| So qualifizierte sich die Spvgg. zum ersten Mal für die 1. Hauptrunde: | ||||||||||||||||||||
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Zunächst hatte es nach einen frühen "Aus" im Regionalpokal West 1953/1954 ausgesehen. Doch nach erfolgreichen Protest wurde die Spvgg. in die 2. Runde aufgenommen. Nach Siege in den kommenden Runden gegen Menden, Dortmund und Vohwinkel erreichten die "Schwicker" erstmals die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. |
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| 1. Runde | ||||||||||||||||||||
FC Schalke 04 - Jahn Regensburg 1:1 n.V.(Wiederholung 6:3); Hamburger SV - Eintracht Trier 5:3 n.V.; Kickers Offenbach - Hannover 96 6:3; 1. FC Nürnberg - TSV Marl-Hüls 2:0; Eintracht Frankfurt - FK Pirmasens 1:0; Karlsruher SC - FSV Frankfurt 5:1; TuS Bremerhaven 93 - Spvgg. Erkenschwick 5:1; VfB Stuttgart - Arminia Hannover 4:2, Düren 99 - 1. FC Kaiserslautern 2:5; Altona 96 - 1. FC Saarbrücken 3:2; 1. FC Köln - STV Horst-Emscher 2:1; Tennis Borussia - Schweinfurt 05 2:4; Union Krefeld - Eintracht Braunschweig 4:0; Phönix Ludwigshafen - Alemannia Aachen 0:0 n.V. (Wiederholung 0:4); Tura Ludwigshafen - FC St. Pauli 0.1; Spandauer SV - VfB Lübeck 1:2. |
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| ANMERKUNG: In der ersten Runde mußte man an die Nordsee zum TuS Bremerhaven 1893 reisen. Die Bremerhavener, zu der Zeit in der Oberliga-Nord ein Titelaspirant, fertigten die Spielvereinigung vor knapp 2.000 mit 5:1 Toren ab. Damit war das Kapitel "Pokal" abgeschlossen. | ||||||||||||||||||||
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TuS Bremerhaven 93 - Spvgg. Erkenschwick 5:1 (2:0)
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| Achtelfinale | ||||||||||||||||||||
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| Viertelfinale | ||||||||||||||||||||
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| Halbfinale | ||||||||||||||||||||
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| Endspiel | ||||||||||||||||||||
| Finale am Samstag, 21. Mai 1955: | ||||||||||||||||||||
Karlsruher SC – FC Schalke 04 3:2 (1:1) To re: 1:0 Kunkel (20.), 1:1 Sadlowski (44.), 1:2 Sadlowski (70.), 2:2 Sommerlatt (83.), 3:2 Traub (86.)Zuschauer: 25.000 (Stadion Eintracht-Stadion, Braunschweig) Schiedsrichter: Werner Treichel (Berlin) |
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Die Karlsruher gingen als klarer Favorit in ihr erstes Pokalendspiel. Die unerfahrenen Schalker lieferten sich aber mit dem KSC vor 25.000 Zuschauern in Braunschweig einen offenen Schlagabtausch, den die Badener erst in den Schlussminuten für sich entscheiden konnten. Der KSC ging durch einen Kopfball von Kunkel in Führung, nachdem Schiedsrichter Treichel auf indirekten Freistoß im Schalker Strafraum entschieden hatte, weil Torhüter Orzessek den Ball zu lange festgehalten hatte. Die Gelsenkirchener antworteten mit wütenden Angriffen und kamen kurz vor der Pause durch Sadlowski zum verdienten Ausgleich. Nach der Pause setzte sich das muntere Spiel fort und es traf erneut Mittelstürmer Sadlowski für Schalke und brachte den Außenseiter in Führung. Die Schalker zogen sich darauf zurück, um die Führung über die Zeit zu retten, doch die Karlsruher konnten das Spiel in den letzten zehn Minuten durch eine Direktabnahme des Regisseurs Sommerlatt sowie einen sehenswerten Treffer durch Traub aus „unmöglichem“ Winkel nahe der Eckfahne noch einmal wenden. |


Bremerhave
n: Lühr - Specht, Wagenbreth, Lang, Kolditz, Bründel, Bücker, Geise, Machnicki, König, Mokroß
To
re: 1:0 Kunkel (20.), 1:1 Sadlowski (44.), 1:2 Sadlowski (70.), 2:2 Sommerlatt (83.), 3:2 Traub (86.)