Saison 1979/1980 - Spvgg. souverän zur Meisterschaft

Das abgelaufene "verkorkste" Spieljahr sollte schnell vergessen werden, in dem die Meisterschaft auf den letzten Metern noch verspielt wurde.

logo oberligaUm bei allen Fussballfreunden und Gönnern interessant und attraktiv zu bleiben, war es notwendig, den Aufstieg in die zweite Bundesliga zu schaffen. Die Umfrage in einer namhaften deutschen Fussballzeitschrift bei den Trainern der Amateur-Oberliga Westfalen ergab, daß insgesamt 10 Trainer auf eine Meisterschaft der Erkenschwicker tippten. Diese Gefragten sollten recht mit ihren Tipp behalten.

Die Fußball-Oberliga Westfalen 1979/80 war die zweite Spielzeit. Die Spvgg. begann die Saison mit einen 3:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger VfB Waltrop. Vor 4.000 Zuschauern im Stimberg-Stadion erzielen Gisbert Paus (1) und Stefan Gurgel (2) die Tore. Mit diesen Erfolg errangen die "Schwicker" sofort die Tabellenspitze, die sie in der gesamten Spielzeit nicht mehr abgaben.

Am 18. Mai 1980 lagen sich nach dem Apfiff am Stimberg gut 6.000 Zuschauer in den Armen. Mit dem 3:0-Sieg gegen den Bünder SV tilgten die Schwarz-Roten den Makel der Vorsaison. Auch in der waren sie als Tabellenführer ins letzte Spiel gegangen. Nach dem 0:1 bei der schon als Absteiger feststehenden Spvgg. Beckum aber zug der SC Herford auf den letzten Metern vorbei und stieg auf.

Dieser Makel, mit dem die Schwart-Roten in die Saison gegangen waren, kostete Trainer Detlef Brüggemann den Kopf: Als gegen Ende der Rückrunde die Souverinität futsch war, als es einige unnötige Unentschieden gab und auf den Rängen schon geraumt wurde, der Verein will wohl wieder nicht hoch, grätsche der Vorstand dazwischen und installierte für die letzten vier Spiele Klaus Quinkert (ehemals Bayer 05 Uerdingen).      

Es gab in der westfälischen Oberliga eine Reihe von Trainerwechseln, insgesamt sechs, von denen der Spvgg. am meisten Staub aufwirbelte, weil Brüggemann nach seiner im März vollzogenden Kündigung beim 1. FC Paderborn unterschrieben hatte, was er bestritt.

Auch wenn der FC Paderborn am Ende der Saison in der Tabelle noch mal dicht an der Spvgg. ran kam. Am Schluß wurden die Schwarz-Roten mit drei Punkten Vorsprung Meister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Die Spielvereinigung qualifizierte sich dabei nebenei für die Deutsche Amateurmeisterschaft, wo sie allerdings bereits im Viertelfinale gegen den 1. FC Bocholt mit zwei 0:2-Niederlagen ausschied.

Der Spielerkader 1979/1980
 

       INFO: Kader 79/80

  • Tor: Roger Wilkendorf, Manfred Polfuss, Rauschning
  • Abwehr: Sönke Wortmann, Dietmar Draheim, Erwin Häming, Hans-Georg Lange, Hans-Werner Melis, Jürgen Wittkamp, Uwespvgg erkenschwick 2014 Kwyas,
  • Mittelfeld: Uwe Eplinius, Werner Gmeiner, Horst Koschmieder, Jürgen Klahs, Gisbert Horsthemke, Klaus Kerkemeier
  • Angriff: Gisbert Paus, Günter Wille, Günter Saak, Peter Gurgel, Dieter Walter, Olaf Klack
  • zugängeZugänge: Uwe Eplinius (Amateur-Nationalspieler von Concordia Hamburg), Peter Gurgel (Außenstürmer des VfL Gevelsberg), Uwe Kwyas (Außenstürmer von Blau-Weiß Wulfen), Roger Wilkendorf (Torwart von Weitmar 09), Hans-Georg Lange (Alroundspieler des SC Hassel), Olaf Klack (ungemein talentierter Mittelstürmer des SC Hassel), sowie Opala, Schanzmann und Jürgen Klahs aus der 2. Mannschaft, die den Sprung in den erweiterten Kader geschafft hatten.
  • abgängeAbgänge: Herbert Pureber, Jürgen Randzio (beide Teutonia Waltrop), Günter Dobslaw (TuS Velen), Mario Asseth (Germania Datteln) und Manfred Kalippke (Hammer Spvg.).     

Außerdem gehörten zum erweiterten Spielerkader Falkewicz.

Trainer:

  • Detlev Brüggemann (in seiner 3. Saison bis 21. April 1980) = 30 Meisterschaftsspiele 1979/80
  • Klaus Quinkert (ab 21. April 1980) = 4 Meisterschaftsspiele 1979/80
Trainerstatistik: Detlev Brüggemannspvgg erkenschwick 2014
Saison Liga Platz Spiele S U N Tore Punkte Schnitt
1977/78 Oberliga Westfalen 2 34 22 6 6 76:34 50:18 2,12
1978/79 Oberliga Westfalen 3 34 19 6 9 66:32 44:24 1,85
1979/80 Oberliga Westfalen 30 18 9 3 50:19 45:15 2,10
GESAMT 98 59 21 18 192:85 139:57 2,02
 
Ergebnisse Oberliga Westfalen
Die Saison sorgDFB Logo 1945 bis 1995 svgte für einen im deutschen Fußball einmaligen Vorgang. Nachdem Westfalia Herne am ersten Spieltag der Zweitligasaison 1979/80 mit 1:0 beim SC Herford gewann, entzog der DFB der Westfalia die Lizenz. Der Hauptsponsor Goldin ging in Konkurs, nachdem der Besitzer Erhard Goldbach über Jahre die Mineralölsteuer nicht abgeführt hatte. Der sportlich abgestiegene Verein Rot-Weiss Lüdenscheid durfte daraufhin in die 2. Bundesliga nachrücken. Die Westfalia mußte innerhalb von wenigen Tagen eine neue Mannschaft zusammenwürfeln, die in der Oberliga Westfalen mitspielte.
Spt. Datum Begegnung Ergebnis Zuschauer
01 12.08.1979 Spvgg. Erkenschwick - VfB Waltrop 3:0 (1:0) 5.000
02 19.08.1979 Spvg. Emsdetten - Spvgg. Erkenschwick 1:3 (0:1) 2.500
04 02.09.1979 FC Paderborn - Spvgg. Erkenschwick 1:1 (0:1) 3.000
03 09.09.1979 Spvgg. Erkenschwick - TSG Harsewinkel 1:0 (0:0) 2.800
05 16.09.1979 Spvgg. Erkenschwick - Sportfreunde Siegen 2:0 (2:0) 2.300
06 23.09.1979 Eintracht Recklinghausen - Spvgg. Erkenschwick 1:2 (1:1) 4.000
07 30.09.1979 Spvgg. Erkenschwick - Hellweg Lütgendortmund 1:1 (0:0) 2.500
08 07.10.1979 Westfalia Herne - Spvgg. Erkenschwick 0:4 (0:2) 4.000
09 21.10.1979 Spvgg. Erkenschwick - Teutonia Lippstadt 0:0 2.500
10 28.10.1979 VfL Gevelsberg - Spvgg. Erkenschwick 0:0 4.000
11 04.11.1979 Spvgg. Erkenschwick - VfB Rheine 1:0 (1:0) 2.100
12 11.11.1979 FC Gütersloh - Spvgg. Erkenschwick 0:4 (0:3) 3.000
13 18.11.1979 Spvgg. Erkenschwick - TuS Schloß Neuhaus 2:1 (1:0) 3.000
14 24.11.1979 SuS Hüsten 09 - Spvgg. Erkenschwick 0:2 (0:2) 2.000
15 02.12.1979 Spvgg. Erkenschwick - SV Holzwickede 0:2 (0:2) 3.000
16 09.12.1979 Spvgg. Erkenschwick - VfB Altena 7:2 (5:0) 2.200
17 23.12.1979 Bünder SV - Spvgg. Erkenschwick 1:0 (1:0) 1.500
18 06.01.1980 VfB Waltrop - Spvgg. Erkenschwick 0:2 (0:0) 4.000
19 13.01.1980 Spvgg. Erkenschwick - Spvg. Emsdetten 2:0 (2:0) 2.000
20 20.01.1980 TSG Harsewinkel - Spvgg. Erkenschwick 0:1 (0:0) 1.000
21 27.01.1980 Spvgg. Erkenschwick - FC Paderborn 2:1 (0:1) 7.000
22 03.02.1980 Sportfreunde Siegen - Spvgg. Erkenschwick 1:2 (0:1) 8.000
23 10.02.1980 Spvgg. Erkenschwick - Eintracht Recklinghausen 0:0 4.600
24 24.02.1980 Hellweg Lütgendortmund - Spvgg. Erkenschwick 3:3 (2:0) 2.500
25 02.03.1980 Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Herne 1:0 (0:0) 2.800
26 09.03.1980 Teutonia Lippstadt - Spvgg. Erkenschwick 1:1 (0:1) 4.291
27 16.03.1980 Spvgg. Erkenschwick - VfL Gevelsberg 0:0 3.000
28 23.03.1980 VfB Rheine - Spvgg. Erkenschwick 0:1 (0:1) 3.200
29 30.03.1980 Spvgg. Erkenschwick - FC Gütersloh 2:2 (1:0) 2.500
30 19.04.1980 TuS Schloß Neuhaus - Spvgg. Erkenschwick 1:0 (1:0) 2.500
31 27.04.1980 Spvgg. Erkenschwick - SuS Hüsten 09 1:1 (1:1) 2.000
32 04.05.1980 SV Holzwickede - Spvgg. Erkenschwick 1:0 (1:0) 1.800
33 11.05.1980 VfB Altena - Spvgg. Erkenschwick   1:3 (0:0) 1.222
34 18.05.1980 Spvgg. Erkenschwick - Bünder SV 3:0*(1:0) 6.000

*Das besondere Spiel: Spvgg. macht alles klar

Nach dem Schlußpfiff von Schiedsrichter Weber war der Rasen des Stimbergstadions in Sekundenschnelle von begeisterten Fans übersät. Mit ihren 3:0-Sieg gegen den Bünder SV, der in dieser Höhe, eher zu knapp als zu deutlich ausfiel, machte die Spielvereinigung Erkenschwick nach wochenlangem Zittern am letzten Spieltag alles klar und sicherte sich in souveräner Manier den Titel des Meisters der Oberliga Westfalen.

Spvgspvgg erkenschwick 2014g.: Roger Wilkebuender svndorf - Werner Gmeiner, (55. Gisbert Horsthemke), Hans-Werner Melis, Hans-Jürgen Wittkamp, Uwe Eplinius - Sönke Wortmann, Klaus-Peter Kerkemeier, Hans-Georg Lange - Dieter Walter, Gisbert Paus, Peter Gurgel (75. Günter Wille) - Trainer: Klaus Quinkert
Bünde: Hoffmann - Hochmann (36. Scholz), Hauptmann, Brummel, Sander - Janowski, Ellenberg (65. Clausmeier), Schulenkorf - Neumann, Gerhard Wiedenhammer, Pott
Tore: 1:0 Sönke Wortmann (33.), 2:0 Hans-Georg Lange (73.), 3:0 Hans-Werner Melis (79.)
Schiedsrichter: Weber (Dortmund)
Zuschauer: 6.000 (Stimberg-Stadion)

 
BILANZ 79/80 Sp. S U N Tore Punkte
Heim 17 10 6 1 28:10 26:08
Auswärts 17 10 4 3 29:23 24:10*
Gesamt 34 20 10 04 57:22 50:18*
*jeweils Ligabestwert
 Die Spvgg. Erkenschwick stieg somit in die 2. Liga Nord auf
 
Abschlußtabelle Oberliga Westfalen Saison 1979/1980
 
Platz Mannschaft Sp. Gesamt Tore Diff. Pkt.
01 Spvgg. Erkenschwick 34 20-10-04 57:22 +35 50-18
02  FC Paderborn 34 17-13-04 55:28 +27 47-21
03  VfL Gevelsberg 34 14-13-07 50:30 +20 41-27
04  Sportfreunde Siegen 34 15-10-09 53:37 +16 40-28
05  TuS Schloß Neuhaus 34 14-10-10 55:43 +8 38-30
06  FC Gütersloh 34 12-11-11 53:40 +13 35-33
07  SV Holzwickede 34 12-11-11 44:46 -2 35-33
08 Hellw. Lütgendortmund 34 11-12-11 46:52 -6 34-34
09  Westfalia Herne (A) 34 11-11-12 42:53 -11 33-35
10  SuS Hüsten 09 34 11-10-13 49:47 +2 32-36
11 Eintracht Recklinghausen 34 10-12-12 44:46 -2 32-36
12  Bünder SV 34 12-07-15 39:49 -10 31-37
13  VfB Rheine 34 11-08-15 47:51 -4 30-38
14  Teutonia Lippstadt (N) 34 08-14-12 37:47 -10 30-38
15  VfB Altena 34 13-04-17 70:83 -13 30-38
16  VfB Waltrop (N) 34 10-09-15 39:46 -7 29-39
17  Spvg. Emsdetten 34 10-07-17 42:70 -28 27-41
18  TSG Harsewinkel 34 06-06-22 38:71 -33 18-50
 

pfeil-steigend Aufsteiger zur 2. Liga Nord:

spvgg erkenschwick 2014Spvgg. Erkenschwick 1916 und damit auch Teilnehmer an der Deutschen Amateurmeisterschaft (siehe unten)

 

pfeil-fallend Absteiger in die Verbandsliga:

emsdetten 05tsg harsewinkelSpvg. Emsdetten, TSG Harsewinkel (beide in die Verbandsliga 1). 

 

pfeil-steigend Aufsteiger in die Amateuroberliga:

hammer spvgstv horst emscherHammer Spvg. (Meister Verbandsliga 1),

STV Horst-Emscher (Meister Verbandsliga 2).

 

pfeil-fallend Dazu kommt aus der 2. Liga Nord:

dsc wanne eickel 1969 2000DSC Wanne-Eickel (wegen Lizenzverzicht).

 
Torschützenliste 1979/1980
 
Platz Name Verein Tore
1. Hansi Kriar* TuS Schloß-Neuhaus 23
2. Hans-Jürgen Andexter VfB Altena 19
3. Dirk Schröter SuS Hüsten 09 18
4. Hansi Faust VfB Altena 17
5. Gisbert Paus Spvgg. Erkenschwick 16
 6. Rosenkiewitz Eintracht Recklinghausen 14
  Vogt TSG Harsewinkel 14
  Weidenhammer Bünder SV 14
9. Schulte TuS Schloß-Neuhaus 13
  Helmes Sportfreunde Siegen 13
  Mielcarik Hellerg Lütgendortmund 13
 
 *SPIELERINFO: Johann Kriar (* 9. Juli 1952) gen. "Hansi"

kriar johannDer Stürmer Johann Kriar begann seine Karriere bei Borussia Lippstadt und wechselte später zum Verbandsligisten 1. FC Paderborn. Im Sommer 1977 ging er zum Lokalrivalen TuS Schloß Neuhaus, der gerade in die Verbandsliga aufgestiegen war. Dort entwickelte sich Kriar zum Torjäger. In den ersten beiden Spielzeiten wurde er jeweils Torschützenkönig der Liga und traf in der Saison 1978/79 31 Mal und ein Jahr später 23 Mal.

 
Zuschauertabelle 1979/1980

logo_oberligaDie "Halbmilliongrenze" an Zuschauern ist in der westfälischen Oberliga auch im zweiten Jahr ihres Bestehens nicht erreicht worden. Es kamen aber mit 452 635 Besuchern in diesjährigen 306 Spielen immerhin rund 10 000 Zuschauer mehr als im Vorjahr (441 985), die einen Schnitt von 1.479 pro Spiel bedeuten. Dennoch bestehen gute Aussichten, diese Traumziffer bei einer noch besseren Besetzung in den nächsten Jahren zu erreichen. In Siegen, Erkenschwick, Paderborn und im Emsland gab es die Spiele mit Rekordziffern, während in Gütersloh durch den Leistungsrückgang beim FC auch die führende Position mit den vorjährigen überragenden Zuschauerzahlen eingebüßt wurde.

Die nachfolgende Tabelle weist aus , wieviel Zuschauer jeder Verein in seinen 17 Heimspielen hatte (erste Ziffer = Rang des Vorjahres):

Platz Vorjahr  Mannschaft  Spiele  Gesamt   Schnitt 
1 (02) Spvgg. Erkenschwick 17 57.500 3.382
2 (09) Sportfreunde Siegen 17 38.950 2.291
3 (05) 1. FC Paderborn 17 35.800 2.105
4 (04) VfB Rheine 17 35.050 2.061
5 - Teut. Lippstadt 17 35.050 2.061
6 - VfB Waltrop 17 31.650 1.861
7 (01) FC Gütersloh 17 30.000 1.764
8 (11) VfL Gevelsberg 17 25.600 1.505
9 (07 Emsdetten 05 17 23.750 1.397
10 (03) TuS Schloß Neuhaus 17 22.200 1.305
11 (10) SuS Hüsten 09 17 21.200 1.247
12 - Westfalia Herne 17 21.000 1.235
13 (12) SV Holzwickede 17 16.150   950
14 (13) Eintracht Recklinghausen 17 15.635   919
15 (15) VfB Altena 17 12.400   729
16 (08) Hellw. Lütgendortmund 17 11.550   678
17 (17) Bünder SV 17   9.800   576
18 (14) TSG Harsewinkel 17   9.550   561
    G E S A M T 306 433.485  1.479
 Der Rekordbesuch der Saison war in Siegen beim Spiel gegen den Favoriten und späteren Meister Spvgg. Erkenschwick mit nahezu 8.000 zahlenden Zuschauern, dazu auf dem Nebenplatz des Leimbachstadions zu verzeichnen. Es folgten die Spiele des Meisters Erkenschwick gegen Paderborn mit 7.000, des 1. FC Paderborn gegen TuS Schloß Neuhaus und der Spvgg. Erkenschwick gegen Bünder SV mit je 6.000 sowie das Spiel TuS Schloß Neuhaus gegen 1. FC Paderborn mit 5.000. Das Gegenstück: Es gab mehere Spiele mit nur 200, 250 und 300 Besuchern.
Deutsche Amateurmeisterschaft 1979/1980
Als Meister der Oberliga Westfalen durfte die Spvgg. Erkenschwick an der Deutschen Amateurmeischerschaft teilnehmen. 

MODUS: NacDFB Logo 1945 bis 1995 svgh dem 1978 bundesweit die Oberligastaffeln eingerichtet wurden, ermittelten die acht Staffelsieger der Oberligen im k.o.-System den deutschen Amateurmeister. Das Viertel- und Halbfinale wurden in Hin- und Rückspiel, das Finale in einem Spiel ausgetragen.

VPokal fuer den deutschen Amateurmeisteriertelfinale am 01.06.1980 und 05.06.1980:

  • FC Augsburg - VfB Oldenburg 5:0 und 0:2;
  • KSV Hessen Kassel - Preußen Berlin 4:0 und 2:1;
  • Borussia Neunkirchen - VfB Stuttgart Amateure 0:4 und 2:0;
 
 DAM 1. Runde Hinspiel, Sonntag. 1. Juni 1980 15 Uhr (Stadion Hünting)
 Der Held hieß Bockenfeld

Der Held des Tages war der zweifache Torschütze Bockenfeld.

1. FC Bocholt - Spvgg. Erkenschwick 2:0 (1:0)
Bocholt: W1fc_bocholtolfang Kiesespvgg erkenschwick 2014lmann - Manfred Bockenfeld, Lutz Philipp, Jan Roeloffzen - Roland Patzke, Uwe Montelett, Werner Albrecht, Herbert Lütkebohmert (46. Wolfgang Keken) - Uwe Hansel, Peter Müller, Jürgen Tänzer - Trainer: Friedel Elting
Spvgg.: Roger Wilkendorf - Sönke Wortmann, Hans-Werner Melis, Horst Koschmieder, Werner Gmeiner - Uwe Eplinius, Dieter Walter (80. Jürgen Klahs), Klaus-Peter Kerkemeier - Olaf Klack (57. Günter Saak), Gisbert Paus, Peter Gurgel - Trainer: Klaus Quinkert
Tore: 1:0 Manfred Bockenfeld (41.), 2:0 Manfred Bockenfeld (48.)
Schiedsrichter: Karl-Josef Assenmacher (Hürth)  
Zuschauer: 3.500 (Stadion Hünting)
Gelbe Karten: keine
 
 DAM 1. Runde Rückspiel, Donnerstag, 5. Juni 1980 (Stimberg-Stadion)
Spvgg. Erkenschwick - 1. FC Bocholt 0:2 (0:1)
Spvgg.: Rogespvgg erkenschwick 2014r Wilkendorf - W1fc_bocholterner Gmeiner, Hans-Werner Melis, Hans-Jürgen Wittkamp - Uwe Eplinius, Sönke Wortmann, Klaus-Peter Kerkemeier, Hans-Jürgen Lange (19. Jürgen Klahs), Peter Gurgel - Dieter Walter, Gisbert Paus - Trainer: Klaus Quinkert
Bocholt: Wolfgang Kieselmann - Roland Patzke logo gelbe karte, Lutz Philipp, Jan Roeloffzen, Wolfgang Keuken - Uwe Montelett (42. Klaus Hassenberg), Herbert Lütkebohmert (62. Horst Riege), Werner Albrecht, Uwe Hansel - Peter Müller, Manfred Bockenfeld - Trainer: Friedel Elting
Tore: 0:1 Manfred Bockenfeld (37.), 0:2 Uwe Montelett (47. Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Günter Linn (Altendiez)  
Zuschauer: 2.000 (Stimberg-Stadion)
Gelbe Karte: / - Roland Patzke 

Bocholt ungefährdet

Der Meister der Amateur-Oberliga Nordrhein war der erste Gegner in den Spielen um die Amateurmeisterschaft. Doch die "Stimberg-Knappen" waren mit den Gedanken wohl schon bei den Kommenden Kämpfen in der zweiten Bundesliga. Die Spiele gegen den 1. FC Bocholt wirkten jedenfalls ernüchternd.

 

 Vorschlußrunde:

  • KSV Hessen Kassel - VfB Stuttgart Amateure 1:3 und 0:11;
  • FC Augsburg - 1. FC Bocholt 5:3 und 2:3: 

Endspiel: VfB Stuttgart Amateure - FC Augsburg 2:1. 

Deutscher Amateurmeister 1979/1980:

VfB Stuttgart Amateure (Sieger am 20. Juni 1980 vor 2.000 Zuschauern auf der VfB-Anlage Platz 1)

 
Pokalsaison 1979/1980
 dfbpokalZu Beginn der Saison 1979/1980 stand das wichtige Landespokalspiel gegen TuS Sundern auf dem Programm. Der Gewinner erreicht die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal....

 Westfalenpokal 5. Runde, Sonntag, 8. Juli 1979, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)

Spvgg. Erkenschwick - TuS Sundern 3:2 (1:1)
Spvspvgg erkenschwick 2014gg.:tus sundern Manfred Polfuß - Dietmar Draheim, Werner Gmeiner, Horst Koschmieder - Erwin Häming, Jürgen Wittkamp, Klaus Kerkemeier (46. Jürgen Klahs), Gisbert Horsthemke - Dieter Walter, Gisbert Paus, Günter Wille - Trainer: Detlev Brüggemann
Tore: 1:0 Gisbert Paus (8.), 1:1 Paul (38.), 2:1 Gisbert Paus (46.), 3:1 Günter Wille (72.), 3:2 Paul (75.)
Schiedsrichter: Schweswig (Gelsenkirchen)
Zuschauer: 1.000 (Stimberg-Stadion)
 Glück gehabt
Mit einem schmeichelhaften 3:2-Erfolg über die ehrgeizigen Sauerländer aus Sundern schaffte der Amateuroberligist den Sprung in die 1. DFB-Pokalhauptrunde. Paus und Wille waren die Torschützen in einem Spiel, das für die Erkenschwicker zum Stolperstein hätte werden können. Der Landesligist brachte die vom Trainingsrückstand "gekennzeichneten" Erkenschwicker Kicker oftmals in Verlegenheit und konnte sogar die Sympathien der knapp 1000 Besucher nach Spielschluß sichern.

 
spvgg erkenschwick 2014Damit qualifizierte sich die Spvgg. Erkenschwick für die 1. Hauptrunde der Saison 1979/1980. Die Auslosung ergab ein Auswärtsspiel beim BV 08 Lüttringhausen (siehe unten).
 Doch bevor das Hauptrundenspiel im August ausgetragen wurde, standen noch drei Kreispokalspiele an: 
 
 Kreispokal, 1. Runde, Sonntag, 15. Juli 1979, 15 Uhr (Sportplatz an der Weidenstraße)
Grün-Weiß Erkenschwick - Spvgg. Erkenschwick 1:2 (0:2)
Ggw erkenschwickWE: Mundt spvgg erkenschwick 2014- Heilhammer, Vitmar, Päßler, Haas, Jansen (60. Penzer), Schmülling, Scheuremann, Laurenawitz (46. Zimmer), Mertens, Dolar - Trainer: Zeitz
Spvgg.: Manfred Polfuß - Dietmar Draheim, Horst Koschmieder, Jürgen Klahs - Sönke Wortmann, Jürgen Wittkamp, Klaus Kerkemeier, Erwin Häming, Gisbert Horsthemke - Gisbert Paus, Günter Wille - Trainer: Detlev Brüggemann
Tore: 0:1 Gisbert Horsthemke (24.), 0.2 Erwin Häming (44.), 1:2 Scheuermann (53.)
Schiedsrichter: Brüig (Haltern)
Zuschauer: 900 (Sportplatz an der Weidenstraße)
 Stimberg-Elf musste kämpfen
Einen Achtungserfolg erzielte der Kreisligist Grün-Weiß Erkenschwick in der ersten Runde des DFB-Pokalwettbewerbes auf Kreisebene gegen die Spielvereinigung. Vor etwa 900 Zuschauern, das war Rekordbesuch an der "Weidenstraße", mußte sich der Amateuroberligist mit einem 2:1-Erfolg begnügen und den Mut und Einsatz von Trainer Zeizs gut eingestellte Truppe anerkennen. Für eine ausgesprochene Pokalsensation reichte es bei Grün-Weiß noch nicht, wenn der Schuß von Libero Haas aber kurz vor Schluß gepaßt hätte, dann wäre die eventuell notwendig gewordene Verlängerung schon eine Überraschung gewesen. 
 Kreispokal 2. Runde, Sonntag, 22. Juli 1979, 15 Uhr (Ostringstadion Datteln)
Germania Datteln - Spvgg. Erkenschwick 0:1 (0:0)
Dattelgermania dattelnn: Dörspvgg erkenschwick 2014ing - Müller, Wander, Küper, Meermann, Wrobel, Stöhr, Eiringhaus, Grabowski, Bernd, Schalomon (74. Klask)
Spvgg.: Manfred Polfuß - Jürgen Klahs, Horst Koschmieder, Hans-Werner Melis - Erwin Hämining, Klaus Kerkemeier, Gisbert Horsthemke, Dietmar Draheim, Sönke Wortmann - Falkewiecz - Trainer: Detlev Brüggemann
Tor: 0:1 Sönke Wortmann (60.)
Schiedsrichter: Bottermann (Herten)
Zuschauer: 900 (Ostringstadion Datteln)
 Ohne Stürmer einige Probleme
Der Abschluß eines dreitätigen Trainingslagers für die Spielvereinigung Erkenschwick war keinesfalls ein "schlauchender" Geländelauf am Sonntagmorgen, sondern das Pokalspiel bei Germania Datteln, wobei Trainer Brüggemann einen Stürmer (Falkewiecz) aus der 2. Mannschaft "auslieh", sich ansonsten, aber nur mit Mittelfeld- und Abwehrspielern aus der Affäre zog.
Sönke Wortmann fand schließlich nach 60 Minuten das Ziel und gab dem sonst sicheren Döring im Germanentor das Nachsehen. 
 Kreispokal 3. Runde, Sonntag, 29. Juli 1979, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
Spvgg. Erkenschwick - Spvgg. Herten 3:1 (2:1)
Spvgspvgg erkenschwick 2014g.: Manfred Pspvgg herten bis 2000olfuß - Erwin Häming, Dietmar Draheim, Hans-Werner Melis, Jürgen Wittkamp - Jürgen Klahs (64. Falkewicz), Klaus Kerkemeier (75. Gisbert Paus), Gisbert Horsthemke - Günter Saak, Horst Koschmieder - Trainer: Detlev Brüggemann
Herten: Henel - Psonka, Roggow, Nobis, Klein, Kalkowski (46. Kaut), Burdenski, Herelik, Wirbitzki, Kruppa, Stobbe
Tore: 1:0 Horst Koschmieder (30. Minute), 1:1 Wirbitzki (38.), 2:1 Günter Saak (45.), 3:1 Falkewicz (82.)
Schiedsrichter: Nöding (Wulfen)
Zuschauer: 800 (Stimberg-Stadion)
 Angriff ist noch ein Problem
Vor der schwachen Kulisse von gerade 800 Zuschauern besiegte die Spielvereinigung Erkenschwick die Katzenbusch-Elf mit 3:1 Toren. Die Hertener, die in der 3. Pokalrunde auf Kreisebene ihr Heimrecht abtraten, dürften wegen der finanziellen Erwartungen doch ziemlich enttäuscht sein. Die Zeiten , da diese Mannschaften beim Aufeinandertreffen die Ränge füllten, sind eben vorbei. Es bleiben nur romantische Erinnerungen, und mehr auch nicht.
 
 spvgg erkenschwick 2014Die Spielvereingung Erkenschwick stand damit in den Pokalrunden auf Landesebene der Spielzeit 1979/1980.
 1. Hauptrunde DFB-Pokal: Samstag, 25. August 1979, 16 Uhr (Lennep Sportplatz) 
 Aus für Erkenschwick
Zwei "Fußballwelten" trafen beim samstäglichen DFB-Pokalspiel in Remscheid-Lennep aufeinander: Auf der einen Seite sahen annähernd 3000 Zuschauer den kampfstarken BV 09 Lüttringhausen , und auf der anderen die sensiblen Techniker der Spvgg. Erkenschwick. Die Frage nach dem Sieger ist angesichts dieser Konstellation von einfacher Natur: mit 3:2 besiegten die Bergischen eine Stimberg-Elf, die selbst mit einem 2-Tore-Abstand noch hätte zufrieden sein können. Diese Tatsache beschönigte auch Trainer Brüggemann nicht, für den Amateurnationalspieler Gisbert Paus ein Totalausfall war.

 BV 08 Lüttringhausen - Spvgg. Erkenschwick 3:2 (2:1)

bv_luettringhausenspvgg erkenschwick 2014

Lüttringhausen: Hild - Formarelli (60. Bals), Schröder, Pirsig, Balewski, Stachel, Hörnig, Odendahl (81. Held), Steinhauer, Natter, Sobbe - Trainer: Manfred Reichert
Spvgg.: Roger Wilkendorf - Dietmar Draheim (71. Sönke Wortmann), Erwin Häming, Hans-Werner Melis, Uwe Eplinius, Hans-Jürgen Wittkamp, Gisbert Horsthemke, Klaus-Peter Kerkemeier, Günter Saak, Gisbert Paus (46. Dieter Walter), Peter Gurgel - Trainer: Detlev Brüggemann
Tore: 1:0 Odendahl (21.), 1:1 Erwin Häming (27.), 2:1 Hornig (45.), 3.1 Steinhauer (62.), 3:2 Jürgen Wittkamp (90.)
Schiedsrichter: Karl-Josef Prinz (Stollberg)
Zuschauer: 2.500 (Lennep Sportplatz)
Gelbe Karten: Fornatelli, Odendahl / -

 Hinweis: Der BV Lüttringhausen gewann sein Zweitrundenspiel bei Westfalia Herne mit 4:1 und unterlag in der dritten Runde beim TSV 1860 München mit 0:4.

 DFB-Pokalsieger 1979/1980:

FFortuna Dusseldorf 1979 1988ortuna Düsseldorf (mit einen 2:1-Finalsieg am 4. Juni 1980 im Gelsenkirchener Parkstadion gegen den 1. FC Köln).

 
 Landespokalspiele als "Vorgriff" auf die neue Spielserie 1980/81:
 Westfalenpokal 1. Runde: Sonntag, 14. Oktober 1979, 15 Uhr (Castroper-Stadion an der B235)
SG Castrop 1902 - Spvgg. Erkenschwick 0:5 (0:1)
Ssg castroppvgg.: Manfred Polfuß - Uwespvgg erkenschwick 2014 Kwyas, Sönke Wortmann (83. Roger Wilkendorf), Dietmar Draheim, Jürgen Wittkamp (32. Hans-Werner Melis) - Hans-Georg Lange, Dieter Walter, Gisbert Horsthemke - Günter Saak, Olaf Klack, Günter Wille - Trainer: Detlev Brüggemann
Tore: 0:1 Jürgen Wittkamp (25.), 0:2 Dieter Walter (56.), 0:3 Olaf Klack (57.), 0:4 Keiler (59. Eigentor), 0:5 Gisbert Horsthemke (60.)
Schiedsrichter: Knepper (Seppenrade)
Zuschauer: 500 (Castroper-Stadion an der B235)
 Hoher Sieg täuscht
Mit einem klaren 5:0-Sieg erreichte der Spitzenreiter der Amateuroberliga die nächste Pokalrunde. Ohne das Kontigent an verletzten Spielern und ohne die, die am Samstag in der Westfalenauswahl spielten, hatte Brüggemann erhebliche Aufstellungssorgen um die Begegnung in Castrop über die Runden zu schaukeln. Als sich schließlich noch Wittkamp und Wortmann verletzt auswechseln ließen, spielte Torhüter Wilkendorf "Sturmspitze". 
Westfalenpokal, 3. Runde: Ostersamstag, 5. April 1980, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
Spvspvgg erkenschwick 2014gg. Erkenschwick - Concordia Bochum 4:0 (1:0)
Spvgg.: Roger Wilkendorf - Hans-Jürgen Wittkamp - Werner Gmeiner, Dietmar Draheim, Sönke Wortmann - Uwe Eplinius, Hans-Georg Lange, Gisbert Paus - Peter Gurgel (46. Dieter Walter), Olaf Klack, Günter Wille - Trainer: Detlev Brüggemann
Tore: 1:0 Sönke Wortmann (30.), 2:0 Olaf Klack (60.), 3:0 Gisbert Paus (69.), 4:0 Uwe Eplinius (75.)
Zuschauer: 950 (Stimberg-Stadion)
 Bannbrecher Wortmann...
Mit einem sicheren 4:0-Erfolg über den Bochumer Landesligisten Concordia Bochum erreichte die Spvgg. Erkenschwick am Ostersamstag erwartungsgemäß die 4. Runde des DFB-Pokal auf Landesverbandsebene. Beide Mannschaften konnten nicht ihre stärkste Besetzung aufbieten, und so fehlte der Begegnung, die kurzfristig vom Bochumer Aschenplatz ins Stimberg-Stadion verlegt worden war, von Beginn an jener Reiz, den die fehlenden Bochumer Routiniers Fiege, Nather und Heringhaus versprachen.
Spätestens nach dem 2:0 durch Klack in der 60. Minute war alles nur noch Formsache. Paus und Eplinius schraubten das Ergebnis auf 4:0, womit die Überlegenheit auch zahlenmäßig auf das rechte Maß gebracht wurde.

 Westfalenpokal 4. Runde:

  • TuS Niederense - Spvgg. Erkenschwick 1:2
 Westfalenpokal 5. Runde: Sonntag, 8. Juni 1980, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)
Spvgg. Erkenschwick - BSV Menden 6:2 (2:0)
Spspvgg erkenschwick 2014vgg.: Roger Wilbsv mendenkendorf - Werner Gmeiner, Uwe Eplinius, Olaf Klack, Hans-Jürgen Wittkamp - Sönke Wertmann, Dieter Walter*, Klaus-Peter Kerkemeier - Peter Gurgel (46. Andre Beckmann), Günter Saak, Günter Wille - Trainer: Klaus Quinkert
Tore: 1:0 Olaf Klack (27.), 2:0 Günter Wille (32.), 3:0 Günter Wille (47.), 4:0 Klaus-Peter Kerkemeier (60.), 4:1 Hesse (76.), 4:2 Boguslawski (78.), 5:2 Günter Wille (83.), 6.2 Dieter Walter (86.)
Zuschauer: 800 (Stimberg-Stadion)
 Spvgg. ganz locker weiter
Die Spvgg. Erkenschwick qualifizierte sich für die 1. Hauptrunde um den DFB-Pokal. Im Stimberg-Stadion hatte der südwestfälische Verbandsligist BSV Menden als letzter Gegner auf westfälische Ebene keine Chancen gegen den Westfalenmeister, der auf diese Weise das Ausscheiden aus der Deutschen Amateurmeisterschaft vergessen machen wollte.
*Hinweis: Gegen den BSV Menden wurde Dieter Walter zum letzten Mal in der 1. Mannschaft der Spielvereinigung eingesetzt.
 
 spvgg erkenschwick 2014Damit qualifizierte sich die Spvgg. Erkenschwick für die 1. Hauptrunde der Saison 1980/1981.
 
 Kreispokal 1. Runde*: Sonntag, 15. Juni 1980, 15 Uhr (Sportplatz des SV Titania an der Esseler Strasse)
SV Titania Erkenschwick - Spvgg. Erkenschwick 1:6 (1:1)
Bis zur Pause hielt trotz des 0:1 die erheblich klassentiefere Titania mit dem Ausgleichstor von Hermann gut mit. Dann setzte sich die Spvgg. eindeutig durch. Die Treffer des Siegers erzielten Böhm (2), Koschmieder, Beckmann, Lorenz und Viehl.
 *Hinweis: Durch den Zweitligaaufstieg brauchte die Spvgg. im Kreispokal in den weiteren Runden nicht mehr antreten, da sie für die 1. Hauptrunde 1981/1982 automatisch qualifiziert war.  
 
Ergebnisse Freundschaftsspiele 1979/1980

Zur Vorbereitung auf die Meisterschaftsserie wurde ein Freundschaftsspielprogramm absolviert.

Die Ergebnisse:

Wappen Datum Gegner Ergebnis
westfalia_gro-reken 20.07.1979 SV Westfalia Groß-Reken (A) 2:1
tsg_duelmen 25.07.1979 TSG Dülmen (A) 1:0
westfalia herne 31.07.1979 Westfalia Herne (H) 2:1
sg hillen   SG Hillen (A) 5:0
stv_horst-emscher 12.04.1980 STV Horst-Emscher (A) 1:0 (0:0)*
BILANZ: 5 Spiele, 5 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen, 11:2 Tore
 *Nur Wortmann traf
Ohne Wittkamp, Horsthemke und Draheim waren die Erkenschwicker gegen die Horster zwar in der Spielanlage überlegen, konnten aber weitem nicht einen Klassenunterschied aufzeigen. Man kommt nicht umhin den knappen Erfolg, den Wortmann in der 87. Minute nach einem konstruktiven Angriff sicherstellte, als schmeichelhaft darzustellen.
 
zur Saison 1980/1981
 

Quellenverzeichnis:

  • Chronik der Spvgg. Erkenschwick
  • Ausgaben des Kicker-Sportmagazin der Saison 1979/1980 
  • Archiv Medienhaus Bauer

Ähnliche Beiträge

Free Joomla templates by Ltheme