fuß. Aber das, so räumt selbst Magnus Niemöller ein, wäre vielleicht des Guten zu viel gewesen.
SC Westfalia Kinderhaus – Spvgg. Erkenschwick 4:2 (3:1)
westfalia kinderhausKinderhaus: Tim Siegemeyer spvgg erkenschwick 2014- Paul Wietzorek (74. JulianHorstmann), Leon Niehues, Malte Wesberg, Nelson Peters (61. Daniel Schürmann), Felix Ritter, Fabian Witt (66. Montasar Hammami), Kevin Schöneberg (83. Martin Lambert), de Brito Junior, Luis Haverland, Jendrik Witt (83. Vincent Oelgemöller) - Trainer: Holger Möllers
Spvgg.: Florian Gabisch – Christian Warnat, Christoph Kasak, Tim Forsmann (69. Nickla Laudahn), Nico Pulver (57. Dennis Weßendorf) – Dzenan Pilica, Enes Schick (68. Louis Pogrzeba), Philip Breilmann (75. ArianPhil Schuwirth), Jan Binias, Moritz Isensee – Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 1:0 Jendrik Witt (21.), 2:0 Felix Bela Ritter (25.), 3:0 Paul Wietzorek (34.), 3:1 Moritz Isensee (50.), 4:1 Airton Pereira de Brito Junior (82.), 4:2 Arian Phil Schuwirth (86.)
Schiedsrichter: Dr. Hüseyin Sahin (Oelde)
Zuschauer: 250 (Sportanlage Große Wiese - Rasenplatz)
 
 SPIEL 5: Westfalenliga 1, 29. Spieltag, Sonntag, 21. Mai 2023, 15:15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 Im 14. Heimspiel hat"s die Spvgg. erwischt
Meister SpVgg Erkenschwick schonte bereits einige Leistungsträger für das in zwei Wochen stattfinden Westfalenpokalfinale und verlor gegen den SC Westfalia Kinderhaus seine weiße Weste zuhause. SpVgg-Coach Magnus Niemöller sagte: "Es wäre ja auch kitschig gewesen, wenn wir alle 14 Heimspiele gewonnen hätten." Kinderhaus gelang im Übrigen damit auch das Kunststück, alle sechs Punkte gegen den künftigen Oberligisten in dieser Saison gewonnen zu haben.
 Spvgg. Erkenschwick - SC Westfalia Kinderhaus 0:1 (0:0)
Sspvgg erkenschwick 2014pvgg.: Florian Gabisch (46. Philipp Amft) - Stefwestfalia kinderhausfen Heine, Andreas Ovelhey, Nico Pulver, Dennis Weßendorf - Philip Breilmann, ArianPhil Schuwirth, Niklas Laudahn (65. Moritz Isensee), Enes Schick, Louis Pogrzeba (65. Finn Wortmann) - Stefan Oerterer  - Trainer: Magnus Niemöller
Kinderhaus: Leonhard Fenker - Nick Rensing, Florian Graberg, Paul Wietzorek (60. Julian Horstmann), Malte Wesberg - Daniel Schürmann, Felix Ritter, Fabian Witt (82. Kevin Schöneberg), Pereira de Brito Junior (75. Leon Niehues) - Luis Haverland (87. Vincent Oelgemöller), Jendrik Witt (75. Aljoscha Kottenstede) - Trainer: Holger Möllers
Tor: 0:1 Felix Ritter (56.)
Schiedsrichter: Christian Lange (TuS Bremen)
Zuschauer: 401 (Jule Ludorf-Sportanlage)
 
 SPIEL 6: Oberliga Westfalen, 5. Spieltag, Sonntag, 6. September 2026, 15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 Der Tabellenführer kommt vom Stimberg
Die Spvgg. Erkenschwick springt durch den 2:1 (1:0)-Heimsieggegen Westfalia Kinderhaus an die Tabellenspitze der Oberliga Westfalen.
Damit hätte vor Saisonbeginn wohl niemand gerechnet. Nach dem 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen Aufsteiger SC Westfalia Kinderhaus ist die Spvgg. Erkenschwick neuer Tabellenführer der Oberliga Westfalen. Während parallel Eintracht Rheine sein Heimspiel gegen den ASC 09 Dortmund mit 0:2 verlor – zwei Tage nach dem Rücktritt des früheren Erkenschwicker Trainers Magnus Niemöller beim ASC – kletterten die Schwarz-Roten nach dem fünften Spieltag mit elf Punkten an die Spitze.
Dabei hing der Heimsieg in der Schlussphase am seidenen Faden. Anders als eine Woche zuvor beim 1:1 gegen Mitaufsteiger RW Maaslingen brachte die Mannschaft von Trainer Nassir Malyar den knappen Vorsprung dieses Mal aber über die Zeit. Vor gut 250 Zuschauern drängte Kinderhaus vor allem in den letzten 15 Minuten vehement auf den Ausgleich. Mit einem überragenden Gian-Luca Reck im Tor, einer kompromisslosen Defensive und dem nötigen Quäntchen Glück verteidigte Erkenschwick den Vorsprung bis zum Abpfiff.
Bemerkenswert ist der Saisonstart ohnehin. Nach fünf Spieltagen hat die Spvgg. erst sechs eigene Tore erzielt – weniger als fast jedes andere Team der Liga. Gleichzeitig kassierten die Schwarz-Roten aber auch erst drei Gegentreffer. Kein anderes Team stellt derzeit eine bessere Defensive.
 Auf der Gegenseite suchte Patrice Yoann Heisinger etwas überhastet den Abschluss (4.).
In der 133. Minute zeigte Patrice Yoann Heisingerdann seine ganze Klasse als Vorbereiter. Der Offensivspieler setzte sich stark über die rechte Seite durch und brachte den Ball scharf an den ersten Pfosten. Ofori hatte den Braten gerochen, hielt den Fuß hin und traf zum viel umjubelten 1:0. Die Spvgg. blieb anschließend die tonangebende Mannschaft. 
Die Gastgeber hätten ihren Vorsprung schon vor der Pause ausbauen können. 
Der knappe Vorsprung hielt allerdings nur fünf Minuten nach Wiederbeginn. Nach einem Angriff über die rechte Seite traf der starke Julian Trapp zum 1:1 (50.). Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 62. Minute brachte Heisinger den Ball von der rechten Außenbahn eigentlich scharf vor das Tor. Ein Kinderhauser Abwehrspieler fälschte die Hereingabe jedoch so unglücklich ab, dass sich der Ball über Torwart Steffen Scharbaum hinweg ins lange Eck senkte – 2:1.
In der Schlussphase drängte Kinderhaus noch einmal mit aller Macht auf den Ausgleich. Heisinger schien mit seinem Treffer zum vermeintlichen 3:1 (80.) bereits alles klarzumachen, stand dabei aber knapp im Abseits. So blieb es bis in die dreiminütige Nachspielzeit spannend. Doch Reck und seine Vorderleute hielten dem Druck stand und brachten den knappen Vorsprung ins Ziel.
Spvgg. Erkenschwick - SC Westfalia Kinderhaus 2:1 (1:0)
Spvspvgg erkenschwick 2014gg.: Gian-Luca Reck westfalia kinderhaus- Andreas Ovelhey, Michael Marvin West, Mike Jordan, Nico Pulver (88. Kamil Nugajev) - Luis Oliver Schultz, Justin Lubkoll, Alexander Friedrich - Patrice Yoann Heisinger (80. Ben Berzen), Oguz Karagüzel (55. Marius Lackmann), Obed Ofori (70. Lukas Matena) - Trainer: Nassir Malyar
Kinderhaus: Steffen Scharbaum - Jens Böckmann , Fabian Kemper, Levent Öztürk - Arbnor Hoti, Nick Rensing (68. Henri Aaron Isert), Jens Böckmann (76. Avni Kürsat Özmen), Farid Abdvis Zadeh (52. Moritz Alexander Urschel), Fabian Kerellaj - Julian Trapp (76. Paul Wietzorek), Nicholas Sebastian Schunke (52. Benedikt Hubert), Wilhelm Fallbrock), Luis Haverland - Trainer: Philip Just
Tore: 1:0 Obed Ofori (13.), 1:1 Julian Trapp (50.), 2:1 Patrice Yoann Heisinger (62.)
Schiedsrichter: Johannes Liedtke (Ennepetal)
Zuschauer: 147 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 
ESV-Torschützen gegen SC Westfalia Kinderhaus
 Insgesamt zehn Spieler erzielten die 14 ESV-Treffer gegen Kinderhaus:
  • oerterer17 768x3824 Tore: Stefan Oerterer (siehe Foto),
  • 2 Tore: Andreas Ovelhey,
  • 1 Tor: Skandar Soltane, Jyhad Saklawi, Moritz Isensee, Christian Warnat, Moritz Isensee, Arian Phil Schuwirth, Obed Ofori, Patrice Yoann Heisinger.
 

Quellenverzeichnis:

.

 

 

Ähnliche Beiträge

Free Joomla templates by Ltheme