| Krombacher-Westalenpokal der Saison 2022/2023 |
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INFO: Dur ch den Kreispokalsieg 2021/2022 (im Endspiel 6:1 beim FC Marl) qualifizierte dich die Spvgg. Erkenschwick für den Westfalenpokal der Spielzeit 2022/2023 |
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Folgende Qualifikationswege gab es:
- Regional- und Drittligisten (7 Mannschaften)
Alle Mannschaften ab der Regionalliga brauchten an den Kreispokal-Wettbewerben nicht teilnehmen, da sie direkt für den Westfalenpokal qualifiziert sind. Das waren der SC Verl (3. Liga), der SC Preußen Münster, der SV Rödinghausen, der SC Wiedenbrück, der SV Lippstadt 08, die Sportfreunde Lotte und RW Ahlen (alle Regionalliga West). Auch ein westfälischer Absteiger aus der 2. Bundesliga würde im Übrigen in der kommenden Spielzeit teilnehmen, dies passiert aber nicht.
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Oberliga Westfalen (6 Mannschaften) Hier waren automatisch die Top 6 der Abschlusstabelle der Saison 2021/22 qualifiziert. Wichtig hierbei ist, dass 2. Mannschaften nicht startberechtigt sind, so dass der SC Paderborn 07 II aus der Wertung fällt. Platz 7 reicht somit auch zur Westfalenpokal-Qualifikation. Der 1. FC Kaan-Marienborn, der SV Westfalia Rhynern, der FC Gütersloh und die SG Wattenscheid 09 hatten sich bereits frühzeitig qualifiziert. Am vorletzten Spieltag folgten der ASC 09 Dortmund und der FC Eintracht Rheine.
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Die überkreislichen Meister aus Westfalenliga, Landesliga und Bezirksliga (20 Mannschaften) Delbrücker SC (Westfalenliga 1), TuS Bövinghausen (Westfalenliga 2), FC Kaunitz (Landesliga 1, da SC Verl II nicht teilnahmeberechtigt), SC Obersprockhövel (Landesliga 2), Türkspor Dortmund (Landesliga 3), IG Bönen (Landesliga 4), TuS Lohe (Bezirksliga 1), VfB Schloß Holte (Bezirksliga 2), Post TSV Detmold (Bezirksliga 3), SV Schmallenberg/Fredeburg (Bezirksliga 4), Germania Salchendorf (Bezirksliga 5), Kiersper SC (Bezirksliga 6), SV Westfalia Soest (Bezirksliga 7), Königsborner SV (Bezirksliga 8), FC Nordkirchen (Bezirksliga 9), SF Wanne-Eickel (Bezirksliga 10), FC Epe (Staffel 11), Concordia Albachten (Staffel 12), SF DJK Mastbruch (Bezirksliga 13), TSG Dülmen (Bezirksliga 14)
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29 Kreispokalsieger (darunter die Spvgg. Erkenschwick für den Kreis Recklinghausen) Hinweis: Da noch zwei weitere Plätze frei waren, um auf 64 Mannschaften zu kommen, erhielten die größten Kreise Dortmund und Bochum einen weiteren Startplatz.
Teilnehmer nach Kreiszugehörigkeit:
- Gütersloh (6)
- Dortmund (5)
- Münster, Unna/Hamm (4)
- Ahaus/Coesfeld, Siegen-Wittgenstein, Bochum, Paderborn (3)
- Herford, Lippstadt, Tecklenburg, Beckum, Hagen, Minden, Detmold, Lüdenscheid, Soest, Herne, Steinfurt, HSK (2)
- Arnsberg, Bielefeld, Gelsenkirchen, Höxter, Iserlohn, Lemgo, Lübbecke, Olpe, Recklinghausen (1)
Teilnehmer nach Ligazugehörigkeit 2022/23:
- 3. Liga (1)
- Regionalliga (7)
- Oberliga (9)
- Westfalenliga (10)
- Landesliga (23)
- Bezirksliga (10)
- Kreisliga A (3)
- Kreisliga B (1)
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Die jeweils ausscheidenden Vereine der jeweiligen Runde erhalten folgende Beträge:
1. Runde = 700,00 Euro
- 2. Runde = 1.200,00 Euro
- 3. Runde = 1.700,00 Euro
- 4. Runde = 2.500,00 Euro
- 5. Runde = 4.000,00 Euro
- 6. Runde = 6.000,00 Euro
Ein noch verbleibender Betrag wird an den ausrichtenden Verein des Endspiels ausgeschüttet.
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Am Mittwoch, den 6. Juli, wurde ab 18 Uhr die Auslosung für den Krombacher Westfalenpokal 2022/23 vorgenommen. Erstmals nach Ausbruch der Corona-Pandemie waren Vertreter von allen 64 teilnehmenden Vereinen in das SportCentrum Kaiserau eingeladen. Bis einschließlich zum Viertelfinale wurden die Paarungen gelost. |
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Abkürzungen:
RL = Regionalliga, OL = Oberliga, WL = Westfalenliga, LL = Landesliga, BL = Bezirksliga, KL A = Kreisklasse A
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| 1. Runde: zwischen 29. Juli bis 17. August 2022 |
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Bei den Spielen der ersten drei Runden auf Verbandsebene hat die klassenniedrigere Mannschaft Heimrecht.
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Gruppe 1 |
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| Spiel 01 |
TSG Dülmen (LL) - 1. FC Gievenbeck (OL) |
0:4 (07.08) |
| Spiel 02 |
Spvgg. Erkenschwick (WL) - GW Nottuln (WL) |
7:2 (07.08) |
| Spiel 03 |
Concordia Wiemelhausen (WL) - YEG Hassel (WL) |
0:2 (05.08) |
| Spiel 04 |
FC Eintracht Rheine (OL) - RW Ahlen (RL) |
7:8 n.E. (03.08) |
| Spiel 05 |
SV Teuto Riesenbeck (BL) - SV Concordia Albachten (LL) |
4:0 (07.08) |
| Spiel 06 |
FC Epe (LL) - ASC 09 Dortmund (OL) |
0:3 (07.08) |
| Spiel 07 |
SuS Neuenkirchen (LL) - Hombrucher SV(LL) |
1:0 (07.08) |
| Spiel 08 |
Türkspor Dortmund 2000 (WL) - 1. FC Kaan Marienborn (RL) |
0:1 (17.08) |
| Spiel 09 |
RW Hünsborn - SC Preußen Münster (RL) |
0:13 (17.08) |
| Spiel 10 |
FC Castrop-Rauxel (BL) - RSV Meinerzhagen (WL) |
0:9 (07.08) |
| Spiel 11 |
TuS Heven (BL) - Sportfreunde Wanne-Eickel (LL) |
4:3 n.E. (02.08) |
| Spiel 12 |
SV Germania Salchendorf (LL) - Kiersper SC (LL) |
9:0 (07.08) |
| Spiel 13 |
FC Nordkirchen (LL) - Sportfreunde Siegen (OL) |
1:2 (07.08) |
| Spiel 14 |
FC Borussia Dröschede (LL) - SC Obersprockhövel (WL) |
4:7 (07.08) |
| Spiel 15 |
Dortmunder Löwen - Brakel (BL) - TuS Bövinghausen 04 (OL) |
0:13 (30.07) |
| Spiel 16 |
SV Hohenlimburg (LL) - SG Wattenscheid 09 (RL) |
1:2 (10.08) |
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Gruppe 2 |
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| Spiel 17 |
VfR Wellensiek (BL) - SC Wiedenbrück (RL) |
0:7 (03.08) |
| Spiel 18 |
SG Bokel (KL B) - IG Bönen (WL)* |
9:1 (10.08) |
| Spiel 19 |
TuS Lohe (LL) - FC Gütersloh (OL) |
0:2 (07.08) |
| Spiel 20 |
TuS Anröchte (KL A) - SV Kutenhausen-Todtenhausen (BL) |
0:1 (07.08) |
| Spiel 21 |
VfB Schloss Holte (LL) - SV Westfalia Rhynern (OL) |
1:5 (07.08) |
| Spiel 22 |
Post TSV Detmold (LL) - Delbrücker SC (OL) |
1:3 (06.08) |
| Spiel 23 |
BV Stift Quernheim (BL) - RW Erlinghausen (LL) |
0:3 (07.08) |
| Spiel 24 |
SV Rödinghausen (RL) - SV Lippstadt 08 (RL) |
2:1 (17.08) |
| Spiel 25 |
SV Westfalia Soest (LL) - DJK SF Mastbruch (LL) |
6:0 (07.08) |
| Spiel 26 |
Königsborner SV (LL) - Holzwickeder SC (WL) |
2:5 (07.08) |
| Spiel 27 |
FC Nieheim (LL) - SF Lotte (OL) |
0:1 (07.08) |
| Spiel 28 |
TuRa Freienohl (BL) - FC Kaunitz (LL) |
1:5 (07.08) |
| Spiel 29 |
Hövelhofer SV (BL) - TBV Lemgo (BL) |
2:0 (07.08) |
| Spiel 30 |
TSV Horn (KL A) - SV Westfalia 21 Liesborn (KL A) |
3:4 (07.08) |
| Spiel 31 |
SV Schmallenberg (LL) - FC Preußen Espelkamp (WL) |
2:7 (07.08) |
| Spiel 32 |
RW Westönnen (BL) - SC Verl (3. Liga) |
0:3 (29.07) |
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*Eine Überraschung, jedoch nur auf dem Papier. Die 2. Mannschaft der IG Bönen musste kurzfristig einspringen und anstelle der Westfalenliga-Elf das Westfalenpokal-Spiel bei der SG Bokel absolvieren, da die 1. Mannschaft sich vor Saisonbeginn abmeldete. Stark ersatzgeschwächt hatte die IG-Reserve (eine Mischung aus 2. und 3. Mannschaft aus KLA bzw. KLD) beim B-Ligisten mit 1:9 das Nachsehen. |
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| So lief die 1. Runde: |
| Titelverteidiger weiter – SCP macht’s zweistellig |
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Die erste Runde im Westfalenpokal ist vorüber - und große Überraschungen sind ausgeblieben. Über 100 Tore fielen, hauptsächlich den zahlreichen Kantersiegen geschuldet, die teilweise auch überraschend zwischen Ligarivalen zustande kamen. Drittligist SC Verl und alle Regionalligisten lösten ein Ticket für die zweite Runde. Einzig der SV Lippstadt musste sich verabschieden, traf mit dem SV Rödinghausen aber auch auf einen klassengleichen Gegner (1:2).
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| Unser Erstrundenspiel im Detail: |
| Niemöller nach Kantersieg happy: „Von Platz 14 jetzt auf den Center Court“ |
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Nach gespielten 90 Minuten (Schiri Stefan Tendyck hatte angesichts der Hitze im Stimberg-Stadion ein Einsehen und ließ keine Nachspielzeit zu) war eine erste Antwort gegeben. Und zwar eine klare, unmissverständliche: Mit 7:2 (3:2) setzte sich die Spvgg. Erkenschwick durch. Für ein Duell zweier Liga-Rivalen ist das Resultat eine Ansage. In Pokalrunde zwei kommt es nun zum Duell mit Rot-Weiß Ahlen. Auf den Regionalligisten freut sich vor allem einer: Magnus Niemöller.
Tor für Erkenschwick: Stefan Oerterer hat gerade das 2:0 erzielt und dabei die Nottulner Abwehr düpiert.© Olaf Krimpmann Abgehakt ist die Pokalaufgabe gegen Nottuln, Tabellenfünfter der abgelaufenen Westfalenliga-Spielzeit. Ein 7:2 ist dabei ein Ausrufezeichen, und zwar ein mächtiges. Niemöller relativierte allerdings sofort: „Das Ergebnis ist natürlich zu hoch ausgefallen.“ Viele gute Sachen hatte er gesehen bei seinem Team, aber auch einige Defizite erkannt. Dass die Gäste aus dem Münsterland zweimal zum Anschlusstreffer kamen (Peter Stüve zum 2:1 und kurz vor Halbzeitpfiff Christian Messing zum 3:2), wurmte den Coach. Zumal Nottuln noch weitere gute Einschusschancen hatte. Auf der anderen Seite agierte die Spvgg. mit ihrer vollen Angriffswucht (wobei etliche Offensivspieler gar nicht in der Startelf standen oder nicht mal auf der Bank saßen): Moritz Isensee vollendete einen Traumpass von Stefan Oerterer zum 1:0 (4.), „Ö“ selbst erhöhte auf 2:0 (14.). Jan Binias trat in seiner ihm eigenen Manier einen Freistoß nach Foul an ihm selbst zum 3:1 in die Maschen (32.). Nach Wiederanpfiff verebbte das Spektakel, beide Teams arbeiteten sich gegenseitig aneinander ab. Kleiner Unterschied: Während die Spvgg. immer wieder zu Chancen kam, gab es keinen nennenswerten Torschuss der Gäste mehr. „Nottuln ist in Halbzeit eins ein unheimliches Tempo gegangen“, erklärte Niemöller. „Dem mussten sie nun Tribut zollen.“ Weitaus besser in Schuss zeigten sich die Platzherren: Nach dem 4:2 durch Oerterer nach Vorlage von Isensee (77.) und dem 5:2 durch Isensee nach Pass von Oerterer (80.), brach Nottuln auseinander. Dennis Weßendorf (83.) und Christoph Kasak (89.) besorgten mit ihren Treffern den Rest, als die Fans längst feierten: „Über Nottuln fahren wir nach Berlin.“
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Spvgg. Erkenschwick - Grün-Weiß Nottuln 7:2 (3:2) Spv g g.: Amft – Weßendorf (89. Pogrzeba), Ovelhey, Kasak, Forsmann (88. Schuwirth) – Eisen (62. Soltane), Laudahn – Isensee, Warnat, Binias (84. Röttger) – Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller Tore: 1:0 Moritz Isensse (3.), 2:0 Stefan Oerterer (14.), 2:1 Peter Stüve (15.), 3:1 Jan Binias (31.), 3:2 Christopher Messing (45.), 4:2 Stefan Oerterer (78.), 5:2 Moritz Isensee (80.), 6:2 Dennis Weßendorf (83.), 7:2 Christoph Kasak (89.) Schiedsrichter: Stefan Tendyck (Kirchhellen) Zuschauer: 144 (Stimberg-Stadion)
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| 2. Runde: zwischen 16. August bis 14. September 2022 |
| Aus im Westfalenpokal für die Sportfreunde Siegen. In der zweiten Runde hat sich der Oberligist bei einem Bezirksligisten blamiert. In der zweiten Partie am Mittwochabend setzte sich der klassenhöhere Verein durch. Der FC Gütersloh besiegte den Oberliga-Absteiger Holzwickeder SC mit 2:1. Schon vorher hatte der RSV Meinerzhagen die zweite Runde mit einem 3:0-Sieg gegen Teuto Riesenbeck eröffnet. Die weiteren Zweitrunden-Spiele steigen in den nächsten beiden Wochen. |
| Gruppe 1 |
| Spiel 33 |
TuS Bövinghausen 04 (OL) - 1. FC Kaan Marienborn (RL) |
6:7 n.E. (13.09) |
| Spiel 34 |
Spvgg. Erkenschwick (WL) - RW Ahlen (RL) |
5:3 n.E. (31.08 18:15 Uhr) |
| Spiel 35 |
SV Teuto Riesenbeck (BL) - RSV Meinerzhagen (WL)
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0:3 (16.08) |
| Spiel 36 |
SC Obersprockhövel (WL) - 1. FC Gievenbeck (OL) |
3:1 (01.09) |
| Spiel 37 |
TuS Heven (BL) - Sportfreunde Siegen (OL) |
2:1 (24.08) |
| Spiel 38 |
SuS Neuenkirchen (LL) - YEG Hassel (WL) |
2:4 (01.09) |
| Spiel 39 |
SC Preußen Münster (RL) - SG Wattenscheid 09 (RL) |
4:0 (07.09) |
| Spiel 40 |
SV Germania Salchendorf (LL) - ASC 09 Dortmund (OL) |
0:5 (31.08) |
| Gruppe 2 |
| Spiel 41 |
Holzwickeder SC (WL) - FC Gütersloh (OL) |
1:2 (24.08) |
| Spiel 42 |
SG Bokel (KL B) - SV Rödinghausen (RL) |
0:6 (31.08) |
| Spiel 43 |
Delbrücker SC (OL) - SC Verl (3. Liga) |
3:1 (31.08) |
| Spiel 44 |
FC Preußen Espelkamp (WL) - VfL Sportfreunde Lotte (OL) |
2:4 n.E. (31.08) |
| Spiel 45 |
SV Westfalia Soest (LL) - SC Wiedenbrück (RL) |
2:1 (31.08) |
| Spiel 46 |
Hövelhofer SV (BL) - SV Westfalia Rhynern (OL) |
0:3 (31.08) |
| Spiel 47 |
SV Westfalia 21 Liesborn (KL A) - RW Erlinghausen (LL) |
4:6 n.E. (01.09) |
| Spiel 48 |
SV Kutenhausen-Todtenhausen (BL) - FC Kaunitz (LL) |
4:3 (31.08) |
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So lief die 2. Runde:
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| "Favoritensterben" in der 2. Runde des Krombacher Westfalenpokals
Der Pokal hat seinen eigenen Regeln. Das bestätigte sich einmal mehr im Verbandspokal des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FVLW). In der zweiten Runde des Krombacher Westfalenpokals scheiterten mit RW Ahlen, dem SC Wiedenbrück und dem SC Verl gleich drei Mannschaften, die zum Favoritenkreis für einen weiten Weg im Wettbewerb zählten. Alle drei Teams unterlagen gestern Teams aus tieferen Ligen.
Für die größte Überraschung sorgte dabei der Delbrücker SC. Die Mannschaft, die mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen gerade auf dem siebten Platz in der Oberliga Westfalen steht, schaltete mit dem SC Verl den einzigen Drittligisten im Krombacher Westfalenpokal aus. Nachdem die Delbrücker bereits nach zehn Minuten mit 2:0 führten, endete die Partie 3:1 für den Außenseiter. Genauso überraschend ist das Ausscheiden des SC Wiedenbrück. Die Mannschaft aus der Regionalliga West trat gestern Abend beim SV Westfalia Soest an. Der Landesligist und damit drei Ligen tiefer spielende Verein ging ebenfalls bereits in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung. Der Anschlusstreffer in der 94. Minute kam zu spät für Wiedenbrück. Mit einem 2:1-Heimsieg zieht Westfalia in das Achtelfinale ein. Mit dem RW Ahlen scheiterte gleich noch ein Regionalligist in der zweiten Runde des Krombacher Westfalenpokals. Beim Westfalenligisten Spvgg Erkenschwick stand es nach 90 Minuten 0:0. Im Elfmeterschießen verwandelte die Heimmannschaft alle Elfmeter und setzte sich mit 5:3 durch (s.u.).
Auch das Aus für die Sportfreunde Siegen war eine Überraschung. In der zweiten Runde hatte sich der Oberligist bei einem Bezirksligisten blamiert.
Das aufregendste Spiel der Vereinsgeschichte erlebte Schwarz-Gelb Bokel. Der B-Ligist und der damit spielklassentiefste Verein des Wettbewerbs empfing mit dem SV Rödinghausen nicht nur einen Regionalligisten, sondern auch den amtiertenden Titelverteidiger. Dass es dabei am Ende 0:6 (0:4) stand und der Favorit in das Achtelfinale einzog, war für die Heimmannschaft nebensächlich.
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Das letzte Spiel der zweiten Runde des Verbandspokal des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) sorgte für Hochspannung bis zum Schluss. Am Ende setzte sich doch noch der höherklassige Favorit durch. Der 1. FC Kaan-Marienborn hat als letzte Mannschaft das Ticket für das Achtelfinale des Krombacher Westfalenpokal gelöst und komplettiert damit die Runde der letzten 16 Teams. Nach dem Favoritensterben in den ersten Begegnungen der zweiten Runde, behielten in den vergangenen Tagen meist die klassenhöheren Mannschaften die Nerven. Mit einer 2:0-Führung sah es für den Oberligisten TuS Bövinghausen zunächst nach der nächsten Überraschung aus, Regionalliga-Vertreter Kaan-Marienborn rettete sich jedoch mit einem Treffer in der Nachspielzeit ins Elfmeterschießen. Dort hatten die Käner vor 250 Zuschauern dann das Quäntchen mehr Glück und verwandelten fünf der jeweils sechs geschossenen Elfmeter.
Bereits vergangene Woche zog der FC Preußen Münster souverän mit einem 4:0-Heimsieg gegen den Ligakonkurrenten SG Wattenscheid in die nächste Runde ein. Eine kleine Überraschung gab es einige Tage zuvor, Oberligist 1. FC Gievenbeck schied mit einer 1:3-Niederlage beim klassentieferen SC Obersprockhövel aus dem Wettbewerb aus.
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| Unser Zweitrundenspiel im Detail: |
| Spvgg. kegelt Regionalliga-West-Klub aus dem Wettbewerb |
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Überraschung im Westfalenpokal! Die Spielvereinigung hat ihre gute Frühform aus der Liga auch im Pokal unterstrichen und kegelte einen West-Regionalligisten raus. Zwei Spiele, zwei Siege, 9:2 Tore: Der Saisonstart in der Westfalenliga ist der Spielvereinigung Erkenschwick geglückt. Diese Topform zeigten die „Schwicker“ nun auch im Westfalenpokal und sorgten für eine dicke Überraschung. In der 2. Runde des Westfalenpokals schaltete der Sechstligist einen Viertligisten aus. Rot Weiss Ahlen musste nämlich als Regionalliga-West-Vertreter am Stimberg die Segel streichen. Die Schwarz-Roten siegten nach torlosen 90 Minuten mit 5:3 nach Elfmeterschießen. Tobias Reithmeir war der Unglücksrabe der auf Seiten der Ahlener den einzigen Elfer vergab. Ganz zur Freude von Torjäger Stefan Oerterer, der sich den entscheidenden Ball nahm und ins Tor ballerte. Der Rest war dann einfach nur eine große Jubelarie in Schwarz und Rot. Die Spvgg. steht mit Trainer Magnus Niemöller im Achtelfinale des Westfalenpokals. Für Andreas Zimmermann und seine Schützlinge, die schon in der ersten Runde Glück hatten und sich mit 8:7 nach Elfmeterschießen bei Eintracht Rheine weiter zitterten, gilt der Fokus ab sofort nur noch der Regionalliga West.
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Spvgg. Erkenschwick - Rot-Weiß Ahlen 5:3 n.E. (0:0)
 Spvgg.: Hester - Warnat, Pilica, Ovelhey, Breilmann - Soltane (59. Isensee), Weßendorf (70. Forsmann), Eisen, Binias, Schick - Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller Ahlen: Brüseke - Borgmann, Zuhs, Reithmeir, Temin - Itter, Dej, Holldack - Kaiser (61. Gencoglu), Marzullo (90.+4 Jankhöfer), Skoda (72. Twardzik) - Trainer: Andreas Timmermann Verlauf Elfmeterschießen: 1:0 Nils Eisen, 1:1 Patrick Twardzik, 2:1 Philip Breilmann, 2:2 Jan Holldack, 3:2 Jan Binias, 3:3 Andre Dej, 4:3 Moritz Isensee, Tobias Reithmeir Pfosten, 5:3 Stefan Oerterer Schiedsrichter: Timo Gansloweit. Zuschauer: 450 (Stimberg-Stadion) Gelbe Karten: - Christian Skoda.
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| 3. Runde (Achtelfinale): am 28. September und 3. Oktober 2022 |
| Spvgg. behält gegen Preußen Münster das Heimrecht mit mobilem Flutlicht |
| Pokalspielleiter Klaus Overwien hatte das Spiel auf den 28. September (Mittwoch) angesetzt. Wie die Spvgg. Erkenschwick in den sozialen Netzwerken mitteilte, wollte der Verein sein Heimrecht aber auf jeden Fall wahrnehmen. Das aber bedeutete, dass im Stimberg-Stadion eine mobile Lichtanlage aufgestellt werden müsste, da das Stadion über kein eigenes Flutlicht verfügt. |
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Gruppe 1 + Gruppe 2 |
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| Spiel 49 |
TuS Heven (BL) - SV Kutenhausen-Todtenhausen (BL) |
1:2 (03.10) |
| Spiel 50 |
RSV Meinerzhagen (WL) - SV Rödinghausen (RL) |
2:1 (28.09) |
| Spiel 51 |
SC Obersprockhövel (WL) - YEG Hassel (WL) |
7:6 n.E. (28.09) |
| Spiel 52 |
SV Westfalia Soest (LL) - RW Erlinghausen (LL) |
12:13 n.E. (28.09) |
| Spiel 53 |
FC Gütersloh (OL) - SV Westfalia Rhynern (OL) |
3:0 (28.09) |
| Spiel 54 |
Spvgg. Erkenschwick (WL) - SC Preußen Münster (RL) |
5:4 n.E. (28.09 19:30 Uhr) |
| Spiel 55 |
ASC 09 Dortmund (OL) - VfL Sportfreunde Lotte (OL) |
2:1 (28.09) |
| Spiel 56 |
Delbrücker SC (OL) - 1. FC Kaan Marienborn (RL) |
3:0 (28.09) |
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| So lief das Achtelfinale: |
| Verbliebenes Regionalliga-Trio scheidet aus |
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Sensations-Mittwoch im Krombacher Westfalenpokal: Alle verbliebenen drei Regionalligisten sind gestern Abend gegen unterklassige Vertreter ausgeschieden. In drei von sieben Partien brachte erst das Elfmeterschießen die Entscheidung – mit einem rekordverdächtigen Schlagabtausch in Soest.
Gleich zweimal kam es im Achtelfinale zum Duell Westfalenliga gegen Regionalliga – und beide Male sorgten die Außenseiter für die Sensation: Die SpVgg Erkenschwick entpuppte sich – wie schon in Runde zwei gegen RW Ahlen – im heimischen Stimbergstadion vor rund 1.600 Zuschauer*innen erneut als Favoritenschreck. Diesmal zog der Finalist aus der vergangenen Saison und aktuelle Tabellenführer SC Preußen Münster den Kürzeren und musste sich mit 4:5 (0:0) im Elfmeterschießen gegen die „Schwicker“ geschlagen geben.
Auch der amtierende Titelträger SV Rödinghausen muss vorzeitig die Segel streichen. Die Wiehen-Elf unterlag mit 1:2 (1:1) beim RSV Meinerzhagen. Wie schon im Halbfinale 2020 setzte sich die Elf von Mutlu Demir an der heimischen Oststraße gegen den SVR durch. Vincent Schaub (26.) brachte die Gäste zunächst in Führung, die Ahmed Azirar jedoch nicht mal eine Minute später wieder egalisierte. Die Führung durch Pascal Neumann (65.) brachten die Westfalenligisten auch dank starker Vorstellung von Schlussmann Mike Wroblewski über die Zeit – und treffen nun im Viertelfinale auf den Delbrücker SC.
Der Oberliga-Aufsteiger sorgte nämlich für die nächste Überraschung: Nachdem der DSC in der vorherigen Runde Drittligist SC Verl aus dem Wettbewerb beförderte, besiegte die von Ex-Profi Detlev Dammeier trainierte Elf diesmal den Regionalliga-Dritten 1. FC Kaan-Marienborn deutlich mit 3:0 (0:0). Patrice Heisinger (54.), Damian Biniek (64.) und Lennard Rolf (87.) sorgten für die Treffer gegen die Südwestfalen.
Weiterhin standen in der Runde der letzten 16 noch zwei Oberliga-Vergleiche an. Der Viertplatzierte FC Gütersloh landete dabei einen souveränen 3:0 (1:0)-Erfolg gegen Spitzenreiter SV Westfalia Rhynern. Etwas knapper ging es zwischen dem Zehnten ASC 09 Dortmund und dem Achten Sportfreunde Lotte zu. Hier dürfen sich die Aplerbecker nach dem 2:1 (1:1) über den Einzug ins Viertelfinale freuen.
Das wohl spektakulärste Ergebnis hielt ein ebenfalls ligainternes Kräftemessen bereit. In der Partie der Landesligisten zwischen SV Westfalia Soest und Rot-Weiß Erlinghausen stand es nach 90 Minuten 2:2-Unentschieden, so dass es ins Elfmeterschießen ging. Die Entscheidung vom Punkt entwickelte sich zum Marathon: Am Ende hatten die Rot-Weißen beim 13:12 (!) das Glück auf ihrer Seite.
Auch das Duell der Westfalenligisten SC Obersprockhövel und YEG Hassel musste vom Punkt aus entschieden werden: Die Gäste aus Gelsenkirchen konnten während der regulären Spielzeit zwar ein 0:2 ausgleichen, im Elfmeterschießen zogen sie dann aber den Kürzeren (7:6).
Bereits vor dem Viertelfinale steht fest, dass der Wettbewerb 2022/23 ein historischer ist – denn unter den letzten acht Teilnehmern befindet sich weder ein Dritt- noch ein Regionalligist.
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| Unser Achtelfinalspiel im Detail: |
| Sensation am Stimberg – Spvgg. schlägt auch Preußen Münster |
Erst Rot-Weiss Ahlen, jetzt mit Preußen Münster sogar der Spitzenreiter der Regionalliga West: Die Spvgg. Erkenschwick schaltet den turmhohen Favoriten im Elfmeterschießen aus und schreibt Pokal-Geschichte.
Die Spvgg. Erkenschwick steht sensationell im Viertelfinale des Westfalenpokals. Wie schon gegen den Regionalligisten Rot-Weiss Ahlen erkämpfte der Westfalenligist nun auch gegen Preußen Münster in der regulären Spielzeit nicht unverdient ein 0:0.
Im anschließenden Elfmeterschießen blieben die Erkenschwicker vor mehr als 2000 Zuschauern ohne Fehl und Tadel. Letzter Schütze war wie gegen Ahlen Kapitän Stefan Oerterer: „Ich bin ja schon lange in Erkenschwick. Aber so eine Stimmung habe ich hier noch nicht erlebt. Überragend.“
Münster rotiert, Erkenschwick mit nur einer Änderung Preußen Münster mokierte sich derweil über die Bedingungen im Stimberg-Stadion. Tatsächlich leuchtete die mobile Flutlichtanlage, die der Klub angemietet hatte, den Rasen nur sparsam aus. Entscheidender für den Ausgang dürfte aber gewesen sein, dass die Spvgg. gegen den Favoriten eine beherzte Leistung bot – und der Regionalligist mit einer Art B-Elf ins Viertelfinale einziehen wollte.
Preußen-Trainer Sascha Hildmann rotierte im Vergleich zum letzten Regionalliga-Spiel bei Alemannia Aachen kräftig durch, gab Kickern aus der 2. Reihe und dem Oberliga-Team eine Chance. Spvgg.-Coach Magnus Niemüller dagegen brachte die Elf vom 3:1-Erfolg gegen den SC Verl II am Sonntag. Mit einer Ausnahme: Für den verletzten Skandar Soltane rückte der defensivere Nils Eisen in die Start-Elf.
Erkenschwick lässt kaum Chancen zu Das machte sich bezahlt: Die Gastgeber verteidigten konzentriert und ließen nichts zu. 20 Minuten dauerte es, ehe Torhüter Rafael Hester gegen Marius Mause zum ersten Mal zupacken musste. Auf der anderen Seite schafften es die Schwarz-Roten aber auch nicht, einen Konter zu Ende zu bringen. Schon nach 26 Minuten mussten sich die „Schwicker“ neu sortieren: Finn Wortmann wurde mit einem Tackling gestoppt, trotzdem verletzte sich der Angreifer und musste den Platz verlassen. Für ihn kam Arian Schuwirth.
In der 32. Minute hatte die Spvgg. eine passable Möglichkeit: Moritz Isensee dribbelte von der linken Seite in den Strafraum, zirkelte den Ball dann aber über das Tor. Die beste Chance für die Preußen gab es kurz vor dem Pausenpfiff: Bindemann ist im Strafraum durch, drischt den Ball aus sieben, acht Metern aber an den Querbalken. Kurz darauf war dann Pause.
Münster mit mehr Biss nach der Pause Aus der kamen die Preußen mit mehr Elan: Die Gäste erhöhten nun Tempo und Druck. Aber die Spvgg. hielt dagegen und sorgte ab und an auch für etwas Entlastung. Nach einer Stunde versuchte Trainer Hildmann, mit Fußballern aus der ersten Reihe dem Preußen-Spiel mehr Durchschlagskraft zu verleihen. Remberg, Bouchama und Wegkamp kamen für Mittelfeld und Offensive. Jetzt war die Erkenschwicker Defensive richtig gefordert, aber sie hielt dicht. Dicke Chancen für den Regionalligisten gab es nicht.
Als Rafael Hester in der Nachspielzeit gegen Yassine Bouchama rettete, stand es fest: Nach Regionalligist RW Ahlen hatte die Spvgg. auch dem Spitzenreiter der 4. Liga ein 0:0 abgetrotzt. Es ging ins Elfmeterschießen.
Bouchama patzt für die Preußen Münster startete, Grote traf sicher. Nils Eisen schaffte das 1:1. Für die Preußen netzte Kok ein. Philipp Breilmann traf zum 2:2. Dann schoss Lorenz für Münster das 2:3. Jan Binias antwortete mit einem lässigen Schuss zum 3:3.
Jetzt kam Bouchama für die Preußen und der patzte: Der Pfosten und Hester standen im Weg. Moritz Isensee brachte die Spvgg. mit 4:3 in Front. Preußen-Torjäger Wegkamp glich aus zum 4:4. Der letzte Schuss gehörte Stefan Oerterer: Der Kapitän traf sicher zum 5:4. Der Rest war Jubel am Stimberg.
Quelle: Stimberg-Zeitung
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Spvgg. Erkenschwick – SC Preußen Münster 5:4 n.E. (0:0).
 Spvgg.: Hester – Warnat, Eisen, Binias, Kasak (46. Forsmann), Schick, Pilica, Breilmann, Isensee, Wortmann (26. Schuwirth), Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller Münster: Müller – Kok, Ghindovean (86. Lorenz), Koulis, Bindemann (89. Grote), Di Pierro (55. Remberg), Mause Demirarslan, Ter-Horst, Schacht (66. Wegkamp), Teklab (66. Bouchama) - Trainer: Sascha Hildmann Verlauf Elfmeterschiessen: 0:1 Dennis Grote, 1:1 Nils Eisen, 1:2 Thomas Kok, 2:2 Philip Breilmann, 2:3 Marc Lorenz, 3:3 Jan-Philipp Binias, 3:3 Yassine Bouchama trifft den Pfosten, 4:3 Moritz Isensee, 4:4 Gerrit Wegkamp, 5:4 Stefan Oerterer Schiedsrichter: Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen) Zuschauer: 1.600 (Stimberg-Stadion unter Flutlicht)
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| 4. Runde (Viertelfinale): zwischen 19. November 2023 und 15. März 2024 |
In den weiteren Runden haben lediglich die Kreisliga-Mannschaften immer Heimrecht.
| Spiel 57 |
FC Gütersloh (OL) - SC Obersprockhövel (WL) |
3:1 (23.11) |
| Spiel 58 |
RSV Meinerzhagen (WL) - Delbrücker SC (OL) |
1:3 (19.11) |
| Spiel 59 |
SV Kutenhausen-Todtenhausen (BL) - ASC 09 Dortmund (OL) |
1:3 (19.11) |
| Spiel 60 |
RW Erlinghausen (LL) - Spvgg. Erkenschwick (WL) |
2:3 (15.03) |
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| So lief das Viertelfinale: |
| Alle drei Oberligisten im Halbfinale |
I m Viertelfinale des Krombacher Westfalenpokals sind alle Oberligisten ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Nachdem sich am Samstag bereits der Delbrücker SC und der ASC 09 Dortmund durchsetzen konnten, komplettierte der FC Gütersloh am Mittwochabend die Riege der siegreichen Fünftligisten und ist ebenfalls ins Halbfinale im Pokalwettbewerb des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) eingezogen. |
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Der FC Gütersloh genoss als einziger der drei Oberligisten Heimrecht und empfing am Heidewald den Westfalenligisten SC Obersprockhövel. Die Gäste aus dem südlichen Ruhrgebiet hielten die Partie gegen den FCG lange offen. Nach der Pause brachte Matthias Haeder den Favoriten mit seinem Doppelpack (54. und 68.) in Führung. Drei Minuten vor Ende der Partie konnte der Außenseiter durch Jan-Niklas Budde verkürzen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit sorgte Gütersloh in Person des kurz zuvor eingewechselten Tymofii Dymchenko aber endgültig für die Entscheidung.
Bereits am vergangenen Wochenende standen die Begegnungen RSV Meinerzhagen gegen Delbrücker SC und SV Kutenhausen-Todtenhausen gegen ASC Dortmund auf dem Programm. Auch diese beiden Paarungen endeten mit 3:1 für den jeweiligen Favoriten – die Partien verliefen jedoch komplett unterschiedlich. Bezirksligist Kutenhausen-Todtenhausen lag durch die ASC-Treffer von Luis Weiß (11.), Lars Warschewski (24.) und Elias Boadi Opoku (39.) bereits zur Halbzeit mit 0:3 zurück. Sechs Minuten vor Abpfiff gelang dem Achtligisten aus dem FLVW-Kreis Minden durch Kjell-Timon Rolfes zumindest noch der Ehrentreffer gegen die hoch favorisierten Dortmunder.
Meinerzhagen hält Partie lange offen Beim Aufeinandertreffen zwischen Westfalen- und Oberligisten konnte der klassentiefere RSV Meinerzhagen das Duell lange offen gestalten. Die Mannschaft aus dem Sauerland, die in der vorherigen Runde den Titelverteidiger SV Rödinghausen aus dem Rennen warf, entpuppte sich zunächst erneut als Pokalschreck. Der RSV ging Mitte der ersten Hälfte durch Anas Akhabach (22.) in Führung, Delbrück egalisierte den Spielstand jedoch kurz nach der Pause durch Patrice Yoann Heisinger (47.). Die Entscheidung brachte erst der Doppelschlag von Güven Kaplan (78. / 82.) in der Schlussviertelstunde.
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| Unser Viertelfinale im Detail: |
| Spvgg. komplettiert das Halbfinale |
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D as Teilnehmerfeld für das Halbfinale um den Krombacher Westfalenpokal ist komplett: Die Spielvereinigung Erkenschwick zieht dank eines 3:2 (1:1)-Erfolges bei Rot-Weiß Erlinghausen in die Runde der letzten Vier ein. Dort wartet mit dem Delbrücker SC die nächste Auswärtsaufgabe auf den Westfalenliga-Spitzenreiter. Vor rund 600 Zuschauenden im Marsberger Diemelstadion – darunter rund 300 aus dem Ruhrgebiet – sorgte Finn Wortmann nach 18 Minuten für die Führung der Schwicker, die Bilal Akgüvercin per Freistoß nur wenige Zeigerumdrehungen später egalisierten konnte (22.) Bitter für die Hausherren: Kurz vor der Halbzeitpause sah Valton Kodra nach grobem Foulspiel die rote Karte (41.).
Erlinghausen spielt eine Halbzeit in Unterzahl Die eine Klasse höher spielenden Gäste kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und gingen durch Moritz Isensee mit 2:1 in Führung (58.). Pascal Raulf hielt die dezimierten Rot-Weißen dank seines Ausgleichtreffers in der 65. Minute im Spiel. Die Freude auf Seiten des Landesliga-Zweiten hielt jedoch nur kurz an: Keine 180 Sekunden später sorgte erneut Erkenschwicks Wortmann für das 3:2 (65.). Die tapfer anlaufenden GAstgeber gaben trotz Unterzahl auch in den Schlussminuten nicht auf, konnten den Ball aber nicht mehr im Tor von SpVgg-Keeper Rafael Hester unterbringen, sodass am Ende die Spielvereinigung Erkenschwick mit ihren Fans den Halbfinaleinzug bejubeln konnte. Die gelb-rote Karte gegen Erlinghausens Marcel Salokat wegen Meckerns in den Schlussminuten hatte nur noch statistischen Wert.
Bereits vor der Partie stand fest, dass der Sieger dieses Viertelfinals in der nächsten Runde auswärts beim Oberligisten Delbrücker SC antreten würde. Das hatte die Auslosung Ende Februar im SportCentrum Kaiserau ergeben.
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Rot-Weiß Erlinghausen - Spvgg. Erkenschwick 2:3 (1:1)
Spvgg.: Hester - Warnat, Ov elhey, Eisen, Pulver (84. Kasak), Pilica, Breilmann, Binias, Schick, Isensee, Wortmann (90.+3 Schuwirth) - Trainer: Magnus Niemöller Tore: 0:1 Finn Wortmann (18.), 1:1 Bilal Akgüvercin (22.), 1:2 Moritz Isensee (58.), 2:2 Pascal Raulf (65.), 2:3 Finn Wortmann (69.) Schiedsrichter: Luca Maurer (Steinhagen) Zuschauer: 600 (Diemelstadion, Marsberg- Kunstrasenplatz) Rote Karte: Valton Kodra (Erlinghausen) in der 41. Minute Gelb-Rote Karte: Marcel Salokat (Erlinghausen) in der 92. Minute |
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| 5. Runde (Halbfinale): am 19. April 2023 |
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Die Begegnungen im Halbfinale wurden komplett frei gelost und im Frühjahr 2023 ausgetragen.
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Die Paarungen im Halbfinale des Krombacher Westfalenpokals 2022/23 stehen fest: Die beiden Begegnungen wurden im Hans-Tilkowski-Haus des SportCentrum Kaiserau ausgelost worden. Der ASC 09 Dortmund (Oberliga Westfalen) empfängt zuhause den Ligakonkurrenten FC Gütersloh. Die Spielvereinigung Erkenschwick reist im Halbfinale zum Delbrücker SC (Oberliga Westfalen). Die Klassenzugehörigkeit hat ab dem Halbfinale im Pokalwettbewerb des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) keinen Einfluss mehr auf das Heimrecht. |
| ASC 09 Dortmund (OL) - FC Gütersloh (OL) |
0:1 (0:1) |
| Delbrücker SC (OL) - Spvgg. Erkenschwick (WL) |
1:2 |
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| So lief das Halbfinale: |
Die Spielvereinigung Erkenschwick und der FC Gütersloh stehen im Finale um den Krombacher Westfalenpokal: Der FCG hat das Endspiel-Ticket durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg beim ASC 09 Dortmund gelöst. Wenig später sollte mit der Spielvereinigung Erkenschwick der Finalgegner feststehen, der sich am Abend mit 2:1 (0:0) beim Oberligisten Delbrücker SC durchsetzen konnte. Am Samstag, 3. Juni kam es in Hamm-Rhynern dann im Rahmen des bundesweit ausgespielten „Finaltag der Amateure“ zum Aufeinandertreffen zwischen dem Westfalenligisten aus dem Ruhrgebiet und dem Oberligisten aus Ostwestfalen. Letzterer entschied das Semifinale beim ASC 09 Dortmund dank des „goldenen“ Treffers von Pascal Widdecke, der bereits in der achten Minute einnetzte, in einem packenden Duell zweier Ligarivalen denkbar knapp für sich. |
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| So lief unser Halbfinalspiel: |
| Spvgg. steht im Finale |
F inale! Der Traum vom großen Los im DFB-Pokal lebt weiter für die Spvgg.. Mit 2:1 setzte sich der Westfalenligist beim Delbrücker SC durch. Am 3. Juni werden die Schwarz-Roten beim Finaltag der Amateure in Hamm-Rhynern gegen den FC Gütersloh (1:0-Halbfinalsieg beim ASC Dortmund) antreten. Vor dem Wechsel fielen keine Tore in Delbrück, nach der Pause brachte Torgarantie Stefan Oerterer mit einem verwandelten Foulelfmeter die Schwicker in Führung. Zwar konnte Hasan Dere nach 70 Minuten ausgleichen, aber Moritz Isensee traf neun Minuten vor dem Ende zum umjubelten Siegtreffer für die Gäste. Die aber - wie der FC Gütersloh - nicht lange feiern konnten. Denn auf dem Weg zum Oberliga-Aufstieg stand am Sonntag das absolute Topspiel an, wenn die Spvgg. den Tabellenzweiten SC Peckeloh empfing. |
Delbrücker SC – Spvgg. Erkenschwick 1:2 (0:0)
Del brück: Mika - Dingerdissen (58. Biniek), Reineke, Helf, Bornemann, Rolf (77. Gräwe), Huschen, Dere, Tödtmann, Ruske (86. Halfmann), Heisinger - Trainer: Detlev Dammeier Spvgg.: Hester - Ovelhey, Eisen (86. Heine), Kasak, Warnat, Schick, Pilica, Breilmann, Isensee (90.+1 Nico Pulver), Wortmann (89. Tim Forsmann), Stefan Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller Tore: 0:1 Stefan Oerterer (54. Foulelfmeter), 1:1 Hasan Dere (70.), 1:2 Moritz Isensee (81.) Schiedsrichter: Philip Dräger (Bielefeld) Zuschauer: 2.000 (Stadion Laumeskamp) |
| Seit Einführung der Westfalenliga in ihrer heutigen Form als sechsthöchster, der Oberliga Westfalen nachgeordneter Spielklasse im Jahr 2012 konnte nie zuvor ein Team aus der Westfalenliga das Endspiel um den Westfalenpokal erreichen. Erstmals seit dem Finale 2008 unter Beteiligung des damaligen Landesligisten (7. Spielklasse) VfB Fichte Bielefeld konnte mit Erkenschwick wieder eine Mannschaft aus einer Spielklasse unterhalb der „fünften Liga“ das Pokalfinale erreichen. |
| Finale: Samstag, 3. Juni 2023 (Finaltag der Amateure) |
| Der Austragungsort des Finalspiels wird durch den VFA festgelegt |
| Der Pokalspielleiter und Thomas Berndsen, Abteilungsleiter Amateurfußball im FLVW, hat den Austragungsort für das Finale bekanntgegeben. So wurde das Endspiel am 3. Juni unabhängig von der Paarung im Westfalia-Sportpark in Hamm-Rhynern stattfinden. Die erst Anfang September eingeweihte Heimspielstätte des Oberligisten SV Westfalia Rhynern war damit einer der 21 Schauplätze für den „Finaltag der Amateure“, bei dem die Verbandspokal-Endspiele aller DFB-Landesverbände live im Ersten übertragen wurden. |
| Alle Infos zum Finale: |
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Vorhang auf zum Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal 2022/23: Am Samstag ab 14:15 Uhr spielten die Spielvereinigung Erkenschwick und der FC Gütersloh im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ um den „Pott“ des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). Die Finalteilnehmer Sowohl die Spielvereinigung als auch der FCG haben eine herausragende Saison gespielt. Die „Schwicker“ beendeten die Meisterschaft als Tabellenerster der Westfalenliga-Staffel 1 und spielen nächstes Jahr wieder in der Oberliga Westfalen. Dort konnte sich der FC Gütersloh dieses Jahr die Krone aufsetzen. Als Meister des westfälischen Oberhauses treten die Ostwestfalen in der kommenden Saison in der viertklassigen Regionalliga West an und treffen dort unter anderem auf namhafte Clubs wie Alemannia Aachen oder Rot-Weiß Oberhausen.
Der Weg ins Finale Die Spielvereinigung Erkenschwick erwies sich im Krombacher Westfalenpokal als Favoritenschreck und schaltete unter anderem mit Rot-Weiss Ahlen und dem SC Preußen Münster zwei Regionalligisten aus. Vermeintlich mehr Losglück hatte der FC Gütersloh, der bis auf die Ligakonkurrenten SV Westfalia Rhynern und ASC 09 Dortmund auf klassentiefere Gegner traf.
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| So lief das Endspiel: |
| FC Gütersloh holt den Krombacher Westfalenpokal im dritten Anlauf |
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Der "Pott" geht nach Gütersloh: Der Oberliga-Meister krönt seine herausragende Saison mit dem Sieg im Krombacher Westfalenpokal am "Finaltag der Amateure". Die Entscheidung zugunsten des FC Gütersloh gegen die SpVgg Erkenschwick fiel vom Punkt. Am Ende war es FCG-Torwart Jarno Peters, der zwei Minuten vor dem Schlusspfiff seine Mannschaft mit einer Riesenparade im Spiel hielt und dann gleich die ersten beiden Elfmeter der Erkenschwicker parierte: 4:3 hieß es am Ende, nachdem zuvor in der regulären Spielzeit keine Tore gefallen sind. Somit zieht der Regionalliga-Aufsteiger in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ein. Es war alles angerichtet für das Finale des Krombacher Westfalen Pokals in der Kümpel+Hellmeister-Arena Hamm. Zwei Meister trafen nach einer jeweils herausragenden Saison aufeinander: Der Westfalenliga-Meister aus dem Vest und der Oberliga-Meister aus Ostwestfalen - Erkenschwick gegen Gütersloh. Erkenschwick konnte bereits zweimal den begehrten Pott mit nach Hause nehmen. Gütersloh hatte zuvor bei zwei Finalteilnahmen jeweils den Kürzeren gezogen. Im dritten Anlauf sollte es nun endlich klappen. Die "Schwicker" wollten hingegen die nächste Überraschung schaffen – gleich zwei Regionalligisten warf das Team von Trainer Magnus Niemöller aus dem Wettbewerb. Starke Anfangsphase der "Schwicker" Defensive
Die erste Chance erspielten sich die Erkenschwicker bereits nach 90 Sekunden. Allerdings ging der Schuss von Enes Oguz Timur Schick vom linken Strafraum-Eck am rechten Pfosten vorbei ins Toraus (2.). Top organisierte "Schwicker" machten es dem FC Gütersloh in der Folge schwer, störten früh, um die Dalkestädter vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Mit langen Bällen versuchten die Gütersloher das kompakte Mittelfeld zu überspielen, blieben aber oft an den geschickt agierenden Verteidigern hängen. Es dauerte bis zur 27. Minute, bis Erkenschwicks Torwart Rafael Hester erstmals zugreifen musste. Eine flache Hereingabe von der rechten Seite holte sich der Keeper sicher.
Nach 31. Minuten kam dann der erste Ball auf das SpVgg-Gehäuse: Allerdings setzte Alexander Bannink die Direktabnahme deutlich über die Latte. Die Dalkestädter erhöhten nun nach und nach den Druck. Erkenschwicks Hester hielt stark gegen Allan Firmino Dantas (33.). Ein von Tim Manstein getretener Freistoß – Schick foulte zuvor Güterslohs Markus Esko kurz vor dem Strafraum in zentraler Position –, landete ebenfalls sicher in den Armen des Schwicker-Schlussmannes (39.). Der gute Schiedsrichter Markus Goldmann beendete die hektische Schlussphase der ersten Halbzeit mit dem Pausenpfiff. "Glückwunsch an den FC Gütersloh, aber auch an meine Mannschaft für eine famose Leistung und eine herausragende Saison."
Nach der Pause kamen beide Mannschaften mit mehr Schwung aus der Kabine. Gütersloh tat mehr fürs Spiel, und dennoch gehörte auch in der zweiten Hälfte der erste Abschluss den "Schwickern": FCG-Keeper Peters war mit dem Fuß zur Stelle (50.). Güterslohs Manstein blieb kurz darauf mit einem Freistoß am Erkenschwicker Strafraum in der Mauer hängen (57.). Drei Minuten später setzte Kevin Freiberger einen Kopfball knapp neben das SpVgg-Tor (60.). Der FCG kontrollierte zunehmend das Spiel, der Westfalenliga-Meister hielt nahezu unermüdlich dagegen.
In der 73. Minute brachte FCG-Trainer Julian Hesse mit Matthias Haeder für Alexander Bannink und Jannik Enning für Nico Buckmeier frische Kräfte und läutete weitere Wechsel ein. Große Chancen blieben in der Folge aus – bis zur 87. Minute: FCG-Schlussmann Peters hielt sein Team mit einer tollen Parade gegen Wortmann im Spiel, Oerterer verzog den Nachschuss. Auf der anderen Seite wurde Dantas in ausichtsreicher Position geblockt, und es ging ins Elfmeterschießen, in dem FCG-Keeper Peters mit zwei gehaltenen Elfern zum Matchwinner avancierte.
Quelle: Flvw.de
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Spvgg. Erkenschwick - FC Gütersloh 3:4 n.E (0:0)
Sp vgg.: Hester - Schick (84. Pulver), Ovelhey, Kasak, Eisen, Warnat - Isensee, Pilica, Breilmann, Wortmann - Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller Gütersloh: Peters - Benmbarek, Steringer, Lücke (Beuckmann 85.), Widdecke - Buckmaier (74. Enning), Manstein, Bannink (74. Haeder), Esko (80. Kandic), Dantas - Freiberger - Trainer: Julian Hesse Tore: Fehlanzeige Verlauf Elfmeterschießen: Nils Eisen verschießt - Matthias Haeder (0:1) - Philip Breilmann verschießt - Janik Steringer (0:2) - Nico Puler (1:2) - Kevin Freiberger (1:3) - Moritz Isensee (2:3) - Tim Manstein verschießt - Stefan Oerterer (3:3) - Allan Firmino Dantas (3:4) Schiedsrichter: Marco Goldmann (FLVW-Kreis Münster); Assistenten: Marcel Benkhoff (FLVW-Kreis Ahaus/Coesfeld) und Jonathan Lautz (FLVW-Kreis Siegen/Wittgenstein); Vierte Offizielle: Sina Diekmann Zuschauer: 2.207 (Kümpel+Hellmeister-Arena in Hamm-Rhynern / Rasenplatz) |
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| ESV-Torschützen im Westfalenpokal |
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Insgesamt sechs Spieler erzielten die 12 ESV-Pokaltreffer:
- 4 Tore: Morit
z Isensee (Foto),
- 3 Tore: Stefan Oerterer,
- 2 Tore: Finn Wortmann,
- 1 Tor: Jan Binias, Dennis Weßendorf, Christoph Kasak.
Hinweis: Die Tore aus den Elfmeterschießen gegen Rot-Weiß Ahlen, SC Preußen Münster und FC Gütersloh sind nicht in der Statistik enthalten.
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Quellenverzeichnis:
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