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Der Sportplatz "Lusenheide" sollte nicht mehr lange genutzt werden. Der Sportplatz "Lusenheide " zwischen Friedhofstraße und Buschstraße genügte nicht mehr den Anforderungen. Außer der 1. Mannschaft trainierte und spielte hier noch die Reserve, die A- Jugend und der Schülerbereich. Es liefen Planungen, Bemühungen und Anträge, ein "großes" Fussballstadion zwischen der Buschstraße, Kirchstraße und Stimbergstraße bauen zu dürfen. Eine Umkleide- und Waschmöglichkeit war vorübergehend gegeben durch das fertige Hallenbad. Die Energie des Hallenbades wurde durch die Schachtanlage "Ewald-Fortsetzung" geliefert. Viele Erkenschwicker Fussballfreunde waren bereit, eine gehörige Eigenarbei zu leisten, um die Baukosten zu mindern. Die Genehmigung zum Bau des "modernen" Stadions wurde von der Baupolizeibehörde erteilt. Der erste Spatenstich auf diesem Gelände erfolgte schon im Jahre 1929. Dieses neu geplante und beabschtigte Stadion sollte bis in die heutige Zeit "Erkenschwicker Fussballgeschichte" schreiben...... |
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Ligareform 1929/1930: Ab der Saison 1929/30 wurde wieder einmal eine Spielklassenreform durchgeführt. In den acht westfälischen Bezirken wurden jeweils eine eingleisige Bezirksliga eingerichtet. Die acht Bezirksmeister ermittelten anschließend im Ligasystem den westdeutschen Meister. Die Spvgg. Erkenschwick spielte weiterhin der der 2. Bezirksklasse Gruppe Recklinghausen. |
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| Saisonverlauf 2. Bezirksklasse Westfalen Gruppe Recklinghausen (Spieljahr 1929/1930) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die neue Spielserie 1929/30 begann am 25. August 1929 in der 2. Bezirksklasse Südkreis. Der Liga gehörten zehn Vereine an. Nach dem Aufstieg der beiden Recklinghäuser Vereine Victoria und Süd wurden die Vereine Selm, Werne, Horstmar und Hochlarmark zugeordnet.
In der Rückrunde kam im neuen Jahr am 5. Januar 1930 SuS 13 Recklinghausen zum ersten Nachbarschaftsduell. Unter dem Jubel einer großen Zuschauerzahl gewann die Spvgg. mit 2:1. Wer nun meinte Erkenschwick würde ein Durchmarsch machen, sah sich bitter getäuscht. Schon am 26. Januar kam ein herber Rückschlag. Der sonst tollkühne, verlässliche Torhüter Konzina hatte einen rabenschwarzen Tag gegen den Lüner BV 05. Mit 6:1 kam Lünen leicht zum Erfolg. Die Wogen waren jedoch bald geglättet und es ging kontinuierlich aufwärts. Im ständigen Kampf um die Spitzenplatzierung konnte die Spvgg. die Mitkonkurrenten SuS 13 Recklinghausen, Lünen 05 und Hüls besiegen - am Ende stand die Meisterschaft bei 13 Siegen und 5 Niederlagen. |
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| Abschlußtabelle 2. Bezirksklasse Gruppe Recklinghausen Saison 1929/1930 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Aufsteiger in die 1. Bezirksklasse:
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Nach 1924 war dies die zweite erfolgreiche Meisterschaft für die Spvgg. Erkenschwick 1916. |
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| Die pure Freude über Meisterschaft und Aufstieg wurde allerdings stark getrübt durch die vorgesehende Entlassung von 700 Mann der Zeche in den Monaten April/Mai 1930 zwecks anpassen der Förderung an den Absatz. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Quellenverzeichnis:
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Zum ersten Gang musste die Spielvereinigung zu Hause gegen SuS Hüls antreten und verlor prombt ein bissig geführtes Spiel mit 1:2 Toren. Im 2. Spiel gings zum Aufsteiger aus der ersten Gauklasse BV Selm was mühsam mit 3:2 gewonnen wurde. Nach der ersten Serie lag man mit 10:6 Zählern punktgleich mit Germania Datteln zwei Punkte hinter SuS Recklinghausen an zweiter Stelle.
Spvgg. Erkenschwick 1916, SuS Recklinghausen 1913, BV Lünen 1905.