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DSC Arminia Bielefeld siegt im Finale des Krombacher Westfalenpokals im Duell der Drittligisten gegen den SC Verl mit 3:1 (2:1) vor der neuen Rekordkulisse von 24.000 Zuschauer*innen in der SchücoArena. Damit holen sich die Arminen bei ihrer vierten Finalteilnahme auch den vierten Pokalsieg und lösen das Ticket für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals.

 

Krombacher-Westalenpokal der Saison 2023/2024
 
INFO: Durch den Meisterschaft in der Westfalenliga 1 der Saison 2022/2023 qualifizierte dich die Spvgg. Erkenschwick für den Westfalenpokal der Spielzeit 2023/2024
 

Folgende Qualifikationswege gab es:

  • Regional- und Drittligisten (7 Mannschaften)
    Alle Mannschaften ab der Regionalliga brauchten an den Kreispokal-Wettbewerben nicht teilnehmen, da sie direkt für den Westfalenpokal qualifiziert sind. Das waren Arminia Bielefeld, der SC Verl, der SC Preußen Münster (alle 3. Liga), der SV Rödinghausen, der SC Wiedenbrück, der SV Lippstadt 08, die Sportfreunde Lotte, (alle Regionalliga West).
  • Oberliga Westfalen (6 Mannschaften)
    Hier waren automatisch die Top 6 der Abschlusstabelle der Saison 2022/23 qualifiziert. Wichtig hierbei ist, dass 2. Mannschaften nicht startberechtigt sind, so dass der SC Paderborn 07 II und Preußen Münster II aus der Wertung fielen. Platz 8 reichte somit auch zur Westfalenpokal-Qualifikation: FC Gütersloh, VfL Sportfreunde Lotte, TuS Bövinghausen,  SV Westfalia Rhynern, ASC 09 Dortmund und Viktoria Clarholz..

  • Die überkreislichen Meister aus Westfalenliga, Landesliga und Bezirksliga (19 Mannschaften)
    Spvgg. Erkenschwick (Westfalenliga 1), Türkspor Dortmund (Westfalenliga 2), SC Rot-Weiß Maaslingen (Landesliga 1), Spv Westfalia Soest (Landesliga 2), Spvgg. Horsthausen (Landesliga 3), SG Bockum-Hövel (Landesliga 4), SV Kutenhausen-Todtenhausen (Bezirksliga 1), FSC Rheda (Bezirksliga 2), TSV Oerlinghausen (Bezirksliga 3), TuS Sundern (Bezirksliga 4), SV Ottfingen (Bezirksliga 5), VfB Westhofen (Bezirksliga 6), Sportfreunde Ostinghausen (Bezirksliga 7), TuS Hannibal (Bezirksliga 8), SV Vestia Disteln (Bezirksliga 9), FC Altenbochum (Bezirksliga 10), Vorwärts Epe (Bezirksliga 11), Ibbenbürener Spvgg. 08 (Bezirksliga 12), SuS Westenholz (Bezirksliga 13.)

  • 29 Kreispokalsieger (darunter BW Westfalia Langenbochum für den Kreis Recklinghausen)
    Hinweis: Da noch zwei weitere Plätze frei waren, um auf 64 Mannschaften zu kommen, erhielten die größten Kreise Dortmund und Bochum einen weiteren Startplatz.

 

Die jeweils ausscheidenden Vereine der jeweiligen Runde erhalten folgende Beträge: 

  • geld1. Runde = 700,00 Euro
  • 2. Runde = 1.200,00 Euro
  • 3. Runde = 1.700,00 Euro
  • 4. Runde = 2.500,00 Euro
  • 5. Runde = 4.000,00 Euro
  • 6. Runde = 6.000,00 Euro

Ein noch verbleibender Betrag wird an den ausrichtenden Verein des Endspiels ausgeschüttet.

 
Auslosung2022 westfalenpokal

Am 29. Juni 2023 wurde In der Rotunde des SportCentrum Kaiserau die Begegnungen für die neue Pokalsaison im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) ausgelost.
Im Beisein zahlreicher Vereinsvertreterinnen und -vertreter zogen Stefan Schmal (Gebietsverkaufsleiter von Hauptsponsor und Namensgeber Krombacher) und Pokalspielleiter Klaus Overwien erstmals aus vier Töpfen zunächst die Erstrunden-Partien.

Die vier Gruppen wurden im Vorfeld zunächst nach regionalen Gesichtspunkten fesgelegt. Im nächsten Schritt wurden die insgesamt acht Teams aus der Regionalliga West (SV Rödinghausen, SV Lippstadt 08, SC Wiedenbrück, Rot Weiss Ahlen, FC Gütersloh) und der 3. Liga (DSC Arminia Bielefeld, SC Verl, SC Preußen Münster) gleichmäßig auf die vier Töpfe aufgeteilt, sodass in jeder Gruppe zwei Vereine aus der vierten und dritten Spielklasse vertreten sind.

Im Anschluss wurden die Paarungen bis einschließlich zum Viertelfinale ausgelost. Die erste Runde wird laut Rahmenterminkalender zwischen dem 30. Juli und dem 6. August ausgespielt. Bis Ende des Jahres soll das Viertelfinale abgeschlossen sein. Die Paarungen im Halbfinale um den Krombacher Westfalenpokal 2023/24 werden Anfang des nächsten Jahres im SportCentrum Kaiserau ausgelost.

Abkürzungen:

RL = Regionalliga, OL = Oberliga, WL = Westfalenliga, LL = Landesliga, BL = Bezirksliga, KL A = Kreisklasse A

 
1. Runde: zwischen 29. Juli bis 13. September 2023

Bei den Spielen der ersten drei Runden auf Verbandsebene hat die klassenniedrigere Mannschaft Heimrecht.

  Gruppe 1  
Spiel 01 Vorwärts Epe (LL) - Spvgg. Vreden (OL) 3:6 (08.08)
Spiel 02 SV Vestia Disteln (LL) - VfL SF Lotte (OL) 2:1 (06.08)
Spiel 03 DJK Borussia Münster (LL) - BW Westf. Langenbochum (LL) 2:1 (17.08)
Spiel 04 SV Mesum (WL) - RW Ahlen (RL) 2:3 (08.08)
Spiel 05 ASK Ahlen (BL) - Ibbenbürener Spvg (LL) 2:0 (06.08)
Spiel 06 SV Cheruskia Laggenbeck (KLA) - SC Preußen Münster (3. Liga) 1:14 (12.08)
Spiel 07 Spvgg. Erkenschwick (OL) - SG Bockum Hövel (WL)* 3:1 (06.08)
Spiel 08 DJK SV Eintr. Heesen (BL) - SV Westfalia Rhynern (OL) 1:2 (01.08)
  Gruppe 2  
Spiel 09 Spvg Hagen 11 (LL) - ASC 09 Dortmund (OL) 0:1 (05.08)
Spiel 10 YEG Hassel (LL) - SG Wattenscheid 09 (OL) 1:2 (02.08)
Spiel 11 SV Bommern 05 (BL) - SC Wiedenbrück (RL) 1:4 (08.08)
Spiel 12 TuS Hannibal (LL) - SC Verl (3. Liga) 0:3 (08.08)
Spiel 13 SV Wanne 11 (LL) - VfB Westhofen (LL) 4:1 (17.08)
Spiel 14 Spvgg. Horsthausen (WL) - TuS Bövinghausen 04 (OL) 0:2 (04.08)
Spiel 15 Eving Selimiye Spor (BL) - FC Altenbochum (LL) 4:0 (04.08)
Spiel 16 Hombrucher SV (WL) - Türkspor Dortmund (OL) 0:2 (16.08)
   Gruppe 3
Spiel 17 TuS Sundern (LL) - BSV Menden (LL) 1:2 (06.08)
Spiel 18 FC Kaunitz (LL) - SC Neheim (WL) 1:2 (06.08)
Spiel 19 SV Fortuna Freudenberg (BL) - SF SW Ostinghausen (LL) 0:3 (06.08)
Spiel 20 DJK Spvg Mellrich (KL A) - SV Lippstadt 08 (RL) 0:7 (08.08)
Spiel 21 Vfj Lippborg (KL B) - SV Ottfingen (LL) 0:4 (05.08)
Spiel 22 SV RW Erlinghausen (LL) - SV Westfalia Soest (WL) 0:2 (06.08)
Spiel 23 1. FC Kaan-Marienborn (KL C) - FC Gütersloh (RL) 0:32 (08.08)
Spiel 24 RSV Meinerzhagen (WL) - SG Finntrop Bamenohl (OL) 2:1 (13.09)
  Gruppe 4  
Spiel 25 TSV Oerlinghausen (LL) - Post TSV Detmold (LL) 3:1 n.E. (17.08)
Spiel 26 TuS Tengern (LL) - SuS Westenholz (LL) 1:5 (06.08)
Spiel 27 FSC Rheda (LL) - TSV Viktoria Clarholz (OL) 0:2 (04.08)
Spiel 28 SC RW Maaslingen (WL) - SV Rödinghausen (RL) 1:2 (08.08) 
Spiel 29 SG FA Herringhausen (BL) - DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) 0:2 (08.08)
Spiel 30 Spvg Brakel 20 (BL) - FC Bad Oeynhausen (LL) 1:2 (29.07)
Spiel 31 TuS Lipperreihe (BL) - Spvg Steinhagen (BL) 3:4 (06.08)
Spiel 32 SV KT04 Minden (LL) - Delbrücker SC (WL) 12:13 n.E. (06.08)

 INFO: *Heimrechttausch SG Bockum-Hövel-Spvgg. Erkenschwick

Das Heimrecht musste getauscht werden, da die Polizeibehörden einer Austragung der Partie im Hammer Adolf-Brühl-Stadion aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht zugestimmt hatten. Aus diesem Grund fand die Erstrundenbegegnung im Stimberg-Stadion statt.

 
So lief die 1. Runde:
 Bielefeld mit Mühe weiter, Kantersieg für FC Gütersloh

FLVWMit Arminia Bielefeld und dem SC Verl stehen beide Drittligisten in der zweiten Runde des Westfalenpokals. Titelverteidiger Gütersloh schoss den 1. FC Kaan-Marienborn ab.

Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld hatte beim 2:0-Sieg (1:0) gegen den Bezirksligisten SG FA Herringhausen-Eickum in Herford aber reichlich Mühe mit dem tief stehenden Gegner. Manuel Wintzheimer (18.) per Foulelfmeter und und der erst 16-jährige Henrik Koch (80.), der nach einer Ecke traf, schossen die Arminen dann aber letztlich doch in die zweite Runde des Westfalenpokals.

Der zweite Drittligist im Wettbewerb, der SC Verl, bekam es in Dortmund mit dem Landesligisten TuS Hannibal 2007 zu tun und gewann mit 3:0 (2:0). Ein Eigentor der Gastgeber (17.), Patrick Kammerbauer (44.) und Robin Friedrich (83.) sorgten für die Verler Treffer.

Titelverteidiger FC Gütersloh ist mit einem wahren Kantersieg in den Westfalenpokal gestartet. Beim 1. FC Kaan-Marienborn, der sich vor der Saison freiwillig von der Regionalliga in die Kreisliga C zurückzog, gewannen die Gütersloher mit 32:0 (10:0). Mann des Spiels war Grigorijs Degtjarevs mit neun Treffern, Lennard Rolf und Eduard Probst steuerten jeweils vier Treffer bei.

Auch die Regionalligisten SV Lippstadt (7:0 gegen DJK SpVg Mellrich), Rot-Weiss Ahlen (3:2 gegen SV Mesum), SC Wiedenbrück (4:1 gegen SV Bommern) und SV Rödinghausen (2:1 gegen RW Maaslingen) stehen in der nächsten Runde.

Vestia Disteln gelang die erste Überraschung im Westfalenpokal. Der Landesligist warf Oberliga-Spitzenklub Sportfreunde Lotte mit einem 2:1-Sieg aus dem Wettbewerb.

 
Unser Erstrundenspiel im Detail: 
Spvgg. mit Köpfchen
bockum hövel heimSchwarz-Rote nach 3:1 (3:0) über SG Bockum-Hövel in Runde zwei. Der gastgebende Oberligist entledigte sich seiner Aufgabe souverän. Zumindest über gefühlt eine Stunde Aber die reichte allemal aus, um den Neu-Westfalenligisten aus Hamm mit einem 3:1 auf die Heimreise zu schicken.
Für die Erkenschwicker trafen Philipp Rosenkranz (5.), Finn Wortmann (24.) und Christoph Kasak (41.). Allesamt im Übrigen per Kopf!
Anstatt das 4:0 (wofür es Gelegenheiten genug gegeben hatte), kassierten die Schwarz-Roten gegen nie aufsteckende Bockumer das 3:1 durch Mergim Deliju (63.) 

Spvgg. Erkenschwick - SG Bockum-Hövel 3:1 (3:0)
Sspvgg erkenschwick 2014sg bockum hövelpvgg.: Hester - Pulver, Ovelhey, Kasak, Jordan - Pilica, Rosenkranz (69. Breilmann), Warnat - Moritz Isensee (81. Sdzuy), Wortmann (89. Schuwirth), Oerterer (90.+2 Lennard Isensee) - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 1:0 Philipp Rosenkranz (5.), 2:0 Finn Wortmann (24.), 3:0 Christoph Kasak (41.), 3:1 Mergim Deliju (63.)
Schiedsrichter: Selim Erk (Herne)
Zuschauer: 350 (Stimberg-Stadion)

 
2. Runde: zwischen 23. August bis 27. September 2023
 
Gruppe 1
 Spiel 33 Spvgg. Erkenschwick (OL) - RW Ahlen (RL) 4:1 n.E. (06.09) 
 Spiel 34 SC Preußen Münster (3. Liga) - DJK Borussia Münster (LL)*  5:0 (06.09)
 Spiel 35 SV Westfalia Rhynern (OL) - Spvgg. Vreden (OL) 5:7 n.E. (06.09)
 Spiel 36 ASK Ahlen (BL) - SV Vestia Disteln (LL) 0:2 (07.09)
  Gruppe 2  
 Spiel 37 TuS Bövinghausen 04 (OL) - SC Verl (3. Liga) 0:2 (06.09)
 Spiel 38 SV Wanne 11 (LL) - SG Wattenscheid 09 (OL) 1:2 (13.09)
 Spiel 39 Türkspor Dortmund (OL) - SC Wiedenbrück (RL) 2:4 (29.08)
 Spiel 40 Eving Selimiye Spor (BL) - ASC 09 Dortmund (OL) 0:1 (23.08)
Gruppe 3
 Spiel 41 SF SW Ostinghausen (LL) - RSV Meinerzhagen (WL) 2:3 (27.09)
 Spiel 42 SV Lippstadt 08 (RL) - FC Gütersloh (RL) 1:0 (31.08)
 Spiel 43 SV Ottfingen (LL) - SC Neheim (WL) 0:2 (07.09)
 Spiel 44 BSV Menden (LL) - SV Westfalia Soest (WL) 0:2 (23.08)
  Gruppe 4  
 Spiel 45 TSV Oerlinghausen (LL) - SV Rödinghausen (RL) 0:2 (06.09)
 Spiel 46 TSV Viktoria Clarholz (OL) - DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) 1:2 (06.09)
 Spiel 47 Spvg Steinhagen (BL) - Delbrücker SC (WL) 3:2 (07.09)
 Spiel 48 SuS Westenholz (LL) - FC Bad Oeynhausen (LL) 3:1 (07.09)
 

So lief die 2. Runde:

 „Kürzester Fanmarsch aller Zeiten“ bei Münster-Derby

FLVW

* (=Heimrechttausch) "Auswärtsspiel" in rund 850 Meter Entfernung: Die DJK Borussia Münster hat hunderte Spielerinnen und Spieler aus nahezu allen vereinseigenen Mannschaften für einen Fanmarsch zum Preußenstadion mobilisiert.

Der neue Modus im Krombacher Westfalenpokal und ein wenig Losglück hatten es möglich gemacht, dass am Mittwochabend mit dem SC Preußen Münster und der DJK Borussia Münster (5:0) in der zweiten Runde zwei Mannschaften aufeinandertrafen, die ihr jeweils sportliches Zuhause unmittelbar an der Hammer Straße haben. Nur rund 850 Meter trennen den Landes- vom Drittligisten. Grund genug für die Borussen, den vielleicht kürzesten Fanmarsch aller Zeiten zu organisieren.

 
 Unser Zweitrundenspiel im Detail:
"Teufelskerl" Hester lässt Ahlen verzweifeln 

ahlen pokalIn der 2. Runde im Westfalenpokal gab es am Mittwoch die erste Überraschung.

Am Mittwoch wollten sich sechs weitere Mannschaften für die Runde der letzten 16 qualifizieren. Den Anfang machte die Partie zwischen dem Oberliga-Aufsteiger Spvgg. Erkenschwick und Regionalligist Rot Weiss Ahlen. Und es gab beim 4:1 nach Elfmeterschießen die erste Überraschung.

Der Gastgeber erwischte den besseren Start und ging durch Torjäger Stefan Oerterer früh in Führung. Bis zur Pause hatte das 1:0 Bestand, nach dem Wechsel glich Ahlen durch einen Elfmeter aus. Dabei blieb es nach 90 Minuten und da es keine Verlängerung gibt im Westfalenpokal, musste das Elfmeterschießen den Sieger bringen. Hier ging alles schnell, denn Erkenschwick traf drei Mal, Ahlen versagte drei Mal in Serie vom Punkt, daher jubelte die SpVgg über den Einzug ins Achtelfinale.

Spvgg. Erkenschwick - Rot-Weiß Ahlen 4:1 n.E. (1:0/1:1)
spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Hester - Warnat, Jordan, rw ahlenOvelhey, Kasak, Schick (89. Moritz Isensee), Pulver, Breilmann (90.+5 Sdzuy), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (63. Wortmann), Schürmann (56. Pilica), Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 1:0 Stefan Oerterer (12.), 1:1 Luka Tankulic (58. Foulelfmeter)
Verlauf Elfmeterschiessen: 1:0 Nico Pulver, 1:0 Rafael Hester hält Elfmeter von Cihan Özkara, 2:0 Mike Jordan, Rafael Hester hält Elfmeter von Luka Tankulic, 3:0 David Sdzuy, Rafael Hester hält Elfmeter von Kevin Coleman
Schiedsrichter: Yannick Ropert
Zuschauer: 441 (Stimberg-Stadion)

 
3. Runde (Achtelfinale): zwischen 10. September und 24. Oktober 2023
 
  Gruppe 1   
 Spiel 49 Spvgg. Erkenschwick (OL) -  Spvgg. Vreden (OL) 5:1 (11.10)
 Spiel 50 SC Preußen Münster (3. Liga) - SV Vestia Disteln (LL)* 7:1 (24.10)
  Gruppe 2  
 Spiel 51 SG Wattenscheid 09 (OL) - ASC 09 Dortmund (OL) 3:2 (11.10)
 Spiel 52 SC Wiedenbrück (RL) - SC Verl (3. Liga) 3:5 n.E. (28.09)
  Gruppe 3  
 Spiel 53 SC Neheim (WL) - SV Lippstadt 08 (RL) 1:2 (11.10)
 Spiel 54 SV Westfalia Soest (WL) - RSV Meinerzhagen (WL) 5:6 n.E. (11.10)
  Gruppe 4  
 Spiel 55 SuS Westenholz (LL) - DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) 0:5 (10.10)
 Spiel 56 Spvg Steinhagen (BL) - SV Rödinghausen (RL) 0:5 (10.10
* = Heimrechttausch
 
 So lief das Achtelfinale:
 Elfer-Dramatik und klare Ergebnisse im Achtelfinale des Krombacher Westfalenpokals

FLVWMit 5:3 (1:1) nach Elfmeterschießen konnte sich Drittligist SC Verl beim SC Wiedenbrück durchsetzen und feiert damit den Einzug in das Viertelfinale des Krombacher Westfalenpokals. Die Elf von Trainer Alexander Ende folgt damit sechs weiteren Mannschaften, die bereits vorher die Runde der letzten Acht erreichen konnten.
Torwart Tom Müller war am späten Mittwochabend der am meisten umarmte Mann im Wiedenbrücker Jahnstadion. Der SCV-Torwart parierte einen Elfmeter von Francesco Di Pierro – nachdem Amedick bereits die Latte getroffen hatte – und sicherte seiner Elf somit das Viertelfinal-Ticket. Alle Verler Schützen verwandelten sicher vom Punkt. In den 90 Minuten zuvor hielt der Regionalligist gegen den eine Klasse höher spielenden Nachbarn gut mit. Lars Lokotsch gelang kurz vor dem Halbzeitpfiff nach einer Ecke dennoch per Kopf der Führungstreffer für den Favoriten. Nur eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff konnte Maik Amedick – erneut nach einem Eckball – das 1:1 besorgen. Dass es bis zum Ende so blieb, war vor allem SCW-Keeper Luca Beermann zu verdanken, der bei einer Vielzahl Verler Gelgenheiten glänzend reagierte – der gefeierte Mann des Abends wurde jedoch sein Pendant Müller im Elfmeter-Krimi.

SG Wattenscheid 09 sorgt für Pokalüberraschung
In der nächsten Runde trifft der SC Verl nun auf die SG Wattenscheid 09, die für die größte Pokalüberraschung in dieser Runde sorgte. Der aktuell Tabellenletzte der Oberliga Westfalen schlug am Mittwoch, 11. Oktober mit dem ASC 09 Dortmund ein Spitzenteam des westfälischen Oberhauses mit 3:2 (1:0). Zeitgleich besiegte die SpVgg Erkenschwick im zweiten oberligainternen Duell die SpVgg Vreden deutlich mit 5:1 (2:0). Dem Westfalenligisten RSV Meinerzhagen gelang derweil die Revanche für die Meisterschaftsniederlage gegen den SV Westfalia Soest: Beim 6:5 (0:0) im Elfmeterschießen behielt der Krombacher Westfalenpokalsieger von 2020 die besseren Nerven und das glücklichere Ende für sich. Zudem löste Regionalligist SV Lippstadt 08 seine Aufgabe beim Westfalenligisten SC Neheim mit 2:1 (1:0).

Tags zuvor hatten sowohl Drittligist Arminia Bielefeld (5:0 beim SuS Westenholz) und der SV Rödinghausen (ebenfalls 5:0 bei der Spvg. Steinhagen) die Viertelfinal-Teilnahme problemlos klar gemacht.

 Unser Achtelfinalspiel im Detail:
 Pokalschreck Erkenschwick erreicht Viertelfinale

vreden pokalDie Spvgg. Erkenschwick hat das Viertelfinale des Westfalenpokal erreicht. Im Duell zweier Oberliga-Konkurrenten besiegten die Schwarz-Roten die Spvgg. Vreden mit 5:1 (2:0). Mann des Spiels war der dreifache Torschütze Stefan Oerterer. 

Nach einem schlechten Rückpass hatte Finn Wortmann Vredens Keeper Tom Breuers, außerhalb des Strafraums unter Druck gesetzt. Der Ball landete bei Stefan Oerterer, der diesen aus gut 20 Metern zum 1:0 ins Tor lupfte. Mit dem Pausenpfiff der guten Schiedsrichterin Nadine Westerhoff war es wieder Oerterer, der mit seinem zweiten Treffer für Jubel sorgte. Wieder hatte Finn Wortmann maßgeblichen Anteil mit seinem Ballgewinn zuvor. Ö umdribbelte im Strafraum noch einen Vredener Abwehrspieler und schoss ins lange Eck ein. Dann war Pause.
Spätestens nach dem 3:0, das Philipp Breilmann nach einer starken Flanke von der rechten Seite am zweiten Pfosten mit einer Direktabnahme erzielte (62.), standen die Zeichen gut für ein Weiterkommen.
Als Bernd Verwohlt nach einem abgewehrten Eckstoß, dann der Ball 18 Meter vor dem Erkenschwicker Tor vor der Füße fiel und mit einen platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:1 einnetzte, war es kurz noch einmal spannend (76.).
In der 84. Minute machte wieder Stefan Oerterer nach einem Konter mit seinem dritten Treffer zum 4.1 den Deckel drauf. Der eingewechselte David Sdzuy traf nur 60 Sekunden später auch noch sehenswert zum 5:1 (84.).

Spvgg. Erkenschwick - Spvgg. Vreden 5:1 (2:0)
spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Hester - Jordan (86. Berghorst), Ospvgg vredenvelhey, Pilica, Pulver, Schick, Breilmann, Schürmann (65. Röttger), Echghouyab (73. Sdzuy), Wortmann (85. Lennard Isensee), Oerterer - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 1:0 Stefan Oerterer (24.), 2:0 Stefan Oerterer (44.), 3:0 Philipp Breilmann (62.), 3:1 Berndt Verwohlt (76.), 4:1 Stefan Oerterer (83.), 5:1 David Sdzuy (84.)
Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Castrop-Rauxel)
Zuschauer: 427 (Jule-Ludorf-Sportanlage)

 
4. Runde (Viertelfinale): zwischen 15. November 2023 und 21. Februar 2024
 In den weiteren Runden haben lediglich die Kreisliga-Mannschaften immer Heimrecht. 
  Gruppe 1  
 Spiel 57 SC Preußen Münster (3. Liga) - Spvgg. Erkenschwick (OL)*  4:0 (18.11)
  Gruppe 2  
 Spiel 58 SC Verl (3. Liga) - SG Wattenscheid 09 (OL) 5:0 (15.11)
  Gruppe 3  
 Spiel 59 SV Lippstadt 08 (RL) - RSV Meinerzhagen (WL) 4:1 (21.02)
  Gruppe 4  
 Spiel 60 DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) - SV Rödinghausen (RL) 4:0 (15.11)
 * = Heimrechttausch
 
 So lief das Viertelfinale:
 Große Namen im Halbfinale des Krombacher Westfalenpokals
 FLVWDas Viertelfinale ist vorbei. Mit dem SV Lippstadt 08 steht der vierte Teilnehmer für das Halbfinale im Krombacher Westfalenpokal fest. Mit 4:1 (1:0) setzte sich der SVL im Nachhol-Heimspiel gegen den RSV Meinerzhagen (Westfalenliga) durch. Das nächste deutliche Ergebnis im Verbandspokal des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW): Denn in den drei Viertelfinal-Partien zuvor fielen 13 Tore.
Bereits Mitte November schlug der SC Verl die SG Wattenscheid mit 5:0, der DSC Arminia Bielefeld schickte den SV Rödinghausen mit 4:0 nach Hause. Der SC Preußen Münster gewann 4:0 gegen die SpVgg Erkenschwick. Und nun zieht der Regionalligist SV Lippstadt 08 mit einem 4:1 nach. Vier Spiele, vier Heimsiege. 18 Tore. Der Krombacher Westfalenpokal bietet in diesem Jahre jede Menge Spektakel.
 
 Unser Viertelfinale im Detail:
Hinweis: Das Heimrecht wurde getauscht aus Sicherheitsgründe!
Knackpunkt Platzverweis: Für Hildmann glasklar, Niemöller mit Seitenhieb

Pmünster auswreußen Münster ist mit einem 4:0-Sieg gegen die SpVgg. Erkenschwick ins Westfalenpokal-Halbfinale eingezogen. Knackpunkt war ein Platzverweis. Das sagen die Trainer.

Halbfinal-Ticket gelöst: Der SC Preußen Münster hat sich im Westfalenpokal mit 4:0 (1:0) gegen die Spielvereinigung Erkenschwick durchgesetzt und ist souverän in die Runde der letzten Vier eingezogen. Ein Platzverweis bei den Gästen kurz vor dem Kabinengang war der Knackpunkt dieser Partie und verhalf dem Favoriten deutlich zum Erfolg. (Zum Spielbericht)

Bis zu diesem Zeitpunkt tat sich der Drittligist gegen mutige „Schwicker“ schwer, konnte kaum gefährliche Torchancen erzwingen und lief immer wieder in brenzlige Konter. „Im Pokal ist das Ziel weiterzukommen und das haben wir geschafft. Wir hatten etwas Schwierigkeiten zum Start, waren ungenau im Passspiel, vielleicht im letzten Drittel nicht konsequent genug und hatten einfache Ballverluste“, resümierte SCP-Trainer Sascha Hildmann. Der Gegner aus Oer-Erkenschwick habe „klug verteidigt“. Worauf es dann ankäme? „Geduldig sein und nicht in Hektik verfallen“, verriet der gebürtige Pfälzer. Und das taten seine Schützlinge.

Bis zum Aufreger der Begegnung: Dzenan Pilica erwischte Münsters Yassine Bouchama in der 43. Spielminute mit dem Fuß im Bereich Brust/Hals. Daraufhin zückte der Schiedsrichter sofort die Rote Karte - Platzverweis gegen Erkenschwick, was für einen Tumult und Wirbel sorgte - sowohl auf dem Feld als auch in den Coachingzonen.

Gäste-Trainer Magnus Niemöller habe die Szene selbst zwar nicht genau gesehen, um sie final beurteilen zu können, spiegelte nach Abpfiff aber wider: „Dzenan ist natürlich am Boden zerstört. Meine Wahrnehmung war, dass der Fuß in der Zweikampfsituation hochging. Wenn er dann getroffen wird ist es natürlich berechtigt. Trotzdem spielen da auch immer Faktoren wie Absicht und Intensität mit rein.“

Wenn du schon auswärts bei Preußen Münster spielst, dann brauchst du Entscheidungen und Glück auf deiner Seite, welches wir nicht hatten.

Auf der Gegenseite gab es in der Situation keine zwei Meinungen, wie Preußen-Coach Hildmann erklärte: „Für mich war es auf jeden Fall eine Rote Karte. Es war keine Absicht, aber mehr als gefährliches Spiel. Dafür brauchst du keinen VAR. Daraufhin hat das Spiel eine ganz andere Wendung genommen.“ Dieselbe Sicht vertrat auch der Gefoulte: „Das hat er nicht mit Absicht gemacht und sich direkt danach entschuldigt. Passiert, das ist Fußball“, erzählte Bouchama.

Münster nutzte die Verunsicherung in der Hintermannschaft und erzielte den Führungstreffer durch Gerrit Wegkamp (45.). „Der denkbar schlechteste Zeitpunkt“, erkannte Niemöller und führte aus: „Wenn du schon auswärts bei Preußen Münster spielst, dann brauchst du Entscheidungen und Glück auf deiner Seite, welches wir nicht hatten.“

Eine weitere Situation, die zum Diskutieren veranlasste: Vor dem 2:0 durch Daniel Kyerewaa (60.) geriet SCP-Angreifer Andrew Wooten mit seinem Gegenspieler Finn Wortmann aneinander und setzte zum Kopfstoß an. Ob er ihn wirklich traf, ließ sich nur schwer feststellen. Der Unparteiische beließ es bei Gelb. Die Richtigkeit dieser Entscheidung zweifelte Niemöller an: „Der Schiedsrichter sagte, es sei nur ein angedeuteter Kopfstoß gewesen. Da müssen wir mal deutlich sagen, dass das auch Rot ist. Entweder gebe ich gar nichts oder die richtige Farbe."

Niemöller: „Dann hat der Verband sein Traum-Halbfinale"

Zurück zum Sportlichen: Nach dem Seitenwechsel machte sich die Überzahl beim Drittligisten schließlich deutlich bemerkbar. Darius Ghindovean (63.) und Wooten (76.) schraubten das Ergebnis zum 4:0-Endstand in die Höhe. Die nächste Runde ist erreicht. SCP-Trainer Hildmann verriet schon seinen Wunschgegner für das Halbfinale: „Heimspiel gegen Arminia Bielefeld! Volle Hütte, das wäre ein Topspiel.“

In Erkenschwick lässt man, trotz des Ausscheidens, indes nicht die Köpfe hängen. Cheftrainer Niemöller ist brutal stolz auf die Leistung: „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gespielt und sind nach der Roten Karte standhaft geblieben. Aber Pokalspiele werden eben oft durch Knackpunkte entschieden.“

Einen Seitenhieb konnte sich der 50-Jährige nach dem Trubel um den Austragungsort sowie die Entscheidungen gegen sein Team nicht verkneifen: „Glückwunsch an Münster, wir haben verdient verloren. Jetzt muss nur noch Lippstadt weiterkommen. Dann hat der Verband sein Traum-Halbfinale.“

Preußen Münster - Spvgg. Erkenschwick 4:0 (1:0)
PrPreussen Muenster Logo 2018eußen: Scholze-Niehues - Sspvgg erkenschwick 2014cherder, Kok, Hahn - Oubeyapwa, Bouchama (46. Böckle), Preißinger (66. Benjamins), Kyerewaa (66. Koulis), Lorenz (46. Ghindovean) - Wooten, Wegkamp (74. Batmaz) - Trainer: Sascha Hildmann
Spvgg.: Hester - Warnat, Jordan, Kasak (83. Ovelhey), Schick, Pulver (65. Schürmann), Pilica, Breilmann, Wortmann (73. Rottmann) - Echghouyab (79. Berghorst), Oerterer (46. Rosenkranz) - Trainer: Magnus Niemöller
Tore: 1:0 Gerrit Wegkamp (45.), 2:0 Daniel Kamkam Kyerewaa (60.), 3:0 Dariua-Dacian Ghindovean (64.), 4:0 Andrew Wooten (75.)
Schiedsrichter: Felix Weller (Siegen)
Zuschauer: 2.660 (Stadion an der Hammer Straße)
Rote Karte: Dzenan Pilica (Spvgg.) in der 44. Minute wegen grobes Foulspiel
 
 5. Runde (Halbfinale): 23. März + 26. März 2024

Die Begegnungen im Halbfinale wurden komplett frei gelost und im Frühjahr 2024 ausgetragen. 

DieAuslosung2022 westfalenpokal Paarungen im Halbfinale des Krombacher Westfalenpokals 2023/24 stehen fest: Die beiden Begegnungen wurden Hans-Tilkowski-Haus des SportCentrum Kaiserau ausgelost worden.
Der DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) empfängt zuhause den Ligakonkurrenten SC Preußen Münster. Der SV Lippstadt 08 (Regionalliga) reist im Halbfinale zum Drittligisten SC Verl. Die Klassenzugehörigkeit hat ab dem Halbfinale im Pokalwettbewerb des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) keinen Einfluss mehr auf das Heimrecht.
 
 Spiel 61 DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) - SC Preußen Münster (3. Liga) 5:4 n.E. (23.03)
 Spiel 62  SC Verl (3. Liga) - SV Lippstadt 08 (RL) 3:0 (26.03)

 So lief das Halbfinale:

Arminia Bielefeld zieht ins Finale um den Krombacher Westfalenpokal ein

Der DSC Arminia Bielefeld steht als erster Teilnehmer für das Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal 2023/24 fest. Die Ostwestfalen gewannen am Samstagnachmittag das Halbfinale gegen den SC Preußen Münster denkbar knapp mit 5:4 (1:1) nach Elfmeterschießen . 18.173 Zuschauerinnen und Zuschauer in der SchücoArena bildeten eine Rekordkulisse für den Pokalwettbewerb des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW).

SC Verl folgt Bielefeld ins Finale

Der Sport-Club Verl ist Abend in das Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal 2023/24 eingezogen. Vor heimischer Kulisse mit 1.728 Zuschauerinnen und Zuschauern bezwang der Drittligist den SV Lippstadt 08 mit 3:0 (0:0). Am 25. Mai kommt es nun im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ zum Aufeinandertreffen mit dem ostwestfälischen Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld.

  Finale: Samstag, 25. Mai 2024 (Finaltag der Amateure)
 Der Austragungsort des Finalspiels wurde durch den VFA ausgelost
Auslosung2022 westfalenpokalDas Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal zwischen dem DSC Arminia Bielefeld und dem SC Verl wurde am 25. Mai im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ in der Bielefelder SchücoArena ausgetragen. Das hatte die Auslosung ergeben.
Beide Finalisten hatten sich im Vorfeld um die Austragung des Endspiels beworben. Da sowohl die Bielefelder SchücoArena als auch die Verler Sportclub Arena als Drittliga-Stadien alle TV-produktionstechnischen und infrastrukturellen Voraussetzungen für die Spielstätte des „Finaltag der Amateure“ erfüllen, musste das Los entscheiden.
 Spiel 63 DSC Arminia Bielefeld (3. Liga) - SC Verl (3. Liga) 3:1 (2:0)

westfalenpokalsieger 2024 arm bielefeldDSC Arminia Bielefeld siegt im Finale des Krombacher Westfalenpokals im Duell der Drittligisten gegen den SC Verl mit 3:1 (2:1) vor der neuen Rekordkulisse von 24.000 Zuschauer*innen in der SchücoArena. Damit holen sich die Arminen bei ihrer vierten Finalteilnahme auch den vierten Pokalsieg und lösen das Ticket für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals.

Es war angerichtet in der Bielefelder SchücoArena: bestes Wetter, Top-Stimmung vor der Rekordkulisse von 24.000 Zuschauer*innen. Und beide Mannschaften legten einen Blitzstart hin. Ohne Abtasten ging es nach dem Anpfiff sofort los. Die erste Chance vergab der SC Verl durch Maximilian Wolfram bereits nach zwei Minuten, als er den Ball knapp am Tor der Gastgeber vorbeisetzte. Im Gegenzug zog Leandro Putaro nach einem langen Ball in Richtung Grundlinie, brachte die Kugel flach in den Strafraum rein, wo der aufgerückte Linksverteidiger Louis Oppie am langen Pfosten den Ball problemlos über die Linie drücken konnte (3.).


Ähnlich einfach erzielten die Bielefelder das zweite Tor. Erneut zeigte sich die Verler Abwehr unsortiert, diesmal nach einem langen Einwurf von Leon Schneider in den Sechzehner, der ungehindert an allen Akteuren vorbeiflog, aufsetzte und vom erneut aufgerückten Louis Oppie unbedrängt aus kurzer Distanz mit dem Kopf ins linke Eck gedrückt wurde (18.).
Der SC wurde im Anschluss besser, hatte drei Minuten später eine Doppelchance, Otto scheiterte an Kersken und den Nachschuss klärte Schneider vor der Linie (33.). Nochmal drei Minuten später schlug der Ball dann im Bielefelder Netz ein. Tobias Knost vollendete eine Kombination über die rechte Seite mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz ins Torwarteck (1:2 / 37.). Zum Ende der ersten 45 Minuten hatten die Schwarz-Weißen deutlich Oberwasser.


Nach dem Pausentee ging es munter weiter. In der 47. Minute setzte der ehemalige Verler Mael Corboz nach schöner Hereingabe von rechts einen Kopfball an die Latte. Im Gegenzug kam Niclas Nadj relativ frei zum Abschluss, jagte den Ball aber zu zentral aufs Tor. Es ging hin und her. Bielefeld verwaltete nicht den Vorsprung, sondern blieb selber aktiv. Das führte in der 63. Minute zur Roten Karte für den Verler Kapitän Torge Paetow, der sich gegen Thaddäus Monju Momulu in Strafraumnähe nur mit einem Foul zu helfen wusste. Schiedsrichter Gansloweit zögerte keine Sekunde. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein.


In der 75. Minute wurde es dann kurzzeitig unübersichtlich auf dem Rasen der SchücoArena. Niclas Nadj holte den überragenden Akteur und doppelten Torschützen Louis Oppie von hinten von den Beinen. Bei der anschließenden Rudelbildung behielten Gansloweit und seine Assistenten den Überblick und die Ruhe. In doppelter Unterzahl hatten die Verler nicht mehr viel entgegen zu setzen. In der 80. Minute lupfte Marius Wörl nach Vorlage von Louis Oppie den Ball über den herausstürmenden Luca Unbehaun in die Maschen (3:1 / 80.).

Quelle: Flvw.de

DSC Arminia Bielefeld - SC Verl 3:1 (2:1)
arminia bielefeldsc verlBielefeld: Kersken – Lannert (90+4. Lippert), Oppie (90+4. Özkan), Schneider, Großer, Momuluh (83. Biankadi) – Corboz , Wörl, Putaro (46. Mizuta), Schreck – Klos (C) (90. Koch). Trainer: Michél Kniat
Verl: Unbehaun – Knost (53. Stöcker), Paetow (C), Otto (77. Guzy) – Fein (46. Taz), Ochojski (84. Mehlem), Mikic, Baack, Nadj – Lokotsch, Wolfram (85. Mittelstädt). Trainer: Alexander Ende
Tore: 1:0 Louis Oppie (3.), 2:0 Louis Oppie (18.), 2:1 Tobias Knost (37.), 3:1 Marius Wörl (80.)
Schiedsrichter: Timo Gansloweit (Dortmund) Assistenten: Leonidas Exuzidis (Castrop-Rauxel) und Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen) Vierte Offizielle: Annika Kost (Schwerte)
Zuschauer: 24.000 (Schüco-Arena)
Rote Karten: für Torge Paetow (Verl) in der 63. wegen Notbremse und für Niclas Nadj (Verl) in der 75. Minute
 
ESV-Torschützen im Westfalenpokal
 Insgesamt sechs Spieler erzielten die 9 ESV-Pokaltreffer:
  • 4 Tore: oerterer17 768x382Stefan Oerterer (siehe Foto),
  •  1 Tor:  Philipp Rosenkranz, Finn Wortmann, Christoph Kasak, Philip Breilmann, David Sdzuy.

Hinweis: Die Tore aus den Elfmeterschießen gegen Rot-Weiß Ahlen sind nicht in der Statistik enthalten.

 
zum Westfalenpokak 2024/2025
 

 Quellenverzeichnis:

 

  

 

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