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Um viel Geduld bat gleich zu Beginn der Saison der neue Trainer Friedhelm Schulte, als er mit dem ihm anvertrauten Spielerkader die ersten Freundschafts- und Pokalspiele austrug.
Dieter Tartemann, emotionsgelanden und bei den Spielern beliebt wie kein anderer Trainer zuvor, nahm seine "ganz persönliche Rache". Als feststand, dass er am Stimberg unerwünscht sei, überzeugte er Stammspieler wie Pröpper, Neuhaus und Beckmann davon, dass die Luft bei Rot-Weiß Essen gesünder sei als in Erkenschwick. Von mehr Geld einmmal ganz zu schweigen. Das bewährte Trio überlegte nur kurze Zeit. Dann stand fest: Mit Tartemann auf zu neuen Ufern. Das hatte im Verlauf der Spielzeit zur Folge, daß die 1. Mannschaft bedrohlich an"s Tabellenende rutsche. Selbstvertrauen und Durchschlagskraft waren dahin. Die "Scheidung" war somit vorprommamiert. Schulte, am Stimberg ständig zwischen Frust und Wut lebend, zog seine persönliche Konsequenzen. Er ging, sprach von zu großen Differenzen zwischen ihn und Mannschaft und machte den Weg frei.
Unter seiner Trainerregie langte es nach Abschluß der Saison noch zu einem gesicherten Mittelfeldplatz in der Amateur-Oberliga Westfalen. Die Zeichen waren jedoch gesetzt. Bei der Spielvereinigung mußten neue Perspektiven und Ideen aufgezeigt werden. |
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| Der Spielerkader 1984/1985 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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INFO: Kader 84/85
Außerdem wurden noch eingesetzt die Sportkameraden Mario Asseth, Michael Dömer, Olaf Klatt und Molly.
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Trainer:
*Hinweis: bei zwei Oberligaspiele (in Waltrop und gegen Siegen) saß Co-Trainer Karl-Heinz Schroth auf der Bank, da Jürgen Wittkamp wegen einer Knie-Operation in Mönchengladbach im Krankenhaus lag). |
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| Ergebnisse Oberliga Westfalen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| *WERTUNG: Durch WFV-Spruchkammer wurde die·1-4 Heimniederlage gegen TuS Schloß-Neuhaus in einen 2-0 Sieg umgewandelt. Ursache war der Einsatz des noch nicht spielberecntigten Colin Bell von TuS Schloß-Neubaus. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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**Das besondere Spiel: Der Tiefpunkt ist erreicht! 2:12 Punkte, 3:21 Tore und der letzte Tabellenplatz, so die katastrophale Bilanz nach sieben Spieltage für der Spielvereinigung Erkenschwick. Konsequenz: für den am Saisonstart vom VfB Waltrop gekommenden Trainer Friedhelm Schulte ist "Schicht am Stimberg". Der neue Mann in Erkenschwick wurde der von 1978 bis 1981 als Spieler tätige Ex-Profi Jürgen Wittkamp. SC Eintracht Hamm - Spvgg. Erkenschwick 5:0 (0:0) |
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| Abschlußtabelle Oberliga Westfalen Saison 1984/1985 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Meister wurde der SC Eintracht Hamm mit drei Punkten Vorsprung auf den DSC Wanne-Eickel. In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga wurde Hamm Vierter in der Nordgruppe und verpasste dadurch den Aufstieg. Diesen schafften der VfL Osnabrück und Tennis Borussia Berlin. |
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| *TuS Schloß Neuhaus wurde wegen des vierfachen Einsatzes des nicht spielberechtigten Akteurs Colin Bell bestraft: Die vier Spiele, die der TuS allesamt gewonnen hatte, wurden mit 0:2 für den TuS als verloren gewertet. Ohne den Punktabzug wäre die Mannschaft Vizemeister geworden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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*INFO: Fusion zum TuS Paderborn-Neuhaus
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| Ligastärke: In der Saison 1985/1986 spielte die Oberliga Westfalen mit 17 Vereinen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bilanz zur Oberliga-Westfalen 1984/1985 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
"Die Meisterschaftssaison 1984/85 in der höchsten westfälischen Amateurklasse war alles andere als eine Supersaison. Echte Leistungsspitze wurde weitgehend durch Mittelmäßigkeit ersetzt." Dieses vernichtende Urteil fällt nicht die Fachpresse, sondern das offizielle Organ des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen, der "Westfalen-Sport". Die Spvgg. Erkenschwick Spvgg. Erkenschwick, immerhin seit der Oberliga-Gründung vor sieben Jahren, noch nie aus dieser Klasse abgestiegen, war also letztlich nur Gleicher unter Gleichen. Denn zufrieden waren natürlich auch die Verantwortlichen des Stimberg-Klubs mit der abgelaufenen Saison nicht.Immerhin sechs Klubs schrieben sich in die Ehrenliste der Tabellenführer ein: je 13mal der TuS Schloß Neuhaus (ausschließlich in der Herbstserie) und SC Eintracht Hamm (erstmals nach den 15. Spieltag und zuletzt zehnmal in Serie), dreimal der ASC Schöppingen 18. bis 20. Spieltag), je zweimal Preußen (4. und 5. Runde) und DSC Wanne-Eickel 823. und 24. Spieltag)sowie einmal der VfB Waltrop (nach dem 2. Spieltag), der dann in Schlußrunde als Absteiger Nummer 2 ermittelt wurde. Das Rückgänge durchaus auch einen positiven Aspekt haben können, läßt sich anhand der Fairneßtabelle belegen. Gegenüber der Vorjahressaison gingen die roten Karten von 36 auf 32 und die Zeitherausstellungen von 163 auf 241 zurück. Torjäger Nummer eins war Ralf Regenbogen vom DSC Wanne-Eickel mit 25 Treffern. Er wechselt bekanntlich zu Schalke 04, die Erkenschwicker werden also noch einmal Geld für den "Ralli" bekommen, denn der schnürrte ja auch schon für die Schwarz-Roten die Schußstiefel. Genauso wie Torjäger Nummer zwei, Gisbert Paus, der es für Eintracht Hamm auf 24 Treffer brachte. 20 Tore erzielte Tschiskale (Münster), je 19 Gercke (Schöppingen) und der Ex-Waltroper Köhler (Schloß Neuhaus). Ein Erkenschwicker ist übrigens nicht unter den besten 19 Torschützen der Liga zu finden. Die Liste hört bei zehn Treffern auf, Jürgen Biermann, vor Saisonbeginn vom SV Sodingen gekommen, brachte es jedoch nur auf sieben. Sechs erzielte der ebenfalls aus Sodingen zum Stimberg gewechselte Polenz. Interessant ist in diesem Zusammenhang sicher, daß der SV Sodingen trotz des Abgangs dieser beiden Stürmer und anderer Spieler in dieser Saison den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat. Die weiteren Torschützen Horsthemke, Stratmann und Tapken (4), Melis (3), der dritte Ex-Sodinger Tönnishoff (2), Steigerwald, Dömer und Dewitz (je 1) und ein Eigentor. Elfmeter verwandelten Horsthemke und Melis (je zwei) und Tapken einen. Die rote Karte sahen Melis und Draheim. |
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| Zuschauertabelle 1984/1985 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geldmeister ist Preußen Münster | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Alarmierend ist vornehmlich der Abwärtstrend des Zuschauerschnittes von 1979 bis 1985: 1430 in 1979/80, 1460 in 1979/80, 1142 in 1980/81, 1316 in 1981/82, 1217 in 1982/83, 1149 in 1983/84 und 1073 in 1984/85. |
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| Pokalsaison 1984/1985 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Hinweis: Das besondere an dieser Pokalsaison war die Tatsache, das gleich zwei Kreispokal-Wettbewerbe ausgetragen wurden. Der erste im Juli 1984, diente zur Qualifikation des laufenen Landespokal 1984/1985. Der zweite im Fruhjahr 1985 ermittelte die Teilnehmer für den kommenden Westfalenpokal der Spielzeit 1985/1986. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kreispokal 1. Runde, Samstag, 7. Juli 1984, 15 Uhr (Sportplatz Lülfstrasse) SG Suderwich - Spvgg. Erkenschwick 0:1 (0:1) Suderw ich: Ahns - Gilln er, Oneschko (60. Herzmann), Kleibrink, Schlüter, Buschmeier (78. Brösecke), Schröder, Theis, Rottmann, Kellmann, DienstbierSpvgg.: Schütte - Mario Asseth, Dietmar Draheim, Hans-Werner Melis, Günter Simon, Rainer Stratmann - Frank Pfeifer, Rainer Fische, Sprick, Gisbert Horsthemke, Dömer (80. Domagalla) - Trainer: Fridhelm Schulte Tor: 0:1 Rainer Stratmann (39.) Schiedsrichter: Gröger (Datteln) Zuschauer: 200 (Sportplatz Lülfstrasse) Erkenschwicks "Notelf" reicht 1:0 Mit nur vier Stammspielern der 1. Mannschaft (Draheim, Melis, Stratmann, Horsthemke), einigen Jugendspielern und zwei Alte Herren (Simon und Sprick) waren die Erkenschwicker nach Suderwich gekommen. Vielleicht lag es daran, daß von einem Klassenunterschied während der gesamten Partie nichts zu spüren war. |
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| Kreispokal 2. Runde, Dienstag, 17. Juli 1984, 18:30 Uhr (Stadion Storchsbaumstraße) Hinweis: Das Spiel war ursprünglich geplant für den 15. Juli 1984, fiel aber wegen zu viel Regen aus SV Dorsten-Hardt - Spvgg. Erkenschwick 0:4 (0:1) Dorst en: Waibrodt - Bockholt - Pannenbecker (68. Wilmen), Qualmann , Ewald - Hamann (72. Cirkel), Büchter, Kleinespel, Schulte - Wilkin, GromannSpvgg.: Bernd Giese - Wolfgang Steinke - Dietmar Draheim, Hans-Werner Melis - Fischer (72. Detlef Becker), Peter Krüger (75. Werner Apitsch), Rainer Stratmann, Gisbert Horsthemke - Frank Pfeifer, Sprick, Dömer - Trainer: Friedhelm Schulte Tore: 0:1 Frank Pfeifer (13.), 0:2 Rainer Stratmann (61.), 0:3 Frank Pfeifer (75.), 0:4 Detlef Becker (86.) Schiedsrichter: Brüning (Haltern) Zuschauer: 250 (Stadion Storchsbaumstraße) Spvgg. ohne große Mühe Eine ideale Abwechslung zum stupiden Konditionstraining der letzten Tage bedeutete für die Erkenschwicker die Pokal-Partie beim SV Dorsten Hardt. 4:0 (1:0) siegten die Oberligisten vom Stimberg vor 250 Besuchern, ohne sich ein Bein auszureißen. Den Dorstenern blieb die Erkenntnis, die Schwarz-Roten hin und wieder in Verlegenheit zu bringen - vor allem in der ersten Halbzeit. |
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| Kreispokal 3. Runde, Sonntag, 22. Juli 1984, 15 Uhr (Sportplatz an der Wasserbank - Ascheplatz) Spvgg. 95/08 Recklinghausen - Spvgg. Erkenschwick 6:5 n.E. (0:0/2:2) 95/08: Glapski - P otthast, Schulz, Paternoster, Bergm ann (105. Kramer), Gärber, Schenk (105. Tack), Skarbnik, Rother, Michael Lawniczak, Achim DolarSpvgg.: Bernd Giese - Mario Asseth, Dietmar Draheim, Hans-Werner Melis, Wolfgang Steinke, Rainer Stratmann (45. Detlef Becker) - Manfred Tapken (45. Kalla Schroth), Frank Pfeifer, Peter Krüger, Gisbert Horsthemke - Dömer - Trainer: Friedhelm Schulte Tore: 1:0 Achim Dolar (101.), 1:1 Peter Krüger (104.), 1:2 Peter Krüger (110.), 2:2 Michael Lawniczak (115.) Schiedsrichter: Hubert Bottermann (Herten) Zuschauer: 600 (Sportplatz an der Wasserbank - Ascheplatz) Sensationelles "Aus" für die Spvgg. Es kann nicht nur an dem harten Aschenplatz gelegen haben, daß der turmhohe Favorit Spvgg. Erkenschwicj mit 5:6 nach Elfmeterschießen und aus dem Pokalwettbewerb ausschied. Verdutzter wurden die Gesichter, als der Oberligist vom Stimberg mit zunehmender Spielzeit überhaupt nicht zu seinen Spiel fand und nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung gehen musste. Hier fielen nun die erwarteten Treffer, doch die beiden Krüger Tore wurden durch Dolar und Lawnickak zum 2:2-Endstand ausgeglichen. Beim fälligen Elfmeterschießen traten dann Schulz, Skarbnik, Lawniczak und Gärber ins Schwarze und nachdem Steinke den Ball danebensetzte, und Torwart Glapski den Pfeifer-Schuß "tötete, war alles klar: Der hohe Favorit schlich geschlagen mit hängenden Köpfen vom Platz. |
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| Kreispokal 1. Runde, Mittwoch, 3. April 1985, 18 Uhr (Sportplatz an der Lambertstraße) TuS Henrichenburg - Spvgg. Erkenschwick 1:4 (1:2) Henriche nburg: Landwein - Raczka, Tost, Lasar, Bödener, B öttinger, Breforth, Ridder, Glück (63. Oschloski), Lirbner, Rehbein (77.Hess)Spvgg.: Günter Rauschning - Mike Tönnishoff (69. Manfred Tapken), Michael Dömer, Frank Pfeifer, Franz-Josef Laufer, Wolfgang Steinke - Peter Dewitz, Frank Rickert 869. Gisbert Horsthemke) - Jürgen Biermann, Burgard, Michael Polenz - Trainer: Jürgen Wittkamp Tore: 1:0 Glück (7.), 1:1 Jürgen Biermann (26.), 1:2 Jürgen Biermann (44.), 1:3 Frank Rickert (61.), 1:4 Peter Dewitz (68.) Schiedsrichter: Pottermann (Gelsenkirchen) Zuschauer: 200 (Sportplatz an der Lambertstraße) Glücks Tor ist viel zu wenig Bei herrlichen Fußballwetter - nur einige Pfützen zeugten noch von unfreundlicheren Bedingungen für Balltreter - endete die Pokalbegegnung zwischen dem Kreisligisten aus Henrichenburg und dem Amateuroberligisten aus Erkenschwick programmgemäß. Mit 4:1 Toren hatte die Spielvereinigung die Nase vorn, doch hätte das Resultat nach 90 Spielminuten auch wesentlich höher für den Gewinner ausfallen müssen. |
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| Kreispokal 2. Runde, Dienstag, 23. April 1985, 18:30 Uhr (Haardtkampfbahn) SuS Conordia Flaesheim - Spvgg. Erkenschwick 0:3 (0:2) Flae sheim: Peister - Wiegmann - Ruttert ( 60. Brinkert), Grothusmann - Moos, Breucker (63. Neufeld), Eltrup, Haak, T. Knüver - Willi Knüver, PriebsSpvgg.: Günter Rauschning - Peter Dewitz - Mike Tönnishoff, Peter Krüger, Dietmar Draheim - Manfred Tapken, Frank Rickert (60. Michael Dömer), Fritz Burgart, Wolfgang Steinke - Jürgen Biermann, Michael Polenz (60. Uwe Steigerwald) - Trainer: Jürgen Wittkamp Tore: 0:1 Michael Polenz (4.), 0:2 Manfred Tapken (30. Foulelfmeter), 0:3 Jürgen Biermann (48.) Schiedsrichter: Hans Wahmann (Marl) Zuschauer: 150 (Haardtkampfbahn) Flaesheim kann gut mithalten "Das beste am Spiel war, daß es nicht geregnet hat", gab Jürgen Wittkamp nach dem 3:0-Sieg der Spvgg. Erkenschwick im Pokalspiel über den Kreisligisten Concordia Flaesheim im Pokalspiel der zweiten Runde auf Kreisebene unumwunden zu. Die Schwarz-Roten rissen sich kein Bein aus - die Haltener behielten ihre Würde. Sie waren froh, nicht unter die Räder gekommen zu sein. |
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| Kreispokal 3. Runde, Dienstag, 7. Mai 1985, 19 Uhr (Hibernia Kampfbahn) PSV Recklinghausen - Spvgg. Erkenschwick 1:3 n.V. (1:1/1:1) PSV: Z unk - Enkel, Winkler, Meyer, Beinlich, Hengst (66. Dörnemann), Richter, Germscheid, Schwiederski, Playda, Borkenstein (86. Schneidewind) - Trainer: BreitwieserSpvgg.: Günter Rauschning - Mike Tönnishoff, Dietmar Draheim (45. Michael Dömer), Frank Pfeifer, Franz-Josef Laufer - Wolfgang Steinke, Klatte, Frank Rickert, Manfred Tapken - Fritz Burgart, Michael Polenz - Trainer: Jürgen Wittkamp Tore: 1:0 Borkenstein 87.), 1:1 Playda (29. Eigentor), 1:2 Frank Rickert (93.), 1:3 Manfred Tapken (118.) Schiedsrichter: Thier (Recklinghausen) Zuschauer: 250 (Hibernia Kampfbahn) Fast eine Blamage Bis auf die Knochen blamierte sich die Spvgg. Erkenschwick im DFB-Pokalspiel gegen den PSV Recklinghausen. Der Oberligist benötigte sage und schreibe 120 Minuten, um den Gastgeber der Kreisliga B mit 3:1 (1:1, 1:1) in die Knie zu zwingen. Was sich Tapken und Co. auf dem Feld erlaubten, war schlichtweg eine Frechheit. |
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| Kreispokal 4. Runde, Freitag, 31. Mai 1985, 18:30 Uhr (Villa Brinkmann) SG Langenbochum - Spvgg. Erkenschwick 2:4 (1:2) Langenboc hum: Dirk Nösler - Rühl (45. Keller ), Sopart, Selan, Weidl, Weiß, Göttfert, Helbig, Stasik, Maruhn (67. Günther), Seiler, BurdenskiSpvgg.: Günter Rauschning - Peter Krüger, Dietmar Draheim, Olaf Klatte, Frank Pfeifer, Michael Dömer - Manfred Tapken, Fritz Burgart (83. Oliver Kuck) - Jürgen Biermann (31. Zander), Mike Tönnishoff, Michael Polenz - Trainer: Jürgen Wittkamp Tore: 0:1 Michael Polenz (5.), 0:2 Michael Polenz (17.), 1:2 Burdenski (32.), 2:2 Göttfert (48.), 2:3 Zander (61.), 2:4 Manfred Tapken (65.) Schiedsrichter: Kornmeier (Marl-Sinsen) Zuschauer: 250 (Villa Brinkmann) Göttfert läßt Spvgg. zittern Mehr Mühe als das klare 4:2-(2:1)Endergebnis aussagt, hatte die Spvgg. Erkenschwick gegen den Bezirksligisten SG Langenbochum um auch die 4. Runde im DSB-Pokal auf Kreisebene schadlos zu überstehen. Zwar ließen die Wittkamp-Schützlinge nach zwei schnellen Toren von Polenz die Siegesträume des Gastgebers schnell auf den Nullpunkt sinken, doch Nachlässigkeit und vor allem eine große Portion Überheblichkeit des Oberligisten nutzten die Langenbochumer zwischenzeitlich zum 2:2-Ausgleich aus. Und hätte Erkenschwicks Keeper Rauschning in der 55. Minute nicht mit einem Superreflex nach einem Kopfball von Maruhn den 2:3-Rückstand seiner Elf verhindert---wer weiß? |
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| Damit qualifizierte sich die Spielvereinigung Erkenschwick für den Landespokal 1985/1986. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Westfalenpokalsieger 1984/1985:
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| Ergebnisse Freundschaftsspiele 1984/1985 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| zur Saison 1985/1986 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Quellenverzeichnis:
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Für den im Vorstand unbequemen Dieter Tartemann (ging nach Rot-Weiß Essen) wurde Friedhelm Schulte, ein Mann mit besten Referenzen geholt. Dieser sollte langfristig die Spielvereinigung Erkenschwick wieder an die Spitze heranführen. Doch das an für sich hervorragende Konzept war an Beginn an praktisch zum scheitern verurteilt.
Ein Trainerwechsel Ende September rettete die mißliche Situation. Jürgen Wittkamp, ein paar Spielzeiten zuvor selbst Aktiver der 1. Mannschaft, kann getrost als "Retter vom Stimberg" bezeichnet werden. Obwohl dieser eigentlich gar nicht wollte (er war beim FC Recklinghausen noch als sportlicher Berater in Funktion, übernahm er das Himmelfahrtskommando in Erkenschwick. "Ich stand ein bischen in der Schuld des Vorstandes, denn sie wollten mich ja chon 1981 einmal verpflichten". Wittkamp"s erster Ausspruch im neuen Amt: "Ab jetzt kommen nur noch Schicksalsspiele für Erkenschwick".
Abgänge: Michael Pröpper, Beckmann, Uwe Neuhaus (alle Rot-Weiß Essen), Frank Busan (1. FC Recklinghausen), Rainer Fischer (Spielertrainer TuS 05 Sinsen), Ingo Pickenäcker (Germania Datteln), Michael Vatheuer (Hellweg Lütgendortmund).
m: Willi Br


1. FC Recklinghausen (Meister Verbandsliga 1), SuS Hüsten 09 (Verbandsliga 2).
TuS Schloß-Neuhaus und 1. FC Paderborn fusionieren zu TuS Paderborn-Neuhaus.
"Die Meisterschaftssaison 1984/85 in der höchsten westfälischen Amateurklasse war alles andere als eine Supersaison. Echte Leistungsspitze wurde weitgehend durch Mittelmäßigkeit ersetzt." Dieses vernichtende Urteil fällt nicht die Fachpresse, sondern das offizielle Organ des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen, der "Westfalen-Sport". Die Spvgg. Erkenschwick Spvgg. Erkenschwick, immerhin seit der Oberliga-Gründung vor sieben Jahren, noch nie aus dieser Klasse abgestiegen, war also letztlich nur Gleicher unter Gleichen. Denn zufrieden waren natürlich auch die Verantwortlichen des Stimberg-Klubs mit der abgelaufenen Saison nicht.
ich: Ahns - Gilln
en: Waibrodt - Bockholt - Pannenbecker (68. Wilmen), Qualmann
otthast, Schulz, Paternoster, Bergm
Der mühevolle Sieg in der 1. Pokalrunde auf Kreisebene ließ schon erahnen, daß es in diesem Wettbewerb keine großen Erfolge zu verzeichnen gibt. So kam auch bereits das "Aus" in der 3. Pokalrunde gegen einen Bezirksligisten.
nburg: Landwein - Raczka, Tost, Lasar, Bödener, B
sheim: Peister - Wiegmann - Ruttert (
unk - Enkel, Winkler, Meyer, Beinlich, Hengst
hum: Dirk Nösler - Rühl (45. Keller